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Mittwoch, 29. Januar: Französische Medien meldeten unter Berufung auf Ärzte des Krankenhauses in Grenoble, dass sich Michael Schumacher nach einem Monat im Koma nun in der Aufwachphase befindet. Schumachers Managerin Sabine Kehm mahnte erneut dazu, nur auf offizielle Statements zu vertrauen: "Ich betone erneut, dass jegliche Aussagen über Michaels Gesundheitszustand, die nicht vom behandelnden Ärzteteam oder seinem Management stammen, als Spekulation zu werten sind. Ich wiederhole, dass wir Spekulationen nicht kommentieren werden."

Dienstag, 28. Januar: Testauftakt in Jerez, doch trotz der aufheulenden Motoren und der Vorfreude auf die neue Saison, sind die Gedanken der Fahrer beim schwer verunglückten Michael Schumacher. Sebastian Vettel gestand noch immer unter Schock zu stehen: "Ich kenne ihn seit langer Zeit, fast mein ganzes Leben lang. Man weiß nicht, was aus der Person wird, die man so gut kennen und schätzen gelernt hat. Man betet, wünscht und hofft, dass das Wunder passiert und der Gleiche wieder aufsteht so wie er vorher war." Ferrari und Mercedes gedenken an den Rekordweltmeister mit einem Schriftzug auf den jeweils neuen Boliden.

Sonntag, 26. Januar: Vier Wochen liegt der Unfall von Michael Schumacher zurück. Hunderte Michael-Schumacher-Fans haben sich an diesem Tag in Spa-Francorchamps bei null Grad Außentemperatur versammelt, um mit einem Marsch um die Strecke an ihr Idol zu denken.

Montag, 20. Januar: Michael Schumachers Familie bedankt sich in einem offiziellen Statement für die zahlreiche Unterstützung: "Wir sind tief bewegt darüber, dass die Genesungswünsche für Michael aus der ganzen Welt noch immer nicht abreißen. Das gibt uns Kraft. Vielen Dank euch allen! Vielen Dank dem Kerpener Fanclub, dem 1. FC Köln und Schalke 04, aber auch all den anderen Menschen und Fangruppen, die uns und Michael unterstützen. Wir wissen alle: Er ist ein Kämpfer und wird nicht aufgeben!"

Freitag, 17. Januar: 11 Tage nach dem letzten offiziellen Statement zu Schumachers Gesundheitszustand, meldet sich Sabine Kehm wieder zu Wort: "Michaels Zustand wird nach wie vor als stabil angesehen. Ich möchte wiederholen, dass Michaels Familie sehr zufrieden und zuversichtlich angesichts der Arbeit des Ärzte-Teams ist, das Michael betreut."

Mittwoch, 8. Januar, 11:00 Uhr: Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft in Albertville. Chefermittler Patrick Quincy: Schumacher war nicht mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Keine Kenntnisse über den Film eines Touristen, der den Unfall gefilmt haben soll. Der Film auf Schumachers Helmkamera zeigt 2 Minuten Bild- und Tonmaterial. Die Skipiste in Meribel war korrekt gekennzeichnet. Untersuchungen dauern weiter an.

Dienstag, 7. Januar: Corinna Schumacher richtet das Wort an die Medien in Grenoble: "Bitte unterstützen Sie uns in unserem gemeinsamen Kampf mit Michael. Es ist mir wichtig, dass Sie die Ärzte und das Krankenhaus entlasten, damit diese in Ruhe arbeiten können - vertrauen Sie bitte deren Statements und verlassen Sie die Klinik. Bitte lassen Sie auch unsere Familie in Ruhe."

Montag, 6. Januar: Gegen Mittag eine Meldung: Schumacher sei nicht mehr in akuter Lebensgefahr, habe Sabine Kehm gesagt. Am späten Montagabend meldet sich Kehm dann öffentlich zu Wort: "Ich kann bestätigen, dass Michaels Zustand als stabil bezeichnet werden kann, wie es bereits im offiziellen Statement am heutigen Tage geschrieben worden ist. Ich kann nicht bestätigen, geäußert zu haben, dass er sich nicht mehr in Lebensgefahr befindet."

Sonntag, 5. Januar: Keine neuen offiziellen Infos, dafür Gerüchte: Ein Hirnscan soll schlecht ausgefallen sein, berichtet eine französische Zeitung. Eine Bestätigung dafür gibt es nie. Noch ein Gerücht: Ein Tourist soll Aufnahmen von Schumachers Unfall gemacht und diese der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt haben - 3 Tage später weiß die Staatsanwaltschaft jedoch nicht davon.

Samstag, 4. Januar: Neuigkeiten von Sabine Kehm, die sich vehement gegen aufkommende Spekulationen wehrt: "Wir betonen ausdrücklich, dass jegliche Information über seinen Gesundheitszustand, die nicht von den behandelnden Ärzten oder seinem Management stammt, nicht valide und reine Spekulation ist." Schumachers Zustand: weiterhin kritisch, wenn auch stabil.

Freitag, 3. Januar: Ein trauriger Geburtstag - Schumacher wird 45 und liegt weiter im künstlichen Koma. Hunderte Fans reisen nach Grenoble, hissen vornehmlich Ferrari-Fahnen und wünschen Schumacher alles Gute. Es wird bekannt: Schumacher trug beim Unfall eine Helmkamera, die Aufnahmen könnten weiteren Aufschluss bringen.

Dienstag, 31. Dezember, 12:00 Uhr: Schumachers Managerin, Sabine Kehm, tritt erstmals vor die wartenden Medien. Sie widerspricht der Annahme, Schumacher sei bei seinem Aufprall mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen: "Er war nicht allzu schnell."

Dienstag, 31. Dezember, 11:00 Uhr: Die 2. PK der Ärzte im Uni-Klinikum Grenoble. Die bestätigen die 2. OP in der Nacht zuvor. Schumacher schwebe weiter in Lebensgefahr, sein Zustand sei aber unter Kontrolle. Weitere Hämatome im Hirn, die nicht entfernt werden konnten.

Montag, 30. Dezember, 13:00 Uhr: Das erste Statement der Familie Schumacher nach den tragischen Ereignissen: "Wir möchten uns beim Ärzteteam bedanken, von dem wir wissen, dass es alles tut, um Michael zu helfen. Außerdem danken wir den vielen Menschen aus der ganzen Welt, die ihr Mitgefühl ausgedrückt und beste Wünsche für Michaels Genesung übermittelt haben."

Montag, 30. Dezember, 11:00 Uhr: Die behandelnden Ärzte geben die erste Pressekonferenz in Grenoble. Inhalt: Schumacher schwebt in Lebensgefahr, wird im künstlichen Koma gehalten. Es sei zu früh, eine Prognose abzugeben - Überwachung seiner Kondition von Stunde zu Stunde. Unzählige Genesungswünsche aus aller Welt trudeln ein, darunter Bill Clinton und Angela Merkel

Sonntag, 29. Dezember, 12:40 Uhr: Die Ärzte erkennen: Schumacher schwebt in Lebensgefahr. Vom Provinzkrankenhaus in Albertville-Moutiers wird er in die Universitätsklinik von Grenoble geflogen. Dort trifft der Rekordweltmeister gegen 13:30 Uhr ein. Nach Tests und einer CT wird Schumacher notoperiert und dabei ein Loch in sein Gehirn gebohrt, um den Druck zu verringern.

Sonntag, 29. Dezember, 11:50 Uhr: Schumacher wird per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Albertville-Moutiers geflogen. Unterwegs kommt es zu Komplikationen. Der Hubschrauber muss notlanden, Schumacher intubiert werden. Sein Zustand ist zu diesem Zeitpunkt äußerst kritisch.

Sonntag, 29. Dezember, gegen 11:00 Uhr: Schumacher stürzte beim Skifahren im Skigebiet von Meribel mit dem Kopf voran auf einen Felsen. Der Unfall ereignet sich abseits der markierten Piste. Rettungshelfer werden gerufen, mit dabei ist Schumachers Sohn Mick. Schumacher ist zwar bei Bewusstsein, macht aber einen verwirrten Eindruck.

Sonntag, 29. Dezember - Michael Schumacher kämpft um sein Leben. Der 45-Jährige stürzte beim Skifahren in den französischen Alpen. Dabei zog er sich ein Schädel-Hirn-Trauma zu und musste sich einer Not-OP unterziehen.

Menschen, bei denen ein hoher Cholesterinwert festgestellt wurde, können durch gesunde Ernährung wesentlich zur Normalisierung des Cholesteringehalts im Blut beitragen. Eine reine cholesterinarme Diät ist wenig wirkungsvoll, viel mehr ist eine Umstellung auf eine insgesamt ausgewogene Ernährung notwendig. Vor allem frisches Gemüse, Obst und ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte sollten einen größeren Platz auf dem Speiseplan einnehmen. Nur bei Übergewicht ist zusätzlich eine Gewichtsreduktion erforderlich, um einer zunehmenden Arterienverkalkung und erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenzuwirken. Pro 10 kg Gewichtsabnahme ist mit einem Abfall des LDL-Cholesterins um 8 mg/dl zu rechnen. Zu empfehlen ist eine individuell angepasste Ernährungsberatung, die zunehmend in Arztpraxen angeboten wird. Anzustreben ist ein BMI unter 25 und ein Bauchumfang unter 94 cm (Frauen unter 80 cm).

Um Übergewicht zu vermeiden bzw. abzubauen, sollte die Aufnahme von zu viel Zucker und einfachen Kohlenhydraten (z.B. Glukose), wie sie auch in vielen vermeintlich gesunden Fertigprodukten wie Frühstücksmüslis und stark gesüßten Joghurts vorkommen, verringert werden. Bei solchen und anderen Produkten lohnt sich also ein Blick auf die Angabe des Zuckergehalts.

Der Anteil tierischer Fette, zum Beispiel in Wurstwaren und Milchprodukten, sollte zugunsten von pflanzlichen Ölen reduziert werden. Keine sinnvolle Alternative zu tierischen Fetten ist jedoch der vermehrte Verzehr von gehärteten pflanzlichen Fetten, wie sie in vielen Backwaren aber auch in einigen Margarinen enthalten sind. Diese oxidierten Fette können den Gehalt von ungesundem Oxycholesterin im Blut erhöhen, das nach aktuellen Untersuchungen verstärkt zu Ablagerungen in den Arterien führt. Oxycholesterin in Form gehärteter Fette wird vielen Fertigprodukten zugesetzt, um deren Konsistenz, Geschmack oder Haltbarkeit zu verbessern.

Eine ausgewogene Ernährung mit pflanzlichen anstelle von tierischen Fetten kann – neben Gewichtsabnahme und regelmäßiger Bewegung – auch den HDL-Wert positiv beeinflussen. Anstelle von tierischen Fetten sollten pflanzliche Fette und Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren bevorzugt werden. Schließlich sorgt das HDL dafür, dass überschüssiges Cholesterin von den Arterienwänden zurück zur Leber transportiert wird, wo es über die Galle ausgeschieden werden kann. Viel HDL – im Gegensatz zu viel LDL - kann also dazu führen, dass der Cholesterinspiegel sinkt, was auch einen gewissen schützenden Effekt vor Arteriosklerose und Herzinfarkt verschafft. Daher wird das an HDL gebundene Cholesterin häufig auch als „gutes Cholesterin“ bezeichnet.

Eine Studie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München untersuchte 2017 den Effekt des täglichen Verzehrs von 43 Gramm (etwa eine Handvoll) Walnüssen. Durch diese einfach durchzuführende Nahrungsergänzung mit naturbelassenen Walnüssen konnten die LDL- und Triglycerid-Werte signifikant gesenkt werden. Dabei spielte es keine Rolle, wann die Wallnüsse gegessen werden. Die Einnahme kann zu einer Hauptmahlzeit geschehen, aber auch als Snack zwischendurch über den Tag verteilt werden. Grund für den positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel sind in erster Linie die in Walnüssen enthaltenen Omega-3-Fettsäuren.

Ein erhöhter Triglyzeridspiegel ist vor allem in Verbindung mit niedrigen HDL-Spiegeln problematisch. Hohe Triglyzeridwerte können wirkungsvoll durch eine Einschränkung des Alkoholkonsums und des Verzehrs von zuckerhaltigen Lebensmitteln gesenkt werden. Übrigens: Sinkt nach einer Ernährungsumstellung der Triglyzeridspiegel, wird auch das Gesamtcholesterin niedriger und das Verhältnis von HDL zu LDL verbessert sich. HDL-Cholesterin lässt sich darüber hinaus auch durch vermehrte körperliche Aktivität erhöhen.

  • Allgemeine Schmerzen
  • Migräne, Kopf- und Gesichtsschmerzen (z.B. Trigeminusneuralgie)
  • Nacken- bzw. Rückenschmerzen
  • Gesichtsnervenlähmung (Fazialisparese)
  • Autoimmunerkrankungen, Multiple Sklerose
  • Fibromyalgie und Rheuma
  • Diabetes mellitus
  • Fettstoffwechselstörung
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Koronare Herzkrankheit (auch nach Herzinfarkt)
  • Herzmuskelschwäche und Kardiomyopathie
  • Zerebrovaskuläre Insuffizienz, Hirnleistungsstörung
  • Schlaganfall und -folgen
  • Makuladegeneration
  • Tinnitus und Schwindel, Morbus Menière
  • Polyneuropathie und Restless Legs
  • Infektanfälligkeit, chron. Infektionen
  • akute und chron. Nasennebenhöhlenentzündung
  • Asthma und chron. Bronchitis
  • Allergien (einschl. Heuschnupfen)
  • Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis, Psoriasis)
  • Ulcus cruris ("offenes Bein")
  • Wundheilungsstörungen
  • Erschöpfung und Burn Out
  • Schlafstörung
  • Depression und Angstzustände
  • Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden
  • unerfüllter Kinderwunsch (auch in Verbindung mit schulmedizinisch assistierter reproduktionsmedizinischer Verfahren)
  • Schwangerschaftserbrechen
  • Sportverletzungen (unterstützend zur Physiotherapie)
  • Durchblutungsstörungen (Gehirn, Auge, Ohr, Herz, Nerven, Haut, Muskulatur)
  • Leber- und Gallenfunktionsstörungen (bes. Hepatitis)
  • Reizmagen, Reizdarm
  • Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom)
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N atürlich kann man durch Bewegung und durch Sport den Energieverbrauch erhöhen, damit Kalorien verbrennen und so abnehmen. Viele stellen sich nun die Frage: Durch Sport abnehmen ist ja schön und gut, aber geht das nicht auch schnell, quasi in ein paar Tagen? Die klare Antwort lautet: Nein.

Zumindest nicht für Untrainierte. Und das sind ja die meisten. Um mit Sport so richtig viele Kalorien zu verbrennen, muss man auch sportlich fit sein, Untrainierte können aus dem Stand nur relativ wenige Kalorien verbrennen. Die untrainierte Muskulatur ermüdet einfach viel zu früh als dass der Prozess der Fettverbrennung so richtig in Gang kommt.

Die entsprechende Fitness, die es einem ermöglicht, durch Sport abnehmen zu können, kann man sich natürlich erwerben, aber auch das ist nicht so schnell möglich. Sportliche Fitness wird über einen längeren Zeitraum aufgebaut, und in der Zeit steigt die Leistungsfähigkeit und damit die Fähigkeit, Kalorien zu verbrennen, stetig an.

Nicht unbedingt schnell, aber dafür dauerhaft abnehmen, dazu sportlich fit werden - das ist der zwar langsamere, dafür aber langfristig erfolgreiche Weg. Dazu gehört vor allem eine gründliche Umstellung der Ernährung.

Eine gesunde Ernährung, die zum Abnehmen geeignet ist, zeichnet sich durch niedrigen Energie- oder Kaloriengehalt bei gleichzeitig hohem Nährstoffgehalt, also hohem Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, aus. Eine solche Ernährung ist, entgegen gängigen Vorurteilen, schmackhaft und vielseitig. Man braucht nicht zu hungern, keine Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen und Kalorien zu zählen.

Bei der gesunden Gewichtsreduktion ist der regelmäßig betriebene Sport unabdingbar. Durch Sport wird der Appetit verändert, so dass man weniger Lust auf die ungesunden Dickmacher hat, und stattdessen ganz automatisch gesunde Produkte bevorzugt. Auf diese Weise ist die Umstellung nicht mit Verzicht verbunden, sondern führt nur zur Entwicklung neuer Vorlieben.

Aber wie kann man nun durch Sport abnehmen, wenn es nicht schnell, sondern langsam und sicher gehen soll? Auch wenn Anfänger oft hoch motiviert sind und am liebsten jeden Tag stundenlang trainieren würden, empfiehlt es sich, sowohl die Trainingshäufigkeit als auch die Intensität an die derzeitige Fitness anzupassen und im Zweifel lieber etwas weniger zu üben. Damit erreicht man im Endeffekt eine schnellere Leistungssteigerung als wenn man sich überfordert. Auf der anderen Seite sind Überforderung und Erschöpfung die häufigsten Gründe, wenn Leute entmutigt aufgeben.

Wenn es aber kein Sport sein kann oder darf: Letztendlich ist jede Minute täglicher Bewegung gut für die Gesundheit und den Kalorienverbrauch. Je mehr man sich bewegt, umso weniger Zeit hat man zu essen, obwohl man gar keinen Hunger hat. Es hilft schon viel, Besorgungen zu Fuß zu erledigen, auch wenn es am Anfang manchmal schwer fällt. Oder täglich mehrmals die Treppe zu nehmen statt den Lift.

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  • Information und Aufklärung
  • Betonung einer fettnormalisierten, ballaststoffreichen Mischkost
  • Praktische Umsetzung und Schmackhaftigkeit dieser Kost
  • Körperliche Aktivierung und Muskelaufbau
  • Berücksichtigung der individuellen bisherigen Essgewohnheiten
  • Prozessorientierung
  • Moderate Ziele und langfristige (lebenslange) Ausrichtung
  • Schrittweises Vorgehen
  • Selbstunterstützung
  • Ggf. ergänzende Psychotherapie

  • Ärztliche Beratung
  • Vortrag, Seminar und Einzelberatung der Ernährungsfachkräfte
  • Lehrküchenseminare
  • Bewegungstherapie mit persönlicher Trainingsempfehlung
  • Psychologische Gruppentherapie, ggf. Einzelpsychotherapie
  • Selbstbehauptungsgruppe
  • ggf. Stressbewältigungsseminar
  • ggf. Prädiabetesschulung, Hypertonieschulung, Diabetesschulung, Diabetesberatung, Diabetessprechstunde

Die Übergewichtsbehandlung in der Klinik Hohenfreudenstadt unterliegt einer umfassenden Qualitätssicherung. Diese geschieht extern über die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM), welche die Klinik Hohenfreudenstadt als von ihr zertifizierte Lehrklinik überwacht. Interne Qualitätssicherung findet statt über Patientenbefragungen und über die regelmäßig stattfindenden Sitzungen der interdisziplinär zusammengesetzten Ernährungskommission.

Hypnose als Verfahren zur Gewichtsreduktion ist nicht vergleichbar mit irgendwelchen Diäten. Jede Diät kann immer nur einen kurzzeitigen Effekt bringen. Wird die Diät abgesetzt, sind die mühsam abgespeckten Pfunde schnell wieder da.

In der Trance können wir das Unterbewusstsein direkt ansprechen und auf diese Weise wirksame Verhaltensänderungen erreichen. So können wir auch tief verankerte Verhaltensmuster wirksam und nachhaltig korrigieren. Damit steht Ihnen eine starke mentale Unterstützung zur Verfügung, die Ihnen hilft, ohne große Willensanstrengung abzunehmen, solange bis Sie Ihr Idealgewicht und Ihre Idealfigur erreicht haben

So hat der wissenschaftliche Beirat Psychotherapie, bestehend aus der Bundes- Psychotherapeutenkammer und Arztekammer in Berlin bekannt gegeben, dass die Hypnose in mehreren Bereichen nunmehr auch im Sinne des deutschen Psychotherapeutengesetzes wissenschaftlich anerkannt wird.

Leider gibt es auch viele Anbieter für Hypnose, die keine qualifizierte Ausbildung vorweisen können, so dass es schwer fällt, in dem unüberschaubaren Angebot einen seriösen und fachkompetenten Anbieter zu finden.

Meistens sind auch ganz kurzfristige Termine möglich.
Bitte teilen Sie uns mit, wann Sie einen Termin haben möchten und wir werden gerne versuchen, einen Termin entsprechend Ihren Wünschen zu ermöglichen.

Zu Beginn jeder Sitzung findet ein ausführliches Vorgespräch statt, in dem Ihre persönlichen Besonderheiten besprochen werden. Anschliessend machen Sie es sich ganz bequem und der Hypnosetherapeut wird einfach nur ganz ruhig zu Ihnen sprechen.
Dabei werden Sie sich immer mehr entspannen.

Sie fühlen sich für eine Weile nur sehr wohltuend und tief entspannt, aber Sie bekommen alles mit, was um Sie herum geschieht und was gesagt wird.
Selbst in tiefer Trance haben sie alles unter Kontrolle. Sie werden in Hypnose nichts tun oder sagen, was Sie nicht auch im Wachzustand tun oder sagen würden.

Ein immer größer werdendes Problem unserer westlichen Kultur stellt das Übergewicht dar. Es ist erschreckend, wie sich Fast-Food, ungesunde Lebensweise, Medien, unzureichende Bewegung und die Allgegenwärtigkeit des Essens im Überfluss auf unsere Bevölkerung auswirkt. Bereits viel zu viele Kinder sind schlicht weg zu dick und somit anfälliger für Folgeerkrankungen, wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Übergewicht entsteht in der Regel dadurch, dass dem Körper durch Nahrungsmittel mehr Energie zugeführt wird, als er benötigt. Doch weniger essen bereitet vielen Übergewichtigen Probleme. Wie schön wäre es doch da einfach das störende Appetitgefühl, welches die meisten Fressattacken auslöst, einfach „auszuschalten“ bzw. zu regulieren? Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die Akupunktur beim Abnehmen einen erheblichen Beitrag leisten kann.

Die Erfolge beim Abnehmen mit Akupunktur sind individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Akupunktur kann beim Abnehmen an den richtigen Stellen einen positiven Effekt auf die Sättigung haben. Das heißt, dass man nach erfolgreicher Akupunktur-Behandlung ein gedämpfteres Hungergefühl hat und infolgedessen weniger zu Heißhungerattacken neigt.
Es gibt Menschen der sehr positiv auf Akupunktur reagieren und von der Behandlung profitieren, bei anderen ist diese Therapie weniger wirkungsvoll.

Nichtsdestotrotz ist der Abnehmerfolg stark von der Ernährung und Sport abhängig. Um starkes Übergewicht zu reduzieren, sind tatkräftigere Maßnahmen nötig. Ohne eine gezielte Ernährungsumstellung und Bewegung wird Akupunktur bei solchen Menschen nicht zum Wunschgewicht führen (siehe auch: Abnehmen durch Ernährungsumstellung).

Akupunktur zum Abnehmen eignet sich für Menschen, die ein paar Fettpölsterchen verlieren und Diäten nicht durchhalten wollen, da sie zum Naschen neigen. In diesen Fällen kann eine erfolgreiche Akupunktur-Therapie helfen, auf die unnötigen Zwischenmahlzeiten zu verzichten und über einen längeren Zeitraum Gewicht abzubauen.

Eine Akupunkturbehandlung kostet je nach Behandlungsdauer und Aufwand der Therapie zwischen 30€ - 70€ pro Sitzung. Durchschnittlich dauert eine Sitzung dabei zwischen 30 – 45 Minuten. Voraussetzung ist, dass der Arzt eine entsprechend hochwertige Akupunkturausbildung nachgewiesen hat.

In einigen Fällen wird die Akupunktur von gesetzlichen Krankenkassen teilweise oder sogar komplett übernommen. Auch viele private Krankenkassen erstatten die Kosten für Akupunktur. Bei häufigen Beschwerden wie chronischen Rücken- oder Kniegelenksbeschwerden werden die Kosten von den meisten Krankenkassen getragen.
Für die Akupunktur zum Abnehmen sollte das Übergewicht in Form der Diagnose Adipositas gegeben sein, damit die Krankenkasse die Therapie übernimmt.

Für die Akupunktur zum Abnehmen gibt es keine standardisierte Kostenübernahme der Krankenkasse wie bei Gelenkbeschwerden. Daher sollte man sicherheitshalber vor der entsprechenden Behandlung die jeweilige Krankenkasse kontaktieren und Informationen bezüglich der Kostenerstattung oder -übernahme einholen.

Desweiteren gibt es die Möglichkeit eine private Zusatzversicherung abzuschließen, die besondere Tarife für ärztliche Akupunktur und ärztliche chinesische Arzneitherapie anbietet. Darunter fallen oft unter anderem Naturheilverfahren und Homöopathie.

Ohrakupunktur kann den Appetit zügeln, das Abnehmen erleichtern, bei der gesunden Regulierung des Körpergewichts helfen und den oft gefürchteten Jo-Jo-Effekt verhindern.
Der Akupunkteur sticht in Abhängigkeit von der Diagnose in spezielle Ohrpunkte stecknadelkopfgroße Dauernadeln, die etwa 1 mm aus der Haut herausragen. Mit einem kleinen Pflaster abgedeckt verbleiben sie ca. sieben bis zehn Tage im Ohr.

Der Körper reagiert nach der Behandlung auf die Akupunkturnadeln und beginnt sich umzustellen. Das Sättigungsgefühl setzt schneller ein.
Der Heißhunger wird reduziert, Fressattacken verschwinden und der Stoffwechsel wird angeregt. Gewicht wird reduziert. Der Patient wird durch diese Behandlung - je nach Schwachstelle - ruhiger, ausgeglichener, stabiler, weniger aggressiv oder weniger depressiv.

Die Folge: Der Appetit lässt nach. Wichtige Voraussetzung für die Gewichtsreduktion bleibt - trotz Akupunktur - zwar eine verminderte Aufnahme von Nahrungsmitteln durch ausgewählte Diäten, doch die Nadeln tragen dazu bei, diese leichter einhalten zu können. Bei ca. 75% tritt eine deutliche Gewichtsreduktion auf. Übergewicht kann mit Hilfe der TCM sehr gut behandelt werden. Wichtig dabei ist, sich sinnvolle, realistische und langfristige Ziele zu setzen.

Wichtige Voraussetzung für den Langzeit- Plan: Er sollte ohne strenge kalorienarme und rohkostreiche Alles - oder - Nichts - Diät auskommen. Crash - Diäten führen nämlich meist zu einer energetischen Schwächung und Abkühlung des Organismus. Besser ist eine kalorienreduzierte, kohlenhydratreiche Diät. Für jeden Patienten sollten die Nahrungsmittel dabei ganz individuell und typgerecht nach den Regeln der Fünf Elemente ausgewählt werden. So kommt es trotz verringerter Kalorienzufuhr zu einer energetischen Stärkung des Organismus.

Im Gegensatz zur westlichen Ernährungslehre, bei der sich alles um Kalorien, Vitamine und Mineralstoffe dreht, geht es bei der chinesischen Diätetik um die Wirkungen, die die Nahrung auf die Lebensenergie Qi und damit auf Yin und Yang hat. Diese so genannten energetischen Wirkungen werden nach vier Prinzipien beschrieben: Die fünf Temperaturbereiche (heiß - warm - neutral - kühl – kalt) üben zunächst einen allgemeinen Effekt auf den Organismus aus. Die thermische Qualität wirkt wärmend oder kühlend auf den Körper. Die fünf Geschmacksrichtungen (sauer - bitter - süß - scharf – salzig) können einer Yin oder einer Yang-Qualität und einem Funktionskreis zugeordnet werden. Die fünf Funktionskreise: Leber (sauer) - Herz (bitter) - Milz (süß) - Lunge (scharf) - Niere (salzig) sind umgekehrt einem der fünf Geschmacksrichtungen zugeordnet. Die vier Wirkrichtungen (aufsteigend - schwebend - absteigend/ sinkend – fallend) beschreiben die Bewegungsrichtung der Lebensenergie Qi, die durch Nahrungsmittel im Organismus entsteht.

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Sie wollen abnehmen? Im Internet nach Informationen darüber zu suchen ist zwar für den Anfang keine schlechte Idee, aber abnehmen werden Sie davon sicher nicht. Gewicht zu verlieren ist im Grunde eine einfache Sache und wird oft viel zu kompliziert gemacht. Sie benötigen im Grunde genommen genau zwei Dinge:

1. Eine gesunde Ernährung: Das klingt einleuchtend, aber viele Menschen bekommen es nicht auf die Reihe. Versuchen Sie nicht zu viel Fett zu essen (Fett hat mehr als doppelt so viel Kalorien wie Kohlenhydrate oder Eiweiß!) und vermeiden Sie es viel Zucker zu sich zu nehmen. Der erhöht den Blutzuckerspiegel und ist ein richtiger Dickmacher. Vor allem in Getränken verstecken sich oft Massen an ungesundem Industriezucker. Trinken Sie zur Abwechslung mal Wasser, Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Tipp: Viel Wasser trinken füllt den Magen und macht Sie nicht so hungrig. Nehmen Sie sich einfach eine große Flasche, z.B. die 1,5 L Volvic Flaschen und füllen Sie normales Leitungswasser rein. Sie werden sehen, die Flasche ist im Nu leer und zwei Flaschen am Tag sind Balsam für Ihren Körper.

2. Treiben Sie Sport: Es ist zwar durchaus möglich, nur durch eine gesunde Ernährung sein Traumgewicht zu erreichen, doch ist Sport ein wichtiger Faktor für Ihre Gesundheit. Wer regelmäßig Sport treibt, fühlt sich einfach besser und frischer. Wenn es Ihnen zu peinlich ist, z.B. ins Fitnessstudio zu gehen oder keines in der Nähe ist, dann besorgen Sie sich doch einfach einen Fahrradergometer für zu Hause. Damit können Sie sich fit halten, ohne dass Sie sich beobachtet fühlen und Sie können das Gerät benutzen wann immer Sie wollen. 30 Minuten pro Tag sollte Ihre Gesundheit Ihnen doch wert sein. Fahrradergometer gibt es schon für wenig Geld zu kaufen und die Anschaffung lohnt sich in jedem Fall. Der ET 2 ist zur Zeit günstig bei Amazon zu haben.

Fetteinlagerungen im Bauchbereich verteilen sich nach Erkenntnissen von Experten um die inneren Organe und können dort diverse Krankheiten begünstigen. Besonders das Bauchfett soll demnach Botenstoffe freisetzen, die die Ursache von chronischen Entzündungen sind. Dadurch werden die inneren Organe und auch das Herz geschädigt. Die Entzündungsstoffe begünstigen zusätzlich auch schädliche Ablagerungen in den Arterien, die unter anderem zu hohem Blutdruck und Herzinfarkt führen können. Besonders Männer sind von Fettansammlungen im Bauchbereich betroffen, während sich bei Frauen das Fett meist an den Beinen und der Hüfte ansammelt.

Ungesättigte Fettsäuren helfen dabei, das Bauchfett zu beseitigen und sind darüber hinaus auch wichtig für das allgemeine Wohlbefinden. Zusätzlich haben sie einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und reduzieren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ungesättigte Fettsäuren findet man unter anderem in Nüssen, Avocados, Oliven und fast allen pflanzlichen Ölen.

Frisches Obst gehört natürlich zu jeder ausgewogenen Ernährung ebenso dazu, wie zu einer erfolgreichen Diät. Obst versorgt den Körper mit wertvollen Vitaminen und die Ballaststoffe sorgen für eine gesunde Verdauung. Gleichzeitig haben viele Obstsorten wie z. B. Melonen, Beeren, Äpfel und Zitrusfrüchte über wenige Kalorien, machen satt und verbrennen Fett.

Ebenso wie frisches Obst ist auch frisches Gemüse sehr hilfreich bei der Reduzierung des Bauchfetts. Gurken, Tomaten, Blumenkohl, Brokkoli und viele andere Arten von Gemüse haben ebenfalls wenig Kalorien und machen satt, während sie den Körper mit reichlich Vitaminen und Kohlehydraten versorgen.

Proteine finden sich in u. a. in Fleisch und Fisch. Wer Gewicht verlieren will, sollte sich möglichst für mageres Fleisch wie z. B. Geflügel entscheiden. Bei Fisch ist das nicht ganz so entscheidend, da Fisch alle essenziellen Fettsäuren enthält. Proteine sind wichtig für den Muskelaufbau und die Fettverbrennung. Trotzdem sollte man sie in Maßen zu sich nehmen, da sie im Übermaß auch negative Auswirkungen haben können.

So schön es ist, dass gewisse Lebensmittel helfen, Fett abzubauen und das Gewicht reduzieren, so muss man doch wissen, dass das nur eine Hälfte des Programmes ist. Wenn man gezielt das Bauchfett bekämpfen will, geht das nicht ausschließlich über die Ernährung. Es gehört auch gezieltes Training dazu. Wer das Fett am Bauch abbauen will, muss genau dort auch mit dem Training ansetzen. Durch den Aufbau von Muskelmasse am Bauch wird gleichzeitig das dort befindliche Fett abgebaut. Der praktische Effekt dabei ist, dass man mit den Muskeln auch Energieverbraucher aufbaut. Mit anderen Worten: Jedes Gramm zusätzliche Muskelmasse verbraucht zusätzliche Kalorien und hilft somit dabei, das vorhandene Fett zu verbrennen.

Je mehr Muskeln man also am Bauch aufbaut, desto mehr Fett verbrennt man damit exakt in dieser Problemzone. Um jedoch alle Fettdepots zu erreichen und gleichzeitig eine einseitige Belastung des Körpers zu vermeiden, müssen neben den Bauchmuskeln auch die Rückenmuskeln aufgebaut werden. Nachfolgend werden nun einige Übungen beschrieben, mit denen gezielt das Fett in der Bauchregion bekämpft und abgebaut werden kann.

Sit-Ups sind vermutlich die erste Übung, die vielen einfällt, wenn sie an das Training der Bauchmuskulatur denken. Sie lassen sich leicht in den eigenen 4 Wänden durchführen und benötigen keine Geräte. Man legt sich einfach auf den Rücken, winkelt die Beine an, platziert die Hände hinter dem Kopf und hebt nun den Oberkörper an, bis die Ellenbogen die Knie berühren. Um auch die seitlichen Bauchmuskeln zu trainieren, macht man diese Übung kreuzweise, indem man abwechselnd mit dem rechten Elenbogen das linke Knie berührt und mit dem linken Ellenbogen das rechte Knie.
Wichtig ist dabei, dass man diese Übung nicht zu schnell durchführt, sondern bewusst langsam. Es kommt hier nicht auf das Tempo an, sondern darauf, Kraft und Muskeln aufzubauen.

Für diese Übung benötigt man nicht wirklich ein Fahrrad und man führt es auch in den eigenen vier Wänden aus. Man setzt sich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden. Nun hebt man die Beine an und bewegt sie genauso wie auf einem tatsächlichen Fahrrad. Die Füße dürfen dabei nicht den Boden berühren. Am Anfang wird man schon nach kurzer Zeit die Belastung in der Bauchmuskulatur fühlen. Mit der Zeit kann man diese Übung immer länger ausführen.

Man legt sich auf den Bauch und winkelt die Arme leicht nach vorne an. Dann spannt man den ganzen Körper an und hebt den Oberkörper und die Arme ca. 10 cm an. Diese Position hält man für einige Sekunden und senkt dann den Oberkörper wieder ab. Das Ganze wird mehrmals wiederholt.

Man steht auf den Knien und den Händen. Nun zieht man den Ellenbogen der einen Seite und das Knie der anderen Seite unter dem Körper zusammen, wobei der Rücken rund wird. Dann streckt man den Arm nach vorne und das Bein nach hinten weg, wobei der Rücken gerade gestreckt wird. Diese Übung sollte man auf jeder Seite mehrmals wiederholen.

Wichtig ist beim Abnehmen am Bauch, dass man die Bauch- und Rückenmuskulatur gleichermaßen trainiert, da man andernfalls früher oder später mit Rückenbeschwerden rechnen kann, die ebenso wie das Bauchfett wirklich niemand braucht oder haben möchte.

Natürlich muss man sowohl bei der Ernährung als auch bei den Übungen immer beachten, dass es immer gilt, das richtige Maß zu finden. Wer meint, dass bei der Ernährung das richtige Lebensmittel noch richtiger wird, wenn man möglichst viel davon isst, liegt genauso falsch wie der, der zu wenig isst. Genauso kann ein zu exzessives Training genauso schädlich sein, wie ein totaler Verzicht auf Training.

Über die Hälfte aller Deutschen leidet an Übergewicht. Da Übergewicht langfristig die Gesundheit gefährdet, ist es wichtig geeignete Wege zu finden, das überschüssige Fett abzubauen und dadurch das Gewicht zu reduzieren.

Grund für das überschüssige Fett ist in der Regel ein Ungleichgewicht zwischen Kalorienverbrauch und Kalorienzufuhr. Mit anderen Worten: Der Übergewichtige hat zu viele Kalorien mit der Nahrung zu sich genommen und zu wenig Kalorien verbraucht. Der Kalorienüberschuss wurde dann vom Körper in Fett umgewandelt. In früheren Zeiten war das durchaus sinnvoll, da es – speziell im Winter – immer wieder Zeiten des Nahrungsmangels gab. In diesen Zeiten konnte der Körper dann auf seine Fettdepots zurückgreifen und der Mensch verhungerte nicht so schnell. In den modernen Zeiten gibt es solchen Nahrungsmangel nicht mehr. Die Nahrung, die der Mensch zum Leben braucht, bekommt er ganzjährig im Supermarkt, der meist noch nicht einmal weit vom Haus entfernt ist. Dadurch bleiben uns die vom Körper liebevoll angelegten Fettdepots meist sehr lange erhalten.

Um das Fett, das nicht mehr auf natürliche Weise abgebaut wird, loszuwerden, muss der heutige Mensch also selber die „Notsituation“ schaffen, die den Körper dazu bewegt, das Fett abzubauen. Er muss also seinem Körper weniger Kalorien zuführen, als dieser verbraucht. Das kann man z. B. dadurch tun, dass man den Kalorienverbrauch durch Sport erhöht. Viele Menschen haben jedoch keine Zeit oder keine Lust, Sport zu treiben. Diese Menschen haben dann die Möglichkeit, stattdessen die Kalorienzufuhr durch die Nahrung zu senken. Will man die Gewichtsreduzierung nachhaltig und ohne Gesundheitsgefährdung gestalten, ist es jedoch wichtig, nicht einfach nur die Kalorienmenge zu reduzieren, sondern gleichzeitig dem Körper weiterhin die nötigen Vitamine, Mineralien und andere wertvolle Stoffe zukommen zu lassen.

Um eine Gewichtsreduzierung ohne gesundheitliche Schäden durchzuführen, sollte man darauf achten, dass man dem Körper alle notwendigen Nährstoffe in ausreichendem Maße zuführt. Zu diesen notwendigen Nährstoffen gehören:

Proteine werden vom Körper nicht nur für den Muskelaufbau benötigt. Sie sind sind am Stoffwechsel ebenso beteiligt, wie beim Sauerstofftransport, der Blutgerinnung und der Bekämpfung von Krankheitserregern. Außerdem sind sie in der Haut ebenso enthalten, wie in Haaren und Fingernägeln und natürlich auch in allen Organen. Insofern sind Proteine also ein essenzieller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Proteine findet man u. a. reichlich in Fleisch, Fisch, Sojaprodukten, Milchprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen.

Auch Vitamine sind an fast allen Vorgängen im Körper beteiligt. Sie sind an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt sowie am Aufbau von Knochen Haut und Zähnen. Nachfolgend werden einige Vitamine und ihre Funktionen aufgelistet:

  • Vitamin A ist beteiligt an den Sehvorgängen. Es ist u. a. enthalten in Leberprodukten, Fisch, Milchprodukten und Eigelb.
  • Vitamin B1 ist unentbehrlich für die Funktion des Nervensystems. Vitamin B1 ist u. a. enthalten in Bohnen, Haferflocken, Sonnenblumenkernen, Vollkorngetreide und Weizenkeimen.
  • Vitamin B6 ist als Coenzym maßgeblich am Aminosäurestoffwechsel beteiligt, also an der Verarbeitung und Verwertung von Proteinen. Vitamin B6 ist in den meisten tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten. Wertvolle Lieferanten sind u. a. Fisch, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Nüsse, Vollkornprodukte und Weizenkeime.
  • Vitamin B9, auch bekannt als Folsäure, ist wichtig bei der DNS-Replikation im Rahmen der Zellteilung (z. B. im Knochenmark) wichtige Lieferanten von Vitamin B9 sind u. a. Hefen, Weizenkeime und -kleie sowie Kalbs- und Geflügelleber.
  • Vitamin C hat eine antioxidative Wirkung, bekämpft sogenannte freie Radikale im Körper und ist unentbehrlich beim Aufbau von Collagen. Des Weiteren spielt es eine wichtige Rolle beim Aufbau von Aminosäuren und bei einer Reihe weiterer Stoffwechselvorgänge. Vitamin C ist u. a. enthalten in Hagebutten, Kartoffeln, diversen Kohlsorten, Sanddorn und Zitrusfrüchten.
  • Vitamin D reguliert den Calciumspiegel im Blut und spielt eine wesentliche Rolle beim Knochenaufbau darüber hinaus schützt es vor Autoimmunkrankheiten wie z. B. multipler Sklerose, Diabetes mellitus Typ 1 und Lupus sowie vor diversen Krebserkrankungen. Ein Mangel an Vitamin D ist auch ein Risikofaktor für Osteoporose, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alzheimer, Atemwegsinfekte und diverse andere Krankheiten. Vitamin D wird normalerweise im Körper durch die Wirkung von UVB-Strahlung auf die unbedeckte Haut gebildet. Da diese in modernen Industriellen Gesellschaften eher gering ist, muss Vitamin D über die Nahrung aufgenommen werden. Wichtige Lieferanten für Vitamin D sind Champignons, Eier, Fettfische und Milchprodukte.
  • Vitamin E ist wichtig bei der Bekämpfung der freien Radikalen und der Steuerung der Keimdrüsen. Man findet es überwiegend in pflanzlichen Ölen.

  • Calcium ist wichtiger Bestandteil beim Aufbau von Knochen und Zähnen und spielt gleichzeitig eine wichtige Rolle bei der Zellteilung, der Blutgerinnung und der Erregung von Muskeln und Nerven. Führt man einer Muskelzelle Calcium zu, wird dadurch eine Kontraktion ausgelöst. Wichtige Calciumlieferanten sind u. a. Milchprodukte, Nüsse und Vollkornprodukte.
  • Magnesium ist an einer Vielzahl von enzymatischen Vorgängen im menschlichen Körper als Enzymbestandteil oder Coenzym beteiligt. Darüber hinaus aktiviert es die Ruhefunktion bei Muskel- und Nervenzellen. Führt man einer kontrahierten Muskelzelle Magnesium zu, wird dadurch die Entspannung ausgelöst. Wichtige Magnesiumlieferanten sind u. a. Fisch, Geflügel, Milchprodukte, Nüsse und Vollkornprodukte.
  • Eisen ist u. a. ein wichtiger Bestandteil des Blutes und vieler Enzyme. Wichtige Eisenlieferanten sind u. a. Fleisch, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.
  • Kalium wird im Körper für eine Vielzahl von Prozessen benötigt, wie z. B. die Bioelektrizität von Zellmembranen, das Zellwachstum, Regulierung des Blutdrucks und die Freisetzung von Hormonen. Kalium ist enthalten u. a. in Bananen, Chili, Datteln, Hülsenfrüchten und Kartoffeln.

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Raffinierter Zucker und Weißmehl haben für den Körper keinen Nährwert. Das bedeutet, sie liefern überwiegend Energie und kaum bis keine anderen Nährstoffe wie beispielsweise Vitamine oder Spurenelemente. Diese sogenannten leeren Kohlenhydrate und gesund abnehmen passen nicht zusammen.

Beim raffinierten Zucker bzw. Haushaltszucker ist es so, dass er keinerlei Nährstoffe beinhaltet. Weißmehl bzw. weißes Weizenmehl liefert zumindest noch etwas Protein (ca. 10 %), überwiegend in Form von Gluten. Dazu enthält Weizenmehl minimal Fett (ca. 1 %) und kaum Ballaststoffe und Mineralsalze.

Diese mehr als mageren Nährstoffwerte machen das Weißmehl allerdings auch nicht unbedingt gesünder als den Weißzucker. Das meiste, was das ursprüngliche Getreide deinem Körper an gesunden Nährstoffen und wertvollen Ballaststoffen bieten könnte, wurde bei der Herstellung zum Weißmehl entfernt.

  • Die Bezeichnung Kohlenhydrate ist ein Oberbegriff für Zucker, Stärke und Ballaststoffe. Im Grunde können wir alle Kohlenhydrate als Zucker betrachten, der Unterschied liegt nur in der Länge der Kette.
  • Die kleinste Zuckereinheit sind Einfachzucker, dazu zählen z. B. Traubenzucker und Fruchtzucker.
  • Dann kommen die Zweifachzucker, das sind z. B. der raffinierte Zucker bzw. auch Haushaltszucker, Kristallzucker oder Weißzucker genannt, der Malzzucker und der Milchzucker.
  • Als nächstes kommen die Mehrfachzucker, das sind beispielsweise Stärke, Cellulose und Ballaststoffe.
  • Je kürzer die Zuckerketten sind, umso schneller kann dein Körper diese verwerten und in Energie umwandeln. Das bedeutet, die Einfachzucker gehen sofort ins Blut und können am schnellsten in die Zellen transportiert und verwertet werden.
  • Zweifachzucker müssen einmal in Einfachzucker aufgespalten werden, was aber auch recht fix geht. Das heißt, auch der Haushaltszucker kann schnell in Energie umgewandelt werden.
  • Je länger die Zucker werden, umso länger braucht dein Körper, um diese aufzuspalten. Wobei die Stärke aus dem Weißmehl immer noch so kurz ist, dass auch diese recht fix verdaut werden kann.
  • Manche langkettige Zucker können gar nicht mehr zerlegt werden und passieren deinen Körper ungenutzt. Dazu zählen z. B. die Ballaststoffe.

Je einfacher die Zucker sind, umso schneller werden die Zucker also gespalten, umso schneller gelangen die Zuckermolekühle in dein Blut und umso schneller steigt die Konzentration von Zucker im Blut an. Dein Körper ist nun bestrebt eine bestimmte Zuckerkonzentration im Blut zu halten.

Das bedeutet, wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt, schüttet er Insulin aus, um den Zucker in die Zellen zu transportieren und die Konzentration des Zuckers im Blut zu senken. Je schneller der Blutzucker ansteigt umso heftiger reagiert er mit der Ausschüttung von Insulin. Das Insulin transportiert den Zucker schnell in die Zellen, geht danach aber wieder merklich nach unten.

Diese extreme Insulinausschüttung und der darauf folgende Abfall des Insulinspiegels hat allerdings einen großen Nachteil: Hunger entsteht. Oft handelt es sich dabei um richtigen Heißhunger – und meist auf alle Arten von Süßigkeiten, denn die enthalten den vom Körper geforderten schnell verfügbaren Zucker.

Um also zu vermeiden, dass Du nach einer Mahlzeit schnell wieder hungrig wirst, oder dich gar Heißhungerattacken ereilen, solltest Du die Kohlenhydrate vermeiden, die deinen Insulinspiegel in die Höhe schnellen lassen.

Eine der besten Ernährungs-Strategien, um gesund und langfristig abzunehmen ist eine ausgewogene Mischkost. Crashdiäten sind oft einseitig und deinem Körper fehlen dabei wichtige Nährstoffe. Gesundes Abnehmen bedeutet, so abwechslungsreich wie möglich zu essen, damit Du mit allem Wichtigen wie z. B. Vitaminen und Mineralstoffen ausreichend versorgt wirst.

Je vollständiger und unveränderter ein Lebensmittel dabei ist, umso besser. Ein Apfel mit Schale ist z. B. gesünder, als ein geschälter Apfel, denn in der Schale befinden sich die meisten Vitamine und Ballaststoffe. Hitze zerstört Vitamine, also ist es vorteilhaft, Lebensmittel so wenig wie möglich zu erhitzen und nicht unnötig zu zerkochen.

Fast alle Arten von Gemüse sind optimal zum gesunden Abnehmen. Gemüse enthält nicht nur reichlich Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Ballaststoffe und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, Gemüse hat auch eine geringe Energiedichte.

Das bedeutet, Du kannst zum Beispiel im Vergleich zu einem Schokoriegel ein Vielfaches an Gemüse essen, bis Du dieselbe Kalorienmenge erreichst. 400 Kcal sind je nach Sorte oft weniger als 100g Schokoriegel, in Gemüse gerechnet können 400 Kcal ca. 800g (Rosenkohl) bis 2,5 kg (Salatgurke) sein.

Du kannst also reichlich Gemüse futtern und dich richtig schön satt essen, ohne befürchten zu müssen am Ende des Tages zu viele Kalorien zu dir genommen zu haben. Gemüse ist einfach genial zum satt werden und zum gesunden Abnehmen!

Hungern ist absolut kontraproduktiv. Gesundes Abnehmen und Hungern passen nicht zusammen. Zum einen fällt dein Körper leicht in den Hunger-Modus bzw. Hunger-Stoffwechsel und das Abnehmen wird damit erheblich erschwert und zum anderen macht Hunger schlechte Laune.

  • Dein Körper gelangt schneller in den Hunger-Stoffwechsel, Abnehmen wird erheblich schwerer
  • Du bekommst vom Hunger schlechte Laune, bist frustrierter und neigst dadurch eher zum Aufgeben
  • Deine allgemeine Leistungsfähigkeit sinkt und Du kannst dich schlechter konzentrieren

Wenn Du regelmäßig und in ausreichender Menge gesunde Lebensmittel zu dir nimmst, außerdem leere Kohlenhydrate wie Zucker und Weißmehl vermeidest, reduzierst Du bereits im Vorfeld unnötige Hungergefühle und Heißhungerattacken.

Hunger ist auch deshalb so schlimm beim Abnehmen, weil Hunger ein so starkes und mächtiges Gefühl ist, dass der Großteil der Menschen dem auf Dauer nicht standhalten können. Essen ist für den Menschen überlebenswichtig und deshalb ist der Hunger so ein starker Antrieb.

Ja, Sport solltest Du unbedingt einplanen um gesund abzunehmen. Der Sport dient dazu, deine Muskulatur zu erhalten, deinen Kreislauf zu kräftigen und die ein oder andere Kalorie mehr zu verbrauchen. Wie Du weiter oben gelernt hast, ist es wichtig den Motor Körper optimal am Laufen zu halten, damit die Pfunde purzeln können.

Wichtig ist es, dass Du am Sport dran bleibst. Regelmäßig und kontinuierlich ist hier das Stichwort. Es ist besser, zum Beispiel drei bis viermal die Woche eine halbe Stunde Joggen zu gehen als hin und wieder einen Marathon zu laufen.

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Als Trinkwasseraufbereitung bezeichnet man die Gewinnung von Trinkwasser durch Reinigung von Grund- bzw. Oberflächenwasser mittels chemischer und physikalischer Aufbereitungsverfahren. Die Wasseraufbereitung hängt von der Güte des Rohwassers ab. Die Aufbereitungsverfahren richten sich nach den im Rohwasser enthaltenen und zu entfernenden Stoffen.

Kohlenstoffdioxid, Eisen, Mangan: Durch Belüftung wird korrosives Kohlenstoffdioxid ausgeblasen und eine Oxidation von gelösten Eisen(II)-Ionen zu unlöslichem Eisen(III)-oxidhydrat und von gelösten Mangan(II)-Ionen zu unlöslichen Mangan(IV)-Verbindungen erreicht. Die Eisenoxidation ist zum Teil abiotisch, zum Teil biotisch. Die biotische Oxidation wird durch Bakterien der Gattung Gallionella, im Wesentlichen G. ferruginea, bewirkt. Die Manganoxidation verläuft langsamer als die Eisenoxidation und ist ebenfalls zum Teil biotisch (spezifische Mangan-oxidierende Bakterien). Das ausgefallene Eisen(III)-oxidhydrat wird zum größten Teil in einer ersten Filtrationsstufe durch Kiesfilter entfernt (Enteisenung), in diesen Filtern befinden sich große Mengen an Gallionella ferruginea. Die ausgefällten Mangan(IV)-Verbindungen werden hauptsächlich in einer zweiten Filtrationsstufe mit Kiesfiltern entfernt.

Ist mit pathogenen Bakterien und Viren zu rechnen, so ist eine Desinfektion erforderlich. Das geschieht durch Zusatz von Chlor, Chlordioxid oder Natriumhypochlorit (Chlorung) oder durch Behandlung mit Ozon (Ozonisierung). Ozon tötet Bakterien und Viren schneller ab als Chlor. Es zersetzt sich aber sehr schnell, sodass keine Langzeitwirkung erreicht wird. Bei längeren Leitungssystemen wird deshalb oft zusätzlich gechlort.

Der Wasserbedarf des Menschen variiert durch Verfassung, Aktivität und Klima. Der Mensch gibt Wasser ab mit Urin, Kot, Schweiss und Atemluft, ihm wird Wasser in Form von Getränken und Speisen zugeführt und entsteht beim oxidativen Abbau von organischen Nahrungsstoffen im Körper. Der Trinkwasserbedarf wird von der WHO für einen 60 kg schweren Erwachsenen bei hohem Bedarf mit etwa 2 Liter je Tag, für ein Kind mit 10 kg Körpergewicht mit 1 Liter veranschlagt [1]. Es wird geschätzt, dass 75% der Menschen unter Wassermangel leiden, welcher die Leistungsfähigkeit verringert.

Leitungswasser wird auch für andere Zwecke verwendet (z. B. Wäschewaschen, Toilettenspülung, Körper-, Geschirr- und Wohnungsreinigung). In den letzten Jahrzehnten wurde mit einem Verbrauch an Trinkwasser von 150 bis 200 Liter pro Tag und Einwohner gerechnet, der reale Verbrauch in Deutschland liegt gegenwärtig bei 125 Liter pro Tag und Einwohner, in den neuen Bundesländern teilweise deutlich darunter. In anderen Ländern ist der Verbrauch teilweise weitaus höher, z. B. in Italien laut Fulco Pratesi, Präsident der Naturschutzorganisation WWF in Italien, 800 Liter pro Tag und Einwohner [3].

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind aufgrund ihrer geographischen Lage und Niederschlagssituation so wasserreich, dass der Wasserbedarf meist lokal oder regional gedeckt werden kann. In einigen Fällen sind aber auch in Mitteleuropa überregionale Versorgungen (zum Beispiel Bodensee-Wasserversorgung) aufgebaut worden. Die Errichtung, Erhaltung und der Betrieb von Wasserversorgungsanlagen erfolgt in den meisten Ländern durch Einzelpersonen, Betriebe und Unternehmen, Wassergenossenschaften, Kommunen und Wasserverbände. Anders als in anderen Ländern, wo teilweise wie in den Niederlanden Konzentrationsprozesse staatlich beschleunigt wurden, ist in Deutschland die öffentliche Wasserversorgung bisher kommunal geprägt und sehr kleinteilig organisiert. Nur wenige der deutschen Versorgungsunternehmen sind überregional und noch weniger international tätig (Ausnahme: RWEaqua). Dagegen sind die großen französischen Versorgungsunternehmen weltweit an der Privatisierung der Wasserversorgung aktiv beteiligt.

In Deutschland und in Österreich wird die Beschaffenheit des Trinkwassers durch eine Trinkwasserverordnung geregelt. Mit diesen Verordnungen wurde die EG-Richtlinie "über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch" (98/83/EG) in nationales Recht umgesetzt. In Österreich wurde die entsprechende Novelle der Trinkwasserverordnung am 21. August 2001 verkündet; in Deutschland ist sie am 1. Januar 2003 in Kraft getreten. Die Einhaltung der Trinkwasserverordnung durch den Wasserversorger wird von den Gesundheitsämtern kontrolliert.

Die WHO hat ebenfalls eine Norm für Trinkwasser festgelegt, an der sich die EU-Richtlinie "über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch" bzw. die TrinkwV orientieren. In diesen Verordnungen werden unter anderem die zu prüfende Mindestanzahl der Stoffe im Trinkwasser und die dazugehörigen zulässigen Grenzwerte (z.B. in µg/l) sowie die Häufigkeit der durchzuführenden Messungen festgelegt. Die Grenzwerte, die es erlauben, ein Wasser als Trinkwasser freizugeben, sind am Gedanken der Gesundheitsvorsorge (Vorsorgeprinzip) orientiert. Ein Problem ist praktisch allerdings das "analytische Fenster", mit dem die Qualität des Trinkwassers beurteilt wird: Im Wasser können ca. 1500 Stoffe gefunden werden. Die WHO verlangt, dass 200 Stoffe wegen ihrer Auswirkung auf die Gesundheit geprüft werden müssen. Nach TrinkwV müssen minimal 33 im Wasser befindlicher Stoffe auf ihre Grenzwerte hin geprüft werden. Werden im Rohwasser Stoffe gefunden, die nicht in der TrinkwV enthalten sind, aber ein Gefährdungspotenzial haben, so erlaubt ein Vorschlag von H. Dieter dem Wasserversorger ein Vorsorgehandeln.

Probleme bei der Qualität des Trinkwassers aus Grundwasser können in der Regel durch die ordnungsgemäße Ausweisung von Schutzgebieten vermieden werden. Teilweise ist die Schutzstellung in Gebieten mit intensiver konventioneller landwirtschaftlicher Nutzung jedoch nicht ausreichend. Insbesondere durch zu starken Gülleaustrag der Landwirte kann es in diesen Gebieten zu einer zu hohen Nitratbelastung des Wassers kommen, was dann z. B. für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich sein kann. In solchen Fällen muss der Wasserversorger die Nitratbelastung senken, z. B. durch Aufbereitung, Tieferbohren der Brunnen und durch Kooperationen mit der Landwirtschaft. Auch flussbürtiges Wasser kann Schadstoffe, z. B. aus Kläranlagen oder Industrieeinleitungen, enthalten, die nicht nur im „Normalbetrieb“, sondern auch durch Unfälle in das Gewässer gelangen können. Die Wasserversorger sind daher an den großen Flüssen Deutschlands zu einer aufwändigen Vorfeldkontrolle und zur Bereitstellung redundanter Techniken zur Wasseraufbereitung übergegangen. Auch Medikamente und andere pharmakologisch wirksame Stoffe (z. B. Röntgenkontrastmittel oder Sexualhormone) können durch den Wasserkreislauf wieder in das Trinkwasser gelangen und so zu systemischen Risiken führen.

In Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ist Trinkwasser das am intensivsten kontrollierte Lebensmittel und damit zum Verzehr ohne Einschränkung brauchbar und empfehlenswert. Die Anforderungen an Trinkwasser sind höher als bei industriell abgepacktem Wasser (Mineralwasser, Tafelwasser, usw.), da der Gesetzgeber bei Trinkwasser einen lebenslangen Verzehr annimmt. In anderen Ländern ist die Trinkwasserqualität aufgrund der mangelnden Aufbereitung und Überwachung häufig schlechter. In beliebten Urlaubsgebieten wie Frankreich, Spanien und Portugal variiert teilweise die Qualität des Leitungswassers von „Als Trinkwasser geeignet“ bis „Beim Verzehr in großen Mengen gesundheitsgefährdend“. Zum Kochen ist das Trinkwasser aber in ganz Europa geeignet.

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) erblüht von April bis Oktober. Die Wurzeln kann man im März sowie im September und Oktober selbst sammeln. Das Löwenzahnkraut sammelt man im März und im April, Blätter von Mai bis September, Blüten im April und Mai.

Bei Wassereinlagerungen und Krampfadern kann der Löwenzahn ebenfalls gut helfen: Bereiten Sie einen Löwenzahnwurzelabsud aus zwei Esslöffeln der Wurzel, die Sie in einen Liter Wasser geben, 5 Minuten lang kochen und dann absieben. Baden Sie 10 Minuten Ihre Beine darin.

In der Naturheilkunde wird er zudem bei chronischen Entzündungen der Atemwege eingesetzt, bei Magengeschwüren, bei Tuberkulose und bei Durchfall, auch bei Rheuma. Er hilft bei Störungen des Gallenabflusses, Blähungen und Verdauungsbeschwerden, er wirkt anregend auf die Leber und Nieren, hilft bei rheumatischen Beschwerden und bei Geschwüren.

Augenwurz, Butterblume, Eierbusch, Feldblume, Laterne, Judenblume, Jungeblume, Märzenblume, Milchblume, Mistfinke, Mönchskopf, Kettenblume, Knabenblume, Krötenblume, Kuhbuschen, Pfaffenröhrlein, Pusteblume, Ringelstock, Saublume, Saurüssel, Scheerkraut, Schmalzblume, Schweineblume, Sommerdorn, Sonnenwurzel, Gelbe Wegwarte, Wihenschwanz, Augenmilch, Bärenzahnkraut, Bayrischer Enzian, Beddschìssa, Bettpisser, Blindblume, Brummer, Butterblume, Butterstecker, Eierkraut, Franzosensalat, Hahnenspeck, Hundeblume, Kettepösch, Kettenblume, Kuhblume, Kuhlattich, Kuhscheiß, Laternenblume, Lichtbloom, Märzblume, Maiblume, Marienzahn, Melkdistel, Milchdistel, Milchstöck, Pappenstiel, Pfaffenkopf, Pfaffenplatte, Pferdeblum, Pusteblum, Röhrlkraut, Schäfchenblume, Saurüssel, Teufelsblume, wilde Zichorie

Löwenzahn zählt in der Volksmedizin zu den meist bekannten Heilpflanzen. Besonders betont werden sollte, dass die Pflanze eine reinigende Wirkung auf den Organismus ausübt. Generell sagt man, dass der Löwenzahn stärkend wirkt.

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Ansonsten finde ich es super, dass du deine Ernährung umgestellt hast und nicht zu schnell abnehmen willst. Ich weiß, dass es frustrierend sein kann, wenn es nur langsam vorwärts geht. So hast du aber beste Voraussetzungen später auch dein Gewicht konstant zu halten.

Hallo,ich bin 42 Jahre und bin weiblich,habe eine Größe von 1,57m und bin 83 kg.Seid 3 Wochen lasse ich alle Kohlenhydrate weg und merke das ich kaum abnehme.Nehme nicht mehr als 1000 Kalorien am Tag zu mir,arbeite den ganzen Tag überwiegend im sitzen und habe drei Kinder.Abends nach Hause beschäftige ich mit denen,Freitag gehe ich immer schwimmen und 1 mal in der Woche etwas joggen,mehr schaffe ich nicht,da mir die Zeit fehlt.Möchte unbedingt abnehmen,aber gesunde Pfunde Rechner geht bei mir nicht,irgendwas tippe ich wohl falsch ein und bitte Sie mir zu erklären wie ich am besten Kilos runterbringen kann,danke.özlem

Zum Rechner: Schau bitte in den Einstellungen deines Internet-Browsers, dass Javascript aktiviert ist. Alternativ kannst du auch mal einen anderen Browser ausprobieren, z.B. auf deinem Smartphone. Gib bitte Bescheid, falls es dann immer noch nicht geht. Dann rechne ich es für dich aus.

Hallo, ich bin 46 weibl. und wiege 105 kg bei 1,68m.
Ich war zur indirekten kaliometrie.Das Ergebnis dieser Auswertung war das ich einen Ruheumsatz von 888 kcal am Tag habe und einen Gesamtumsatz von 1243 kcal am Tag (Laufe ungefähr 10.000 Schritte am Tag auf der Arbeit). Ich gehe noch zusätzlich 3x die Woche auf den Crosstrainer für eine halbe Stunde und manchmal auch noch trx für 30.min. Ich weiß irgendwie nicht wirklich wieviel Kalorien ich zu mir nehmen soll um abzunehmen. Könnte ihr mir vielleicht einen Tip geben wieviel ich am Tag an Kcal zu mir nehmen sollte. Danke im voraus.

dein ermittelter Ruheumsatz und Gesamtumsatz kommen mir bei deinen Daten sehr niedrig vor. Ich kann leider nicht einschätzen, wie genau die Messung war. Solche niedrigen Werte sind schon möglich, aber eben eher die Ausnahme als die Regel.

Wenn ich deine Daten in den Gesunde Pfunde Rechner eingebe, komme ich auf einen Grundumsatz von ca. 1700 kcal. Dazu nochmal ca. 1.000 kcal, weil du dich viel bewegst, ergibt dann einen Gesamtumsatz von 2700 kcal. Zum Abnehmen sind wir dann bei einem Kalorienbedarf von ca. 2100-2200 kcal pro Tag.

Hallo,ich bin 47 Jahre alt, weibl. und habe Rheuma. Muss tägl. 5 mg Cortison einnehmen. Ich vermute, daß ich deßwegen kein Gramm abnehme. Mein Gewicht im Moment, sind 95.9 Kg bei 1.73cm. Muss ich meinen Kalorienbedarf anders berechnen, wegen dem Cortison? Ich bin sehr gefrustet, müßte unbedingt abnehmen, alleine schon wegen dem Rheuma. Es tut sich gar nix. Könnt Ihr mir einen Tip geben, was ich noch machen könnte? Danke im voraus, Gruß, Dani

der entscheidende Punkt ist die Ernährung. Vergiss erstmal deinen Kalorienbedarf und konzentriere dich komplett darauf, dich gesund zu ernähren (und satt zu essen). An dieser Stelle verlinke ich dir mal zwei Videos der Ernährungs-Docs (vom NDR produziert, in jeder Folge werden je 3 Krankheitsfälle beleuchtet und versucht, mit einer Ernährungsumstellung entgegenzuwirken), in denen es um Rheuma geht:

Auch wenn die Ernährungshinweise in beiden Videos leicht unterschiedlich sind, laufen sie trotzdem fast auf das gleiche hinaus: sehr viel Gemüse, täglich Obst, gute Fette (z.B. Leinöl, Fisch wie Lachs und Walnüsse wegen Omega-3), Vollkornprodukte statt Weizenmehlprodukte, gutes Wasser, so wenig Fertiggerichte, Fastfood und stark verarbeitete Produkte wie möglich.

Ich weiß, dass es nicht leicht ist, aber durch eine gesunde Ernährung wird eventuell dein Rheuma besser und du erreichst leichter ein Kaloriendefizit (da vor allem Gemüse wenig Kalorien hat und Vollkornprodukte länger satt machen, so dass du automatisch weniger isst).

deine verbrannten Kalorien durch Sport und Bewegung sind dein Leistungsumsatz. Am besten ist es, wenn du jeden Tag mal im Gesunde Pfunde Rechner durchrechnest. An Tagen, an denen du nicht trainierst, ist dein Leistungsumsatz deutlicher geringer und du musst dementsprechend auch nicht so viel essen.

Ich empfehle dir, deine Aktivitäten so ehrlich und genau wie möglich in den Rechner einzugeben. Nehmen wir mal als Beispiel, dass du 1,5 Stunden trainierst. Eine halbe Stunde davon ist aber lockeres Aufwärmen und Cool Down. Dann könntest du bei Sport z.B. 1 Stunde Joggen in deiner Geschwindigkeit und 0,5 Stunden aktive Freizeit wählen. Dadurch werden die Ergebnisse realistischer.

Anschließend gibt dir der Rechner ja deinen Kalorienbedarf zum Abnehmen an. Es ist ein Richtwert und du selbst entscheidest, ob du dich daran orientieren möchtest. Ich kann dir nur empfehlen, nicht zu wenig zu essen.

1. Du isst noch zu viel und solltest daher ca. 100-200 kcal pro Tag heruntergehen und dann wieder nach 2 Wochen dein Gewicht kontrollieren.
2. Du isst mehr als du glaubst. Dann empfiehlt es sich, für ein paar Tage sehr genau Kalorien zu zählen, dabei nicht auszulassen und dann zu schauen, ob du nicht unbewusst mehr isst als du dachtest.

Hallo NNico
Ich bin seit eine woche in diät und habe 2 kilo abgenommen. Ich trinke 3 liter am Tag Wasser. Kalorien zähle ich aauchich komme nicht über 1300 kcal.ich treibe aber gar kein sport. Arbeite zwar nicht sitzend aber es nicht viel Bewegung da. Ich bin einfach nicht sportlich und ich will nicht so anstrengende Bewegungen machen. Welche bewegungsart kannst du mir empfehlen? Dabei soll ich gut verbrennen.
Vielen dank.
Lg Nesli