ab wie vielen jahren darf man beconase aq kaufen

Vitamin B12 ist zusammen mit Folsäure an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt. Außerdem hilft es beim Aufbau des Nervensystems.
Wird Vitamin B12 mit Tabletten zugeführt, muss oft auch der Intrinsic-Faktor zusätzlich aufgenommen werden. Der Mensch ist vorwiegend auf die Zufuhr von Vitamin B12 mit der Nahrung aus tierischen Produkten angewiesen.
Vitamin B12 ist enthalten in: Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukten, vor allem im Käse. Geringe Spuren finden sich auch in Sauerkraut, Wurzelgemüse, Hülsenfrüchten und Hefe.

Früher erkrankten Menschen die an Vitamin C Mangel litten oft an Skorbut. Heutzutage passiert das nicht mehr, Vitamin C braucht unser Körper um Eisen richtig aufnehmen zu können. Mangelerscheinungen bemerkt man heute an verlangsamter Wundheilung und Abgespanntheit.Vitamin C hat viele Funktionen: Vitamin C sorgt für die Bildung und Funktionserhaltung von Bindegewebe und begünstigt die Eisenaufnahme aus der Nahrung. Zudem ist es wichtig für die Wundheilung, Narbenbildung und das Wachstum. Anzeichen für einen Vitamin-C-Mangel können Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Reizbarkeit sein. Außerdem heilen Wunden schlechter. In großen Mengen kann es zu Durchfall führen, und bei Veranlagung die Nierensteinbildung fördern.
Vitamin C ist enthalten in: Früchten und Fruchtsäften, besonders Zitrusfrüchten. Auch viele Gemüse enthalten Vitamin C. Alles am besten roh verzehren, denn Vitamin C reagiert empfindlich auf Sauerstoff, Licht und Wärme.

Vitamin D ist für die Stabilität der Knochen verantwortlich, denn es bewirkt, dass Calcium in den Knochen eingebaut werden kann. Vitamin D kann mithilfe von UV-Strahlen vom Körper selbst gebildet werden. Dafür genügt bereits ein täglicher Aufenthalt von 10-15 Minuten an der Sonne. Bei Kleinkindern kann Vitamin-D-Mangel zur Rachitis und Demineralisation des Skeletts führen. Bei Erwachsenen kommt es zur Knochenerweichung.
Vitamin D ist enthalten in: Milchprodukten, Eigelb und in Fettfischen. Zu viel Vitamin D kann zu Calcium-Ablagerungen in der Niere, Herz, Lunge und den Gefäßen führen.

Vitamin E verhindert die Aggregation der Blutplättchen und schützt die Zellen des Körpers vor aggressiven Sauerstoffverbindungen. Gemeinsam mit den Vitaminen C und Provitamin A kann es daher vermutlich das Risiko für einige Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose und Krebserkrankungen verringern. Eine Unterversorgung an Vitamin E führt zu nervösen Störungen, Muskelschwäche und bringt den Fettstoffwechsel durcheinander.
Vitamin E ist enthalten in: Nüssen, Vollkornprodukten, einigen Pflanzenölen. Milchprodukten, Eigelb, Butter und Margarine.

Vitamin K ist für die Blutgerinnung mitverantwortlich. Außerdem benötigen einige Proteine in Knochen, Niere, Lunge und Arterien Vitamin K.
Vitamin-K-Mangel z. B. durch eine langfristige Einnahme von Antibiotika führt zu Blutungen an Zahnfleisch und Haut, aber auch in Gehirn, Leber und der Netzhaut des Auges. Hoch dosierte Vitamin-K-Spritzen können die roten Blutkörperchen zerstören. Der Genuss von natürlichen Vitamin-K-Quellen kann nicht zu einer Überdosierung führen.
Vitamin K ist enthalten in: Sauerkraut, Rosenkohl, Blumenkohl, Blattgemüse, Getreide, Geflügel und Rindfleisch.

Niacin wird für den Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel als Enzym benötigt. Es ist wichtig für die Herzfunktion und das Nervensystem. Es sorgt für die Regeneration der Haut. Ein Mangel verursacht die Krankheit Pellagra. Zudem kommt es zu Durchfall und Appetitlosigkeit. Niacin kann auch aus dem Eiweißstoff Tryptophan vom Körper hergestellt werden. Eine eiweißreiche Ernährung sichert also auch die Niacin-Versorgung. Bei hoher Dosierung kann es zu Hitzegefühl, Hautjucken kommen.
Niacin ist enthalten in: Vollkornprodukten, Erbsen, Seefisch, Naturreis, Kartoffeln, Bierhefe, Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch.

Sie unterstützt große Teile des Stoffwechsels. Ein Mangel wirkt sich fast auf den gesamten Körper aus. Anzeichen sind Muskelverkrampfungen, Koordinationsschwächen und Verdauungsstörungen. Pantothensäure ist Baustein des Coenzym A und spielt eine entscheidende Rolle beim Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel und bei der Hormonbildung. Pantothensäure ist auch dann beteiligt, wenn neue Körperzellen gebildet werden. Pantothensäure sorgt unter anderem für schöne Haut und gutes Gewebe, fördert die Funktionsabläufe des Nervensystems, steuert die Durchblutung, schützt die Schleimhäute und begünstigt das Haarwachstum. Eine längerfristige Antibiotika-Einnahme beeinflusst die Pantothensäure-Wirkung negativ.
Pantothensäure ist enthalten in: Leber, Bohnen, Champignons, Broccoli, Blumenkohl, Vollkornbrot, Käse, Fleisch, Fisch, Milch, Bierhefe.

Eine ausgewogene Ernährung spielt besonders für Vegetarier und Veganer eine Rolle. Sie sollten daher darauf achten, dass die Lebensmittel in Ihrem Speiseplan dem Körper ausreichende Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen liefern.

Durch den Verzicht auf tierische Lebensmittel ist die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen bei Vegetariern und Veganern oft nicht optimal. Darüber hinaus sind einige Nährstoffe aus pflanzlichen Lebensmitteln in geringerem Maße biologisch verfügbar als aus tierischen.

Die Vegetarier Vitamine + Mineralstoffe von Doppelherz enthalten die Mineralstoffe Calcium und Eisen, die Spurenelemente Zink und Jod sowie die Vitamine B1, B2, B6, B12 und D. Sie sind optimal auf die Bedürfnisse einer vegetarischen und veganen Ernährung abgestimmt und helfen den Bedarf an diesen Nährstoffen zu decken und auszugleichen.

Die B-Vitamine B1, B2 und B6 kommen sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Vegetarier und Veganer sollten auf eine ausreichende Zufuhr dieser Vitamine achten. Die Vitamine B1, B2 und B6 sind am normalen Energiestoffwechsel beteiligt und spielen eine Rolle für die normale Funktion des Nervensystems.

Eine vegetarische und vegane Ernährung enthält oft zu wenig Vitamin B12. Dieses Vitamin kommt in nennenswerten Mengen ausschließlich in tierischen Produkten vor. Es trägt zur Zellteilung bei, ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt und unterstützt die normale Funktion des Nervensystems.

Durch den Verzicht von Milchprodukten können bei einer unausgewogenen veganen Kost Versorgungslücken hinsichtlich der Calciumzufuhr auftreten.
Calcium und Vitamin D werden für den Erhalt normaler Knochen benötigt und tragen zum Erhalt einer normalen Muskelfunktion bei.

Auch müssen Vegetarier und Veganer dafür sorgen, ausreichend Eisen, Zink und Jod aufzunehmen. Eisen und Zink sind aus pflanzlichen Lebensmitteln schlechter verfügbar als aus tierischen Lebensmitteln.
In pflanzlichen Lebensmitteln hemmen Phytate die Eisen- und Zinkaufnahme. Phytate sind sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem in Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen vorkommen.

Das Spurenelement Zink ist an einer normalen Funktion des Immunsystems beteiligt, hilft den Erhalt der normalen Sehkraft aufrecht zu erhalten und unterstützt die normale kognitive Funktion.

Auch bei dem Spurenelement Jod kann es bei Vegetariern und Veganern zu Versorgungslücken kommen. Jod trägt zu einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.

Schwarzer Tee ist ein farblich rotes bis braunes Heißgetränk und wird wie grüner oder weißer Tee aus derselben Teepflanze gewonnen. Im Gegensatz zum grünen Tee werden die Teeblätter im Rahmen der Herstellung des schwarzen Tees oxidiert.

Unter Einhaltung gewisser Ruhezeiten können die Teeblätter das ganze Jahr über geerntet beziehungsweise gepflückt werden. Dazu werden die ersten zwei Blätter und die dazugehörige Knospe der Pflanze per Hand entnommen. Anschließend kommt es zum Oxidationsprozess (früher auch " Fermentationsprozess " genannt), wobei die Blätter etwa 16 Stunden zum Welken ausgelegt werden. Auf diese Weise wird den Teeblättern Wasser entzogen, wodurch die Sprödigkeit verloren geht. Im Anschluss werden sie gerollt und dabei die Zellwände der Blätter zerstört. Es können Enzyme austreten, die eine braunrote Färbung bewirken. Mit der folgenden Trocknung – Enzyme werden inaktiviert und der Tee verfärbt sich schwarz – ist der Prozess der Oxidation beendet.

Auf Grund der Oxidationsreaktion wird der überwiegende Teil essentieller Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundärer Pflanzenstoffe sowie Enzyme zerstört. Des Weiteren hinterlässt die Oxidation beziehungsweise der Welkprozess viele polyphenolische Substanzen, die sich in hoher Konzentration schädigend auf den Körper auswirken können [1].

Aufgrund der Vitalstoffverluste (Mikronährstoffe) bei der Herstellung, sind durch das Trinken von Schwarztee keine nennenswerten Deckungen des jeweiligen Tagesbedarfs zu erreichen:
Schwarzer Tee enthält vorwiegend die Mineralstoffe Kalium sowie Fluorid und geringe Mengen der B-Vitamine. Die Gerbstoffe – 0,3 Gramm in einer Tasse Tee – und ätherischen Öle bewirken den Geruch und das typische Teearoma.

In einem Glas schwarzen Tee (150 ml) steckt mit circa 30-60 mg nur halb so viel Koffein (Trimethylxanthin) wie in einer Tasse Kaffee (50-150 mg Koffein). Deshalb wirkt schwarzer Tee zwar auch bezüglich des Stoffwechsels, Kreislaufs und der Gehirn- und Herztätigkeit anregend und leicht harntreibend, jedoch in geringerem Maße als bei Kaffee. Aufgrund der Gerbstoffe wird das Tee-Koffein langsamer in den Blutkreislauf aufgenommen und die stimulierende Wirkung hält im Gegensatz zum Kaffee dementsprechend länger. Der Grund dafür ist, dass sich das Koffein an die Gerbstoffe bindet und dadurch nach und nach freigesetzt wird [1].

Ein täglicher Konsum von 400 mg Koffein wird von der EFSA (European Food Safety Authority; Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) für Erwachsene als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Die Obergrenze für Schwangere und Stillende liegt bei 200 mg Koffein pro Tag [7]. Für Kinder und Heranwachsende wird eine Zufuhr von 3 mg Koffein pro kg Körpergewicht/Tag als sicher eingestuft. In dieser Altersgruppe wird Koffein hauptsächlich durch den Konsum von Energy-Drinks aufgenommen [7].

Die im Schwarztee enthaltenen Gerbstoffe gehören zu der Gruppe der Adstringenzien und weisen daher in erhöhter Konzentration, infolge hohen Teekonsums, einen ähnlich wirkenden Effekt auf. Alle zu den Adstringenzien zählenden Stoffe reagieren mit dem Eiweiß der obersten Gewebsschichten, wodurch diese zu festen, zusammenhängenden Membranen verdichtet werden. Sie fördern die Blutstillung und die Heilung von Wunden sowie Entzündungen. Demzufolge wirken Gerbstoffe leicht antibakteriell und schmerzlindernd. Die Gerbstoffe des schwarzen Tees sind schließlich gesundheitsfördernd, wirken beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt und einer Durchfallerkrankung entgegen.

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Kokosöl ist sehr viel leichter verdaulich als andere Fette und Öle, die üblicherweise zu den langkettigen Fettsäuren (LCT für engl. long chain triglycerides) gehören und anders als Kokosöl in der Lymphflüssigkeit gespeichert werden.

Kalt gepresstes biologisches Kokosöl pflegt nicht zuletzt Haut und Haar. Es eignet sich ausgezeichnet zum Backen und Kochen, weil es anders als die meisten anderen Pflanzenöle keine Schadstoffe, insbesondere keine giftigen Trans-Fettsäuren bildet.

Transfettsäuren entstehen (1) bei der Härtung von Pflanzenölen in industriell produzierter Nahrung (bei der Margarine-Herstellung zwischen 2-20%) und (2) beim Erhitzen mehrfach ungesättigter Fette über 130°C. Daher sollte Sie auf Margarine verzichten und zum Braten niemals Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren verwenden.

Frisches Obst und am besten rohes Gemüse sind ein Quell des Lebens mit außerordentlich Stoffwechsel anregender Wirkung. Sie enthalten jede Menge Vitalstoffe, die in keiner Nährwert-Tabelle aufgelistet sind und den Stoffwechsel dennoch extrem anregen. 5 Portionen Obst und Gemüse (ca. 650 g für einen Erwachsenen oder 5 Hände voll) empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), 3 Portionen Gemüse (eine davon darf erhitzt werden) und 2 Portionen Obst (Dosenobst und Trockenfrüchte zählen nicht!).

Aber es reicht auch schon ein Drittel davon (200g/Tag), um nur schon das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 60% zu senken. Dass ein reichlicher Genuss von Obst und Gemüse schlank, munter und gesund macht, hat sich längst herumgesprochen.

Fazit: Mit der Wahl Ihrer Lebensmittel entscheiden Sie darüber, ob Sie Ihren Stoffwechsel anregen und dabei immer attraktiver, gesünder und fitter werden oder ob Sie Ihren Stoffwechsel belasten und dabei immer träger und kranker werden. Sie haben die Wahl.

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Es ist trotzdem empfehlenswert, die Aroniaeinnahme einschleichend zu beginnen bzw. den Saft mit Wasser (oder Kräutertee) zunächst in einem Verhältnis von 1:3 (Aronia zu Wasser) zu verdünnen. Dies deshalb, weil bei Menschen mit gereizter Magenschleimhaut der pure Saft evtl. zu anfänglichen Problemen führen kann und Menschen, die eine gestörte Darmflora haben, könnten vorübergehend Durchfall bekommen.

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Bei Lebensmitteln unterscheidet man zwischen Makro- und Mikronährstoffen. Makronährstoffe sind Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Sie liefern Energie oder dienen als Baumaterial. Zusammen mit den Vitaminen und den sekundären Pflanzenstoffen bilden sie die organischen Bestandteile unseres Körpers. Minerale und Wasser zählen zu anorganischen Bestandteilen in unseren Lebensmitteln. Die Minerale wiederum unterscheidet man je nach Menge im Körper in Spuren- und Mengenelemente. Vitamine und Minerale sind an fast allen Stoffwechselprozessen beteiligt, sorgen für die Übertragung von Nervenimpulsen und unterstützen das Immunsystem.

5-HTP und Melatonin sind genauso Geheimtipps wie NADH, in Deutschland kaum bekannt und echte Wirkstoffbooster für Vitalstoffe. Dieser Shop ist nach EU-Recht aufgebaut und enthält daher Heilaussagen, um das Leben runder zu machen.

Nichts ist perfekt. Weder diese Seite, noch das Mosaikmeer an Angeboten für Vitamine und Mineralstoffe. Man kann sicher sein. Irgendein Stoff fehlt immer. Da dazu noch alles fließt und Gesundheit dynamisch ist, erzeugt der Markt immer wieder neue Vitaminrevolutionen. Der Markt beantwortet dies mit einem Sog aus "trendigen" Isolaten und Monopräparaten. Dem Fernsehzuschauer wird eingeredet sie könnten nicht mehr ohne hohe Dosen eines Einzelwirkstoffs leben. Das wiederum führt zu noch mehr und noch billiger. Das große Gesamtbild jedoch bleibt im Nebel, genauso wie die Frage nach der enzymatischen Ursache eines oft zitierten Vitalstoffmangels, und wie man die eigentlichen Prinzipien, VItamine zu verwerten aus Enzym- und Rohkost ziehen lernen kann.

Frischkost böte die Enzyme, die Vitastoffe zu ziehen, die man braucht. Doch wer isst heut schon noch Fisch frisch oder erntet Birnen frisch vom Baum? Zumal die eigentlich wichtigen Enzyme bei Frühernte oder Lagerung kaum mehr greifen. Resultat dieses Enzymmangels sind "Schlingkost", die dem Stoffwechsel einen Mangel suggeriert, den man, dank der Ernährungsindustrie mit Zucker ausgleicht und mit Diäten neue Feste schafft.

Alles in Form von künstlichen Vitaminen auszugleichen ist zwar Markt-Diktat. Doch ist es auch die Lösung? Kann die wirkliche echte Fähigkeit nicht darin fruchten, die stetig "Unvollendete" zu kompensieren, auszugleichen? Was in der Kunst gilt, gilt auch bei Vitaminen. Kitsch ist für den Mainstream und der Mainsteam will nicht groß hinterfragen. Dabei ist es so einfach. Gute Ansätze basieren darauf, das Potenzial zu stärken ein Puzzlestück zu einem Gesamtbild zu ergänzen, die sogenannten "Ordnungskriterien der Nahrung" zu stärken. Und dieses Selbstbewusstsein bei der Auswahl von richtigen Formeln möchte diese Seite neutral vermitteln, ohne einfach nur ein Isolat zu verkaufen, nur weil es Mainstream ist.

Kurzum, drei Punkte: Kaltherstellung, Trägerbasis, Wirkstoffgefüge stehen als Fundament wirksamer Vitamine und Mineralstoffe. Der Markt wird förmlich überschwemmt von Produkten, die nach hoher Dosis und Einzelwirkstoff formuliert sind. Kein Wunder, Mainstreamverbraucher schauen nach der höchsten Dosis, statt nach Bioverfügbarkeit, Ph-Balance oder einem integrativen Ernährungskonzept. Fragen, wie Ernährung aufgewertet sein sollte, um Vitamine effektiver zu ziehen, anstatt hochdosiert zu essen, kommen halt nicht im Kino, also für den gemeinen Bürger nicht interessant. Obwohl gerade diejenigen, deren Eltern es bräuchten, Vitamine am nötigsten bräuchten. Doch die wiederum verstehen ja nicht mal die den Konjunktiv, geschweige denn, das Heilmittelgesetze bewusst Zweiklassenmedizin schüren. Fast so wie Fastfood, schnell, kaufen viele einfach auch mal schnell Vitamin C Brausetabletten oder Calcium Magnesium Sprudel. Wir möchten Sie stark machen, jenem Strudel die eigene Welle zu stiften.

Sie brauchen sich´s nicht erst zusammenreimen, wie man das "Big Picture" zusammensetzen sollte. Viele haben auch einfach nicht die Zeit, den Markt zu vergleichen und Qualitätskriterien wirklich tiefgründig zu studieren. Wir möchten Sie bei der Entscheidung für gute Vitamine und Mineralstoffe begleiten und helfen, die richtigen zu finden. Keine Zeit? Vereinbaren Sie einen Telefontermin, denn es macht mehr Sinn, sich einmal im Leben mit den richtigen enzymatischen Hebelwirkungen zu befassen, als lebenslang keine Enzymhebel zu nutzen.

DASS man in der optisch & aromatisch Industriegesellschaft Nährwerte ergänzen muss, um nicht alt auszusehen, weiss jedes Kind. Und dennoch ist nicht alles in Butter. Bei Butter weiss zwar jeder, was passiert, wenn man sie 3 Tage stehen lässt, doch auf eigene Fettsäuren bezieht das kaum jemand. Wie denn auch, wenn Buttercremetorte und Supermarkt ablenken? Kaum einer weiss, dass wir weniger eine Unterversorgung mit natürlichen Vitalstoffen haben, als die Fähigkeit, aus Nahrung Nährwert zu ziehen. Stattdessen essen viele Menschen immer noch synthetische viel zu hoch dosierte Vitaminisolate, die eher schaden als nützen. Kein Wunder. Der Markt erzieht nunmal dazu, dass Menschen noch und nöcher hochdosierte Monopräparate herausspiessen. Das ist ja schliesslich so bequem, der Werbung nachzugeben. Nur die wenigsten Menschen können wissen, welche Kriterien nötig sind, um Vitamine und Mineralstoffe wirklich optimal im Stoffwechsel integrieren zu können. Interdisziplinäres Wissen wird erst in Sekundarstufe 2 gelehrt und die Masse verhält sich auch beim Kauf nach jenen Prinzipien, die schon die alten Römer "Brot und Spiele" nannten. Gut zu wissen, dass wir hier nicht einfach verkaufen möchten, es nicht einmal dürfen, sondern das große Bild zu bilden helfen.

Aufs Verhältnis kommt es an. Nicht nur zum Hegen von Nachkommenschaft, sondern auch bei nachhaltig wirkenden Vitaminen und Mineralien. Es ist schwer Menschen, die bisher nur Quantitativdenken pflegten, zu vermitteln, warum Vitamine und Mineralstoffe erst im optimalen Verbund auch "bioverfügbar" sein können. Wir möchten es dennoch mit ein paar Metaphern versuchen: Wie man eine Pflanze, die über "Chroniken" (verwandt mit "chronisch) nicht gehegt wurde nicht von heut auf morgen zur Blüte heben kann, so ist es auch beim Arrangement von Vitalstoffen. Erst die richtigen Begleitstoffe für Vitamine und Mineralstoffe wie vor allem Enzyme in Form von Co-Faktoren erzeugen jenen Sog, der nicht die Dosis sondern die Anwesenheit wichtig macht. Das Gesetz der Anwesenheit sorgt für die sogenannten "Ordnungskriterie der Nahrung" und diese wiederum dafür, dass enzymatische Kettenreaktionen optimal schalten können. Enzyme sind spezielle Proteine, welche die Aufnahmefähigkeit von Vitaminen, Mineralstoffen bis hin zu Ballaststoffen verbessern. Somit erst kann ein durchdachtes Gesamtkonzept eine optimale Zellernährung und besten Zellschutz gewährleisten. Schon allein Trägerbasis der von uns empfohlenen Vitalstoffprodukte sorgt somit für eine besonders effektive Verwertbarkeit der Nährstoffe im Organismus. Denn letztlich kommt es nicht nur auf die Qualität und Menge der Nährstoffe in einer Tablette an, sondern wie viel davon tatsächlich in Ihren Zellen ankommt. Es geht also um die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe in Nahrungseränzungen.

Die von uns empfohlenen Vitamine Mineralstoffe sind im Niedrigtemparaturverfahren gewonnen, so dass die wertvolle Aktivität erhalten bleibt. Natürliche Rohstoffe sind für die Präparate, die wir empfehlen selbstverständlich. Diese Standards sind selten zu finden und entsprechen den Richtlinien hochwertiger Apothekenqualität.

Wir möchten auf diesen Seiten nicht einfach etwas verkaufen. Wir dürfen es nicht einmal, da ähnlich wie beim Verkaufsverbot in Arztpraxen, das Verkaufen von Vitalstoffen, die unter das Arzneimittelgesetz fallen können, nur über Apotheken gestattet ist. Doch daran sieht man auch schon den Unterschied zu Vitalstoffen nach Lebensmittelstandard, diese dürfen überall verkauft werden, doch rein rechtlich gesehen, zumindest in Deutschland auch keine Wirkung haben. denn dann wären sie apotheken-, verschreibungs- oder empfehlungspflichtig. Wir möchten, dass der Anwender Kriterien für empfehlenswerte Vitalstoffprodukte versteht und für sich "bioverfügbar" schätzen lernt. Wir empfehlen dazu einen Hersteller, dem wir und viele gleichberechtigte Menschen seit über 12 Jahren Vertrauen schenken. Man kann die Produkte schätzen lernen, sogar mit 30 Tagen Geld Zurück Garantie, bei angebrochner Packung. Wir möchten, dass sich jeder sicher fühlen kann und helfen, an die Informationen zu kommen, an die man aufgrund des Arzneimittelschutzes nur mit PIN gelangen darf.

Der Markt und Gesetzgeber lässt den Verbraucher im blinden. Ärzte dürfen nicht verkaufen, und Anbieter, die verkaufen, richten sich am Laienwissen, dass alles, was viel ist, auch viel helfen könnte. Viele Menschen betreiben bei Vitaminen und Mineralstoffen eine sogenannte "Patchwork", hier etwas, da etwas, ohne Konzept. Gleichzeitig richten sich viele bei der Auswahl nach der Dosis, anstatt nach der Synergie und deren Wirkung. Dies wiederum führt zu nur kurzzeitigen Effekten, geringer Wirkung und damit dem zurecht unguten Ruf von Vitaminen. Das muss nicht so sein, denn Vitamine können wahrlich gute Taten bewirken, wenn sie denn richtig angewandt werden. Fragen zum Thema Vitamine und Mineralstoffe und deren Qualitätskriterien? Wir beraten Sie gern, auch wenn unseren Seiten bewusst nicht das gesamte "Big Picture" darstellen, sollen sie anregen, in einer bewussten Entscheidung, wirksame Vitalstoffe schätzen zu lernen.

Fleisch ist nicht nur wegen seines hohen Eiweißgehalts von ca. 20 Prozent ein hervorragender Proteinlieferant. Weil die Eiweißproteine den körpereigenen Proteinen sehr ähnlich sind, kann es auch sehr schnell in Körpereiweiß umgebaut und optimal verwertet werden. So versorgt uns Fleisch mit lebensnotwendigen Eiweißbausteinen, den essentiellen Aminosäuren. Diese benötigt unser Körper für unser Immunsystem, den Zellaufbau, zur Übertragung von Nervenimpulsen und vieles mehr.

B-Vitamine sind hier das Stichwort! Ohne B-Vitamine könnten Nerven, Blut, Haut und Haare nicht ihre Funktion wahrnehmen. So versorgt Fleisch, insbesondere Schweinefleisch, uns mit Vitamin B1, aber auch für Vitamin B2, Niacin und B6 ist Fleisch eine gute Quelle. Für Vitamin B12 ist Fleisch sogar unser Hauptlieferant. Innereien, die heutzutage aber eher seltener verzehrt werden, liefern reichlich Vitamin A.

Fleisch liefert reichlich Mineralstoffe, wie Eisen und Zink, zudem ist es aufgrund der hervorragenden Verfügbarkeit unsere beste Eisenquelle. Denn das sogenannte Hämeisen in Fleisch kann besonders gut von unserem Körper aufgenommen werden, während Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln eine deutlich schlechtere Verfügbarkeit aufweist.

Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sind 300 bis 600 g Fleisch und Wurst pro Woche völlig ausreichend, um Sie optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Da die Nährstoffzusammensetzung je nach Fleischart etwas variiert, gönnen Sie sich doch etwas Abwechslung und nutzen Sie die Vielfalt des Angebots an Fleisch- und Wurstwaren. Geben Sie dabei fettarmen Fleischprodukten und weißem Fleisch, wie Geflügel, den Vorzug vor rotem Fleisch, wie Rind und Schwein. So können Sie die Nährstoffe ideal kombinieren.

Besonders notwendig ist Vitamin E für die Funktion der Blutgefäße (gegen Arteriosklerose-„Verkalkung“), der Muskeln und der Fortpflanzungsorgane.
Es hilft den roten Blutkörperchen beim Sauerstofftransport, wirkt gegen die Verklumpung von Blut und lässt unsere Haut jung bleiben.

Besonders notwendig ist Vitamin E für die Funktion der Blutgefäße (gegen Arteriosklerose-„Verkalkung“), der Muskeln und der Fortpflanzungsorgane.
Es hilft den roten Blutkörperchen beim Sauerstofftransport, wirkt gegen die Verklumpung von Blut und lässt unsere Haut jung bleiben.

Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinon) kommen in der Natur vor. Vitamin K3 (Menadion) und Vitamin K4 (Menadiolester) hingegen sind synthetische Verbindungen und heute nicht mehr im Handel erhältlich, denn bei einer Überdosierung können schädliche Wirkungen entstehen.

Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinon) kommen in der Natur vor. Vitamin K3 (Menadion) und Vitamin K4 (Menadiolester) hingegen sind synthetische Verbindungen und heute nicht mehr im Handel erhältlich, denn bei einer Überdosierung können schädliche Wirkungen entstehen.

Mineralien, Mineralsalze und Mineralstoffe sind salzartigen Stoffe der Erdkruste. Sie bestehen stets aus einer Verbindung zwischen einem Metall und einem Nichtmetall. Im Spannungsfeld dieses Gegensatzes entstehen die typischen Merkmale der Mineralien: Alle Mineralien sind Kristalle und lösen sich im Wasser als sogenannte Ionen, die elektrische Eigenschaften besitzen.

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Hallo Frau Gragl,
mit den allsani oder den Ultra-protect Produkten haben Sie alle notwendigen Nährstoffe für die Knorpelregeneration in der richtigen Dosierung. Zusammen mit dem Gewürzjoghurt und der heißen Schokolade (Gewürzschokolade) und mit viel Omega-3 Fettsäuren durch Fisch und Speiseleinöl wird es eine deutliche Verbesserung innerhalb von 3-6 Wochen geben.
Alles Gute – Dr. Wolfgang Feil

Hallo Herr Bihler,
ich würde generell auf eine kieselsäurereiche Ernährung achten, da dies den Chefnährstoff für alle Bindegewebestrukturen liefert. Weitere Informationen finden Sie hierzu in meinem Blog-Beiträgen „Neue Wege bei Arthrose“, die auch auf Ihr Krankheitsbild passen. Eine große Erleichterung kann Ihnen auch das Einreiben der Schmerzregionen mit Chili-Balsam geben. Bei Hyperurikämie sollten Sie wenig Fleisch und wenig Hülsenfrüchte essen. Wir haben gute Ergebnisse, dass bei Verwendung von täglich 10 g Kollagenhydrolysat die Harnsäureausleitung über den Urin höher ist. Diese Nahrungsergänzung ist für Sie somit doppelt gut, da sie auch zur Stabilisierung Ihrer Bindegewebestrukturen wichtig ist.

Diese natürlichen Wirkstoffe steuern in unserem Körper Tausende Stoffwechselprozesse wie Verdauung, Atmung und Immunabwehr. Sie sind damit für unsere Gesundheit unverzichtbar. Genau genommen sind Enzyme Eiweißmoleküle, die jedes Lebewesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze, produziert.

Doch bei chronischen Beschwerden wie Allergien nimmt die Energie ab, Enzyme funktionieren schlechter und Beschwerden häufen sich. Genau hier setzen die neuen kaskadenfermentierten Biokonzentrate an, die entzündungshemmend, immunregulierend, antioxidativ, massiv energiesteigernd und stoffwechselregulierend wirken.

Das heißt: Frische Früchte, Nüsse und Gemüse aus ökologischem Anbau werden in mehreren, nacheinander folgenden Fermentationsstufen und unter der Zugabe von ausgewählten Milchsäurebakterien bis in die kleinsten Mikroorganismen aufgespalten.

Deshalb verursacht die aus der Kaskadenfermentation entstehende Regulatessenz keine allergischen Reaktionen und ist zu 100 Prozent für den Körper aufnehmbar und verwertbar. Dieser Prozess löst wertvolle Pflanzenstoffe, die zu deren eigenem Schutz gegen Bakterien, Viren, Pilze, UV-Bestrahlung und anderen Belastungen ausgebildet wurden heraus, schließt diese auf und konzentriert sie.

Alle Produkte haben natürliche biologische Ausgangsstoffe und sind mit dem Wissen um deren gesundheitsfördernden Einfluss mit einer innovativen Art der Herstellung angereichert. Als Basis für die Kaskadenfermentation dienen Zitronen, Datteln, Feigen, Walnüsse, Sojabohnen, Kokosnüsse, Zwiebeln, Sojasprossen, Sellerie, Artischocken, Hirse, Erbsen, Curcuma und Safran, die ausschließlich aus Ökolandbau stammen, eine Art Heilnahrung, die bereits in über 45 Studien belegt wurde; unter anderem an der TU München in mehreren Grundlagenuntersuchungen.

Das therapeutische Konzept der Mikroimmuntherapie (MIT) verbindet neueste schulmedizinische Erkenntnisse mit komplementären Behandlungsmethoden. Sie bietet Behandlungsmöglichkeiten für viele verschiedene, insbesondere auch chronische Krankheiten. Zudem zielt sie auf die Beseitigung von Krankheitsursachen ab und nicht auf die oberflächliche Symptombekämpfung. Im Fokus der MIT steht die Förderung und Wiederherstellung körpereigener Abwehr- bzw. Selbstheilungskräfte, indem sie direkt auf das Immunsystem einwirkt.

Prinzipiell kann die Mikroimmuntherapie (MIT) von jeder Altersgruppe angewendet werden. Allerdings sollte immer ein Arzt oder Therapeut darüber entscheiden, ob und wenn ja wie die Therapie vorgenommen wird. Dazu gehört auch die Entscheidung über die Art und die Dosierung der mikroimmuntherapeutischen Medikamente.

Gesundheit basiert auf einem intakten, gut funktionierenden Immunsystem, das beispielsweise Bakterien und Viren erkennt und sofort bekämpft. Gerät dieses komplexe System allerdings in ein Ungleichgewicht können Krankheiten entstehen und sich ausbreiten. Ziel ist es, das Immunsystem zu unterstützen, es falls notwendig in die richtige Richtung zu weisen und eine angemessene Reaktionsweise zu trainieren. Mithilfe der MIT kann der Körper effizienter auf Störungen reagieren. MIT wird sowohl zur Behandlung sowohl von akuten als auch chronischen Krankheiten eingesetzt.

Die Mikroimmuntherapie (MIT) ist für jeden geeignet, dessen Immunsystem Unterstützung braucht. Das kann bei Infektionen und Allergien präventiv geschehen oder als Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen. Es sollte immer ein Arzt oder Heilpraktiker entscheiden, in welchen Fällen die MIT Teil einer Behandlungsstrategie ist. Die MIT verfügt über eine Vielzahl verschiedener Medikamente für die unterschiedlichsten Erkrankungen so zum Beispiel für virale Infektionen, Autoimmunkrankheiten, Gelenks- und Knochenerkrankungen, Fibromyalgie, chronische Müdigkeit, Depressionen, Burnout, Krebs, Parkinson, Alzheimer.

Die Mikroimmuntherapie (MIT) spricht dieselbe Sprache wie unser Immunsystem. Sie verwendet homöopathisch verdünnte Botenstoffe, die auch das Immunsystem selbst zur Bekämpfung von Krankheitserregern nutzt. Die MIT bietet eine Art Anschubhilfe für die körpereigenen Selbstheilungskräfte. Sie überträgt auf schonende Weise Informationen an das Immunsystem, um seine Funktionsfähigkeit zu optimieren. Damit zielt sie nicht nur auf die Symptombekämpfung ab, sondern setzt auf die Beseitigung der tiefer liegenden Krankheitsursachen.

„Als Selbstheilungskraft bezeichnet man die Fähigkeit des Körpers, sowohl äußere als auch innere Verletzungen bzw. Krankheiten zu heilen“, heißt es in Lexiken. Wikipedia beispielsweise warnt gleichzeitig: „Der Begriff wird auch für Marketingzwecke verwendet, beispielsweise im Zusammenhang mit alternativmedizinischen Verfahren.“ Sind Selbstheilungskräfte also doch nur Hokuspokus?

Aber was gehört alles zu den Selbstheilungskräften? Nur das Immunsystem? Die Psyche? Noch tiefer gehende Kräfte im Körper? Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Diese Serie will Antworten darauf geben.

Ganz sicher gehört zu den Selbstheilungskräften das Immunsystem. Unser biologisches Abwehrsystem, das Gewebeschädigungen durch Krankheitserreger verhindert. Es entfernt in den Körper eingedrungene Mikroorganismen und fremde Substanzen und ist außerdem in der Lage, fehlerhafte körpereigene Zellen zu zerstören.

Der amerikanische Chirurg Robert O. Becker hat im vergangenen Jahrhundert den Mechanismus untersucht, wie der Salamander komplette Gliedmaßen wieder nachwachsen lässt. Becker sagt: Dieser Mechanismus ist auch im Menschen angelegt, allerdings verkümmert. Im österreichischen Salzburg beweist seit mittlerweile 40 Jahren Mohamed Khalifa (über den in dieser Zeitung mehrfach berichtet wurde) in seiner Praxis, dass die Fähigkeit sehr wohl im Körper steckt und geweckt werden kann, indem er lediglich mit dem Druck seiner Hände unter anderem die Regeneration von Bändern anregt; 2009 wurde die Wirksamkeit seiner Arbeit in einer klinischen Studie nachgewiesen (siehe www.regentk.com).

Untrennbar verbunden mit den Selbstheilungskräften ist zudem die Psyche. Wie der Geist (Meditation, Yoga, positives Denken) Heilung initiiert, beschreibt der Spiegel in der Ausgabe 21/2013 (Heilen mit dem Geist). Auch Kurt Langbein und Joachim Faulstich schildern in ihren Filmen beziehungsweise Büchern, wie sich Menschen, die von der Schulmedizin aufgegeben worden waren, durch die Kraft ihrer Gedanken geheilt haben (Quellenangaben siehe Artikel „Zur Vertiefung“).

Die Kraft der Überzeugung wirkt ebenso beim Placeboeffekt. Der wird meist als etwas Obskures, zumindest aber Unwissenschaftliches angesehen. Doch er ist real. Selbst Knieoperationen, die nur zum Schein ausgeführt werden, haben heilende Wirkung, zum Teil sogar effektivere als die von realen Eingriffen. Darüber berichtete die Ärzte-Zeitung am 27.10.2008 unter dem Titel „Schein-OP: Der Placebo-Effekt täuscht auch Chirurgen“ (siehe auch rechts: Der Placebo-Effekt).

So mächtig wie der Geist ist auch das Wort. Bernard Lown, amerikanischer Nobelpreisträger und Kardiologe, schreibt: „Ich kenne nur wenige Heilmittel, die mächtiger sind als ein sorgsam gewähltes Wort.“ Affirmationen, positive Suggestivsätze wie in Meditationen sind also ein effektives Mittel, die Selbstheilung anzuregen.

Umgekehrt verhindern im Unterbewusstsein gespeicherte schlechte Erfahrungen Heilung oder machen krank. Hier setzt die Hypnose an. Steffen Günther, Hypnosetherapeut aus Rommelshausen, sagt: „In der Hypnose kann man zur auslösenden Situation zurückgehen.“ Der Klient erkennt, dass die Bedrohung gar nicht existiert. Günther: „Das alte Programm kann gelöscht und neu gestaltet werden. Auch das gehört für mich zu den Selbstheilungskräften.“ Um Affirmationen und Hypnose geht es im zweiten Teil der Serie.

Heilung also ist weit mehr als „der kindliche Glaube an die Magie der Technologie“, wie es Bernard Lown in seinem Buch ausdrückt. Eine Technologie, die das Gesundheitssystem immer teurer werden lässt und womöglich bald nicht mehr jedem zur Verfügung steht.

Grund genug, sich selbst um seine Heilung zu kümmern. Das bedeutet vor allem: die Verantwortung dafür wieder selbst zu übernehmen. „Den Menschen wurde die Eigenverantwortung abgenommen“, sagt der Heilpraktiker Wolfgang Gayer aus Schorndorf. Das ist bequem, aber nicht sinnvoll. Michael Kehrle, Arzt und Homöopath aus Waiblingen, sieht das genauso. Beide kommen im dritten Teil der Serie zu Wort.

Für Kehrle ist die Selbstheilung im Übrigen kein Prozess, der erst einsetzt, wenn wir krank sind. Die Selbstheilungskräfte, sagt er, sind keine Rettungstruppe, die nur auf ihren Einsatz wartet, sondern sie sind der permanent ablaufende Prozess, den Körper in einer gesunden Balance zu halten.

In jedem Jahr sterben 16 Millionen Menschen unter 70 Jahren an Zivilisationskrankheiten, davon rund 860000 in Deutschland. Das hat Anfang des Jahres die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vermeldet. Die Menschen sterben also nicht an Infektionen oder nach Unfällen, sondern durch Ursachen, die durchaus durch die eigene Lebensweise vermeidbar sind. Darunter sind 3,2 Millionen Todesfälle, die allein auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind.

Bücher. Bernard Lown: Die verlorene Kunst des Heilens, Suhrkamp, 2003. Joachim Faulstich: Das Geheimnis der Heilung, Knaur, 2010, und Das heilende Bewusstsein, Knaur, 2008. Kurt Langbein: Weissbuch Heilung, Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann, ecowin 2014 Robert O. Becker: Der Funke des Lebens, Piper 1994

Selbstheilungskräfte stecken in jedem. Das ist von Natur aus so. Der „innere Doktor“ ist fürsorglich – und rund um die Uhr im Einsatz. Wer sich versehentlich in den Finger geschnitten hat und blutet, kann beobachten, wie sich die Wunde mit der Zeit – ganz von allein – zusammenzieht und schließlich heilt.

Die innere Einstellung spielt nicht nur bei der Genesung eine Rolle, sondern ist auch entscheidend dafür, ob jemand krank wird oder nicht. Das belegen Studien der Psychoneuroimmunologie, die sich mit dem Zusammenwirken von Seele und Körperabwehr beschäftigt. Der amerikanische Psychologe Sheldon Cohen wies unter anderem nach, dass Menschen, die mehr Freunde, dafür aber weniger Stress haben, weniger anfällig für Erkältungen sind.

Aber wie stellt es der Körper an, sich selbst zu heilen? Der komplexe menschliche Organismus wird vom Gehirn gesteuert. Es regelt das Herz-Kreislauf-System, den Hormonhaushalt sowie das Nerven- und das Immunsystem.

Sobald das Hirn ein Signal bekommt, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, aktiviert es die Selbstheilungskräfte – ohne dass der Mensch es merkt. Selbstheilungskräfte stoßen aber auch an ihre Grenzen. Wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, zum Beispiel Insulin oder Schilddrüsenhormone zu produzieren, dann nützt der innere Arzt wenig.

Ich möchte Sie herzlich einladen, den Alltag hinter sich zu lassen und sich was Gutes zu tun – mit Lomi Lomi, einer einzigartigen Massagekunst aus Hawai’i. Bei dieser ganzheitlichen Massage geht es um eine achtsame Berührung, bei der der ganze Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele im Vordergrund steht.

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Wer wieder zu seiner inneren Balance gelangen möchte, sollte die körpereigenen Regulierungs- und Heilkräfte stärken. Die Frage ist, was muss man dafür tun und welche positiven Folgen entstehen daraus? Das körpereigene Immunsystem kann durch Stress, psychische Probleme, Viren oder Blockaden des Energieflusses massiv gestört werden und dadurch entstehen über kurz oder lang Krankheiten, die unsere Lebensqualität einschränken.

Die Naturheilkunde kennt verschiedene Möglichkeiten, die unsere eigenen Selbstheilungskräfte aktivieren können. Um das vegetative Nervensystem anzuregen, empfiehlt man Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Thai Chi, Qi Gong, Jacobsen oder Yoga. Chinesische Methoden wie Akupunktur oder Akupressur stimulieren den Körper und können auf diese Weise die Selbstheilungskräfte stärken. Energetische Behandlungen bringen den Patienten ohne eigenes Zutun wieder ins Gleichgewicht, was Psyche, Wirbelsäule und die Organe entspannt und kräftigt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, ausreichend erholsamer Schlaf und ein Gespür für die eigenen Grenzen sind jedoch die Grundlage für alle anderen Heilmethoden und die Harmonisierung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Was seinerzeit Hildegard von Bingen und die Urvölker bereits wussten, ist mit der Zeit in Vergessenheit geraten. Die Natur bietet ein vielfältiges Angebot an Heilpflanzen für alle möglichen Leiden. Sie können ohne Nebenwirkungen eingenommen werden oder als Tee für gemütliche Momente sorgen. Es gibt außerdem eine ganze Reihe von unterschiedlichen Nahrungsergänzungsmitteln auf pflanzlicher Basis, die dem Körper gut tun und Mangelerscheinungen ausgleichen. Sie können jeden unterstützen, der seine Selbstheilungskräfte aktivieren möchte.

Diese Zeilen schreibe ich, da es mir wichtig erscheint, die innere Stimme, die in jedem Menschen spricht, nicht zu übertönen. Eines der größten Hindernisse in unserem Leben ist das Überhören der inneren Stimme, die uns sagt, was in der jeweiligen Situation für uns das Richtige wäre. Die innere Stimme wird meistens überhört, weil uns Vorgaben wichtiger erscheinen oder weil wir bestimmte Vorstellungen darüber haben, wie das Leben beschritten werden muß.
Sollten meine Vorschläge wiedererwarten nicht den gesundheit-lichen Nutzen bringen, dann liegt es wahrscheinlich daran, daß sie nur auf eine Gelegenheit warten, die es ihnen erlaubt, an einer unverrückbaren Richtlinie festhalten zu können. Statt den eigenen Erfahrungen zu trauen, sind viele bereit, fremde Lektionen über die eigene Erfahrung zu stellen. Es ist jetzt nicht damit Genüge getan, bei meiner Warnung mit dem Kopf zu nicken. Diese Warnung kann nur von denen verstanden werden, die sich zurück besinnen, wann ihnen dergleichen schon einmal widerfuhr.
Das Leben läßt sich nicht mit einer Maschine vergleichen, die im-mer wieder der gleichen Voraussetzung bedarf, damit sie am Laufen gehalten werden kann. Was den Menschen heute belebt, kann ihn morgen zu Grabe tragen.
Ob ein Mensch Tabletten schluckt, Meditation betreibt, Sport ausübt, Politik macht, sich mit Hamburgern voll stopft, nach der
Urtherapie lebt usw.. all(!) das kann zur fixen Idee werden, all das kann sich zum starren Wahrnehmungsmuster versteifen, dem sich die Realität, so wie sie ist, dann zu fügen hat.
Wenn ich Löwenzahn esse und ihn danach erbreche, dann darf es keine Rolle spielen, ob er gesund sein soll oder nicht. Da hilft keine Theorie der Reinigung und der Erstverschlimmerung, sondern nur die schlichte Erkenntnis: der Löwenzahn wird nicht vertragen! Wichtig ist es also, Erfahrungen mit in das Leben aufzunehmen und Zusammen-hänge richtig zu reflektieren.
Ein etwas korpulenter Mann, der unter schwerer Atemnot leidet, versuchte mir zu erklären, welch positiven Einfluß der Verzehr von Schweinebauch auf ihn hat. Ja, es geht ihm dabei gut, weil er ein Bedürfnis stillt, seine Atemnot dagegen nimmt zu. Der Schweine-bauchesser wäre also gehalten, eine andere Möglichkeit zu finden, seine Bedürfnisse zu stillen, ohne dabei die Atemnot zu verstärken, oder eine, die sie im optimalen Fall sogar verringern könnte.
Nicht anders ergeht es aber auch Menschen, die versuchen, mit Gewalt gesund zu leben. Sie fühlen sich phasenweise beweglicher und auch leistungsfähiger, fangen aber gleichzeitig an zu frieren und magern dabei unnatürlich ab. Warum erwartet diese Menschen auf Grund ihrer gesunden Lebensführung kein beschwerdefreies Leben? Weshalb glauben sie jetzt empfindlicher gegen Erdstrahlung und andere kosmische Einflüsse zu reagieren?
Diese Menschen müssen noch lernen, ihre Lebensform den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Sie müssen aber auch über-prüfen, ob die Lebensform ihren individuellen Bedürfnissen überhaupt entspricht. Eine gesunde Lebensführung sollte selbstverständlich sein. Die Frage lautet nur, wie läßt sich eine gesunde Lebensform in mein Leben integrieren, ohne daß sie zum zentralen Mittelpunkt erhoben werden muß?
Was denn soll der ganze Eifer um die Gesundheit, wenn er in seiner Konsequenz das Leben auf bloße Vorsichtsmaßnahmen reduziert. Die ständige Unzufriedenheit, die notwendig hieraus erwächst, nährt nur das Mißfallen gegenüber denjenigen, die meinen, sich um ihre Gesundheit gar nicht scheren zu müssen.
„Gesund zu leben“ sollte eine Selbstverständlichkeit sein und nicht zum zentralen Thema erhoben werden.
Aus unseren Mißerfolgen können wir nur dann lernen, wenn wir offen über sie reden. Der Mißerfolg verweist auf die Alternative, und der Erfolg wird Sie darin bestätigen.
Es können bei der Ernährungsumstellung oder bei einer bestehenden Erkrankung durchaus unangenehme Begleiterscheinungen auftreten. Mag sein, daß wir vorübergehend ermüden, alte Krankheitszeichen reaktiv werden, aber es soll keine Lebenskraft verloren gehen. Körperliche Veränderungen, mit denen gerechnet werden muß, werden von mir auf alle Fälle erwähnt und sind immer mit Sorgfalt zu beobachten.
Auch wenn die Natur ihre festen Regeln hat, wartet sie mit unzähligen Varianten auf, auch mit der eigenen persönlichen, die jeder für sich selber herausfinden muß und auch kann.
Vom Prinzip her ist die Urtherapie, mit der ich Sie hier vertraut machen möchte, ein richtiger und gangbarer Weg, nicht nur um Gesundheit, sondern auch um Lebensfreude zu erlangen, was nun aber nicht heißen soll, daß nicht im Einzelfall noch etwas hinzuzufügen wäre.
Lieber Leser, denken Sie immer daran, was immer Sie beim Lesen aufnehmen, es handelt sich um eine Interpretation ihrer
eigenen Vorstellung, was leicht zu falschen Schlüssen führen kann. Ziehen Sie aus meinem Buch einen Gewinn. Hüten Sie sich aber bitte davor, etwas nachzuahmen, das ohne positive Folgen bleibt, nur weil es so geschrieben steht.
Bleiben Sie nach dem Lesen meiner Lektüre auch weiter auf dem Boden der Realität und beginnen Sie, nicht im Gesundsein einen Lebenssinn zu entdecken. Lassen Sie sich den Humor nicht verdrießen - finden Sie ihren eigenen Weg und genießen Sie das Leben, werden Sie nur etwas klüger.

Das Buch enthält neben den zu erwartenden Gesundheitsfragen noch eine Reihe weiterer kritischer Anmerkungen, die mit dem Thema Gesundheit erst einmal nicht im Zusammenhang zu stehen scheinen. Sie müssen meine Meinung dazu nicht teilen, aber sie soll dazu anregen, Kritikfähigkeit zu entwickeln, selbst wenn sie dem
allgemeinen Mainstream widerspricht. Autarkes Denken und Handeln, sind wichtige Voraussetzung für ein gesundes Leben.

Die Urtherapie unterscheidet sich grundlegend von allen anderen The-rapieformen. Mit ihr werden keine bestimmten Krankheitsbilder be-handelt, sondern es werden Voraussetzungen zur Heilung geschaffen. Die Urtherapie ist keine Ernährungstherapie, denn das Essen ursprüngli-cher Nahrung ist lediglich ein Teil von ihr.
Die Urtherapie fördert kein bestimmtes Bewegungsprogramm, wie wir das bei der Krankengymnastik finden. Heilsam sind die
ursprünglichen Bewegungsabläufe und die kommen zustande, wenn wir auf "unkonventionelle" Art und Weise die Natur durchstreifen.
Die Urtherapie verlangt auch keine Psychologen, denn wer nach der Urmethode lebt, fühlt sich in die Welt integriert und das gibt Si-cherheit und seelisches Gleichgewicht.
Für die Urtherapie brauchen wir weder Kenntnisse in Feng Schui, noch müssen wir komplizierte Zusammenhänge verstehen. Was wir brauchen, ist die Entschlossenheit, auf eine unbefriedigende Situation zu reagieren und die Fähigkeit, das Schöne und Erhabene auf uns wir-ken zu lassen.
Die Urtherapie hat einen großen Vorteil: sie läßt sich von jedem ohne fremde Hilfe und ohne finanzielle Mittel durchführen. Zudem macht die Urtherapie frei, insbesondere von einer sich immer weiter ausdehnenden Expertenherrschaft, die bereits, fast unbemerkt, den kleinsten Bereich unseres Lebens zu beeinflussen versucht1. Nur wer sich aus der Expertenherrschaft befreit, schärft sein Bewußtsein für ein eigenständiges und freies Leben.
Der Begriff Urtherapie bezieht sich auf die Selbstheilungskräfte, die jeder Organismus seit Urzeiten in sich birgt. Dieses körpereigene quasi therapeutische Potential kann aber nur greifen, wenn die Le-bensbedingungen vorhanden sind, auf die sich der Körper genetisch eingestellt hat. Der Mensch als ein Teil der Natur kann nur durch die-se gesund erhalten werden und wieder gesunden. Die Urtherapie ver-sucht den Menschen wieder in den Naturhaushalt zu integrieren, so daß die genetischen Bedingungen erfüllt werden. Das Ziel ist nicht „zu leben wie ein Tier“, denn auch die geistige Entwicklung ist ein Schöpfungsakt der Natur und eine Vorsehung. Die Tatsache, daß kör-perliche wie geistige Gesundheit unter lebensfeindlichen Bedingungen schwinden, weist nicht etwa auf einen Fehler der Natur hin. Die Natur von sich aus versucht lediglich wieder Ordnung in ihrer Gesamtheit herzustellen. Das können wir z.B. bei Tieren beobachten, die sich durch veränderte Bedingungen stark vermehren und damit ihren Le-bensraum übervölkern. Als erstes zeigen sie Verhaltensmuster, die ihnen nicht eigen sind. Durch das verminderte Nahrungsangebot wer-den die Tiere geschwächt, worauf sich Krankheit rasch ausbreitet und den Bestand verringert.
Der Mensch besitzt eine sehr gute Anpassungsfähigkeit an die un-terschiedlichsten Umweltbedingungen, aber auch er bleibt nicht davor verschont, sich den Gesetzen der Natur zu unterwerfen bzw. anpassen zu müssen. Das nicht mehr zu finanzierende Gesundheits-system und der schnelle Verlust seines ästhetischen Körperbaus sind hierfür deut-liche Zeichen.
Damit der Mensch seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann, be-nötigt er ein naturbelassenes Essen, ausreichende Bewegung, für ihn günstige Klimazonen, ein für ihn positives Umfeld, den beruhigenden Einfluß aus der Natur und eine unbelastete Partnerbeziehung. Um das alles in einer zerstörten Umwelt und auf Gewinn orientierten, selbstsüchtigen Gesellschaft verwirklichen zu können, muß er zudem ler-nen, urteilsfähig, selbstkritisch und handlungsfähig zu sein.

Für einen Kranken ist es von höchster Wichtigkeit, sich rechtzeitig zur Urtherapie hinzuwenden, um den noch möglichen Heilungsprozeß nicht zu versäumen. Mit der strikten Einhaltung der strengen Vor-schrift wird man zu Beginn nicht einverstanden sein, aber jeder Mensch, der nur nach seinen Wünschen leben will, wird nie Glück haben und seine Nachlässigkeit am Ende bitter beklagen.

Kurz gesagt: die Urtherapie heilt jeden kranken Menschen, solange sein Organismus noch in der Lage ist, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Mit der Urtherapie werden keine bestimmten Krankheiten thera-piert, wie wir das aus der Medizin kennen, denn die gibt es nicht, sonst müßten Ihnen Gesundheiten gegenüberstehen. Was als bestimmte Krankheit bezeichnet wird, entspricht einer Katalogisierung, die aus einer kreativen Beobachtungsgabe heraus entstand. Verschiedene Symptome lassen sich zu neuen Krankheitsbildern (Diagnosen) kreieren. Die Liste der Krankheiten läßt sich also beliebig erweitern, ohne daß die Zahl der Kranken tatsächlich steigen muß. Hören wir auf, in Krankheitskategorien zu denken und betrachten den Menschen nur als gesund oder krank, geht der therapeutische Weg unweigerlich in eine andere Richtung: nicht in eine spezifische Therapie, sondern es ent-wickelt sich ein Bestreben, dem Leben eine andere Richtung zu geben, die in ihrer Grundform gesundheitserhaltend ist.
Was es gibt, sind lediglich die unterschiedlichen Bilder, in denen sich Krankheit zeigt. Was wir sehen, ist nicht die Krankheit, sondern den Versuch des Körpers, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Aus einem Krankheitsbild läßt sich kein eigenständiges Geschehen er-schließen, das man mal eben mit einer Korrektur der Symptomatik wegtherapiert. Versuchen wir mit unterdrückenden oder anregenden Maßnahmen die Normalität wieder herzustellen, stören wir die Hei-lung. Eingriffe haben nur dort ihre Berechtigung, wo lebensbedrohli-che Zustände vorliegen. Das Krankheitsbild ist immer ein Hinweis auf eine krankheitsverursachende Situation, die den gesamten Organismus in Mitleidenschaft zieht. Manche Menschen bekommen Pickel, andere einen Herzinfarkt und der nächste Krebs. Bereits das Vorzeichen der Krankheit verlangt nach einer Veränderung der krankheitsauslösenden Situation. In der Natur gibt es Programme der Selbstheilung. Man darf nicht gleich von Anfang an in die Selbstregulierung eingreifen. Es ist leicht zu verstehen, daß eine Therapie, die versucht, ein Krankheits-bild zu beeinflussen, unweigerlich ein weiteres erzeugen muß.
Arzneimittel sind zwar in der Lage, das Krankheitsbild zu unter-drücken, was zu vorübergehenden Scheinerfolgen führen kann, ande-rerseits verwandeln sie das Krankheitsbild zu etwas, das man „Ne-benwirkung“ nennt. Arzneimittel sind nur dann von Nutzen, wenn der Kranke dadurch die Möglichkeit erhält, selbst wieder etwas zu seiner Gesundung beizutragen. Mit dem Scheinerfolg geben sich aber die meisten Kranken zufrieden und wundern sich dann aber, wenn der spätere Zusammenbruch erfolgt. Am dramatischsten wirken sich die Arzneimittel aus, welche die Selbstheilungskräfte stören oder gar zerstören.
Die Urtherapie hilft dem kranken Menschen aus seiner krankheits-verursachenden Situation herauszufinden und versucht, all die Bedin-gungen zu erfüllen, die zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte not-wendig sind.

Viele kennen vielleicht die ungewöhnliche Lebensgeschichte von Norman Cousins, Diplomat, Redakteur und Autor, der Mitte der 60er Jahre an Krebs erkrankte. Ihm wurde gesagt, dass sein Tod unmittelbar bevorsteht. Als er fast komplett gelähmt war beschloss Cousins, das Krankenhaus zu verlassen. Er warf seine Medikamente weg und zog in ein Hotel. Er umgab sich nur noch mit Dingen, die ihn zum Lachen brachten. Er guckte sich "Dick und Doof"-Filme an, las Bücher über positives Denken und hatte Spass an den Comic-Büchern aus seiner Kindheit. Er lebte 26 Jahre länger, als es die Ärzte prognostiziert hatten.

In einem seiner Bücher "Der Arzt in uns selbst. Anatomie einer Krankheit aus der Sicht des Betroffenen" beschreibt Norman Cousins seine Geschichte und wie er durch das Lachen und seine veränderte Lebenseinstellung seine Gesundheit wieder hergestellt hat. Können Optimisten sich wirklich selbst heilen? Kann Humor die Gesundheit beeinflussen? Kann man mit Aussagen wie "Ich bin krank vor Sorge" oder "Ich ängstige mich zu Tode " seine Krankheit schüren?

Sowohl Langzeitstudien als auch neuere Untersuchungen belegen, dass Gedanken und Immunsystem miteinander verknüpft sind und nicht unabhängig voneinander existieren. Erwartet man z.B. eine Krankheit, so erhöht man damit die Wahrscheinlichkeit, diese Krankheit auch tatsächlich zu bekommen. Erwartet man hingegen gute Gesundheit, so hat man grösste Chancen, sich aufgrund dieser Einstellung einer guten Gesundheit zu erfreuen.

Eine Untersuchung der Duke University, die in der Zeitschrift Medical Care veröffentlicht wurde berichtet darüber, dass es einen Unterschied macht, wie wir unseren Gesundheitszustand einschätzen. In dieser Untersuchung wurde eine Gruppe von 3.000 Herzpatienten gebeten, ihren Gesundheitszustand zu beurteilen. Diejenigen, die ihn als "sehr gut" bezeichneten, hatten eine 3x höhere Überlebensrate als die Patienten, die ihre Gesundheit als "schlecht" einstuften.

Die John Hopkins University bestätigt diese Ergebnisse. Dort wurden 5.000 Menschen über 65 untersucht. Unabhängig von den Risikofaktoren hatten diejenigen, die ihre Gesundheit als schlecht betrachteten, ihr Risiko innerhalb der nächsten 5 Jahre zu versterben, annähernd verdoppelt.

Dr. Gunnar Engstrom, Professor an der Lund Universität in Schweden hat sich mit der Einstellung zur Gesundheit befasst und ist der Meinung, dass eine positive Einstellung helfen kann, psychische Verzweiflung abzuwehren und einen wirkungsvollen Schutz gegen Krankheiten aufzubauen.

Eine 7jährige Studie der University of Texas hat belegt, dass Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung den Alterungsprozess verlangsamen können. Es wid vermutet, dass positive Gefühle die Körperchemie verändern kann. Der Forschungsleiter Dr. Glenn Ostir ist der Meinung, dass es eine Verbindung zwischen Gedanken und Körper gibt und dass unsere Gedanken und Einstellungen bzw. Emotionen die Körperfunktionen sowie die Gesundheit im Allgemeinen beeinflussen.

Dr. Steven M. Sultanoff, Klinischer Psychologe und ehemaliger Präsident der Association of Applied and Therapeutic Humor, sagt, dass Lachen zu einer Reihe von gesundheitlichen Vorteilen führt, indem dadurch Stress reduziert und das Immunsystem angekurbelt wird. Es gibt Forschungen, besonders zu Herzerkrankungen, die darauf hinweisen, dass Menschen, die ständig verärgert sind, ein 4-5 mal so hohes Risiko haben, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Energie fließt im Körper durch Kanäle, die Meridiane genannt werden. Dabei wird eine Aktivierung und Wiederverbindung der DNS-Stränge und damit eine dauerhafte Verbindung mit Energie, Licht und Information erreicht.

Durch Reconnective Healing werden die Selbstheilungskräfte aktiviert. Während der Sitzung findet ein Austausch von Energie, Licht und Informationen statt, der lange darüber hinaus anhalten kann. In welcher Form oder Zeit Heilung geschieht ist sehr individuell. Es können körperliche, geistige und seelische Verbesserungen auftreten.

Auch Tiere können gesundheitliche Probleme und Verhaltens-Auffälligkeiten zeigen, die durch Krankheit oder traumatische Erlebnisse entstanden sind. Die Heilfrequenzen helfen die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu stärken.

Unser Körper hat viel mehr Kraft, sich selbst zu heilen, als wir ahnen. Die Erfahrung des Transzendierens schafft im Körper die idealen Voraussetzungen, seine innewohnenden Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Zum Glück geht das viel leichter als bisher angenommen, wie 600 wissenschaftliche Studien und die Erfahrung von sechs Millionen Menschen weltweit bestätigen. Wir benötigen nur die richtige Technik mit entsprechender Anleitung.

Richtiges Meditieren ist einfach. Jeder kann es lernen, es ist angenehm, natürlich und sehr effektiv. Die meisten Menschen denken, Meditation hätte etwas mit Kontrolle des Geistes zu tun, man müsse den Geist durch Konzentration (auf den Atem, einen Klang oder das „im Jetzt sein“) zur Ruhe bringen. Aber das stimmt nicht. Konzentration widerspricht im Grunde der Natur des Geistes, da sie nicht angenehm ist und den Geist an der Oberfläche hält.

Als Stressmanagement-System wird Meditation immer populärer. Transzendieren hat aber viel tiefere Wirkungen als bloße Entspannungsübungen. Leider war das Wissen, wie einfach Transzendieren ist, für lange Zeit verloren. Die Schriften der ältesten Wissenstradition der Menschheit beschreiben das Transzendieren als die höchste Erfahrung, die wesentlich ist für die volle Entwicklung des Menschen. Heute bestätigt die moderne Wissenschaft durch Messungen, was während der Ausübung der Transzendentalen Meditation in Körper und Gehirn geschieht

1. Ein tiefer Zustand der Ruhe: viel tiefer als schlichtes Entspannen, auch tiefer als im Schlaf.
2. Inneres Glück und Frieden: deutliche Abnahme von Stresshormonen und Zunahme von Glückshormonen.
3. Ganzheitliche Gehirnentwicklung: nachweisbar durch EEG-Messungen verstärkter Gehirnwellenkohärenz.

Wenn der Geist die feinste Ebene des Denkens transzendiert, erreicht er einen Zustand vollkommener Ruhe. Das geht völlig automatisch und mühelos. Wir können den Geist nicht zur Ruhe zwingen und müssen das auch nicht. Mit der richtigen Technik kommt der Geist ganz von selbst zur Ruhe. Und wenn der Geist transzendiert, kommt auch der Körper ganz von selbst in einen Zustand tiefer Entspannung, viel tiefer als im Tiefschlaf.

Das lässt sich objektiv nachweisen durch Messung des Sauerstoffverbrauchs [1],[2]. Dieses Diagramm einer Studie der Harvard Medical School zeigt, dass während der TM der Körper eine Ruhe erreicht, die doppelt so tief ist wie die tiefste Ruhe im Schlaf. Inzwischen bestätigen mehr als 30 Untersuchungen die Tiefenentspannung während der TM.

Entspannung bedeutet lösen von Spannungen. Der Körper verfügt über einen eingebauten Mechanismus, angesammelten Stress wieder aufzulösen. Das geschieht im Schlaf. Aber die Ruhe im Schlaf geht nicht tief genug, um tiefsitzende traumatische Verspannungen zu lösen. Genau das aber bewirkt das Transzendieren.
Am deutlichsten sehen wir diese Ergebnisse bei denen, die sie am meisten brauchen: Eine neuere Studie mit Veteranen aus dem Irakkrieg zeigte bereits nach acht Wochen TM-Praxis einen 50%igen Rückgang von Depression und posttraumatischem Stresssyndrom (PTSD) [3]. Die Ergebnisse waren so beeindruckend, dass CNN am „US Veteran’s Day“ eine Sendung darüber brachte (siehe CNN video).

In dieser Studie zeigte die TM-Gruppe eine derart signifikante Verminderung der Symptome von PTSD, Ängstlichkeit, Depression, Schlaflosigkeit usw., dass 70% der Veteranen bereits nach drei Monaten TM keine weitere Behandlung mehr brauchten. Die Kontrollgruppe mit der üblichen psychotherapeutischen Betreuung zeigte dagegen keine Verbesserung [4].

Veteranen haben viel stärkere Probleme als der Durchschnittsbürger. Wenn TM ihnen helfen kann, nachdem alle anderen Behandlungsmethoden versagt haben, dann können wir erwarten, dass sie jedem von uns helfen kann.

Das Video weiter unten zeigt anhand weiterer Beispiele, wie effektiv TM sein kann bei der Reduzierung von Verspannungen. Es zeigt auch, warum immer mehr Wissenschaftler, Erzieher, Berühmtheiten und Regierungsinstitutionen die TM-Technik fördern.

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Eine Übersäuerung führt im Laufe der Zeit, nicht von heute auf morgen, zu Erschöpfung der Pufferkapazität des Blutes. Daraus resultieren Stoffwechselstörungen und verschiedene Beschwerden bis hin zu manifesten Krankheiten.

Symptome:
Blasse Gesichtsfarbe
Empfindliche Augen
Trockene Augen, Entzündungen der Augen
Müdigkeit
Polypen (Schleimhautwucherungen)
Vergrößerte Mandeln
Empfindliche Zähne
empfindliches Zahnfleisch
Zahnfleischentzündungen
Mundwinkelrhagaden (Einrisse in den Mundwinkeln)
Antriebsschwäche
Kopfschmerzen ohne ersichtliche Ursache
Verdauungsstörungen
Übelkeit
Infektanfälligkeit
Beschwerden im Bewegungsapparat
Verspannungen
Appetitlosigkeit
Splitternde Nägel
Haarausfall
Allgemeines Unwohlsein
Gallensteine
Darmkrämpfe
Reizblase
Nieren- und Blasensteine
Osteoporose
Verzögerte Wundheilung
Myogelosen (Muskelverhärtungen)
Trockene Haut
Fußpilz
Schlaflosigkeit

Während einer Übersäuerung ist im Normalfall der Blut-pH-Wert im Normbereich. Die Pufferkapazität des Blutes nimmt langsam ab. Um aber den Blut-pH-Wert konstant zu halten, werden basische Stoffe dem Gewebe entzogen. So wird sogar das Kalzium der Knochen entnommen, um als Pufferstoff zu dienen. Der Stoffwechsel findet immer mehr unter erschwerten Bedingungen statt. Darunter leiden vor allem Organe, wie Nieren, Leber, Haut und Darm.

Jedes Organ reagiert anders auf die Übersäuerung. Die Knochen entkalken, eine sogenannte Osteoporose entsteht. In der Muskulatur bilden sich Verhärtungen, sogenannte Myogelosen, die sehr schmerzhaft sein können. Beim Herzen entstehen Rhythmusstörungen und in der sauren Mundflora entwickelt sich Karies. In Organen wie Niere und Galle können sich Steine bilden.

Eine Übersäuerung beginnt schleichend, anfangs völlig ohne Symptome. Eine Ernährung mit zu viel tierischem Eiweiß, Zucker, gesättigten Fettsäuren und Alkohol ist die Hauptursache. Hinzu kommen Umweltgifte, Leistungssport, Medikamente, Nikotin und Stress. Zu wenig Bewegung, zu wenig frische Luft und ein Mangel an Flüssigkeit, in Form von reinem Wasser, können ebenso zur Übersäuerung führen. Eine gestörte Darmflora ist nicht in der Lage Mineralien aus der Nahrung aufzunehmen. Daraus resultiert ein Mineralstoffmangel. Dies beeinflusst auch den Säuren-Basen-Haushalt und kann einen Überschuss an Säure bedingen. Fallen zu viele Säuren im Körper an und ist die Möglichkeit ausgeschöpft, diese abzupuffern, werden die Säuren in den verschiedensten Geweben eingelagert und der Stoffwechsel wird massiv behindert. Dies führt zu den vielfältigsten Beschwerden.

An erster Stelle zur Vermeidung der Übersäuerung steht die Ernährung. In der täglichen Nahrung ist das Verhältnis Basen zu Säuren von drei zu eins oder noch besser vier zu eins anzustreben. Tierische Eiweiße, enthalten in Milchprodukten, Fleisch, Wurst, und Fisch werden sauer, verstoffwechselt. Hingegen tragen Gemüse und Obst zu einer basischen Ernährung bei. So braucht ein Säureüberschuss aus 200 Gramm Rindfleisch zum Beispiel 250 Gramm Kohlrabi oder 400 Gramm Blumenkohl zur Neutralisation. Eine reichliche Flüssigkeitszufuhr, in Form von Wasser ohne Kohlensäure, steuert der Übersäuerung ebenfalls entgegen.

Viele Gewürze haben eine hohe basische Wirkung wie zum Beispiel Zimt, Lorbeerblätter, Mohnsamen, weißer Pfeffer, Vanille, Majoran, Dill, Zwiebel, weißer Senf, Kümmel, schwarzer Senf, schwarzer Pfeffer und Paprika. Diese Aufzählung ist nach basischem Auswirkungsgrad sortiert, begonnen mit dem Gewürz, das den höchsten Basenanteil hat. Trockenbürsten, Basenbäder mit Natriumbicarbonat und wöchentliche Saunagänge unterstützen den Körper bei der Abgabe von Säuren. Auch werden die verschiedensten Basenpulver und Basentabletten im Handel angeboten. Hiermit werden Basen oral zugeführt, die bei der Abpufferung der Säuren im Körper helfen sollen. Diese dienen jedoch nicht zur Dauermedikation. Wichtiger ist hier eine konsequente Umstellung der Ernährung, die jedoch anfangs mit Basenpräparaten durchaus unterstützt werden kann.
Eine Kur mit Brottrunk wirkt ebenso gegen die Übersäuerung. Brottrunk schmeckt zwar sauer, wird aber im Körper basisch verstoffwechselt, und wirkt auch durch seinen Gehalt an Milchsäurebakterien äußerst gut auf die Darmflora. (Siehe: Basische Lebensmittel)

Zusammen mit einer gesunden, Ernährung, die arm an tierischem Eiweiß ist, kann außerdem die Schüssler Salz Therapie bei einer Übersäuerung Hilfe bringen. Basenteemischungen runden das ganze noch ab. Diese enthalten zum Beispiel Fenchel, Anis, Kümmel, Koriander, Himbeerblätter, Löwenzahn und Brennnessel. Das tägliche Anreichern der Nahrung mit Bitterstoffen ist bei einer Störung des Säuren-Basen-Haushaltes zu empfehlen. Bitterstoffe sind enthalten in bitteren Gemüsesorten, wie Chicorée, Rucola, Endivien und Löwenzahn. Auch der tägliche Genuss von grünem Tee oder Rotbuschtee trägt zur Gesundung bei. (Susanne C. Waschke, Heilpraktikerin)

Butter muss nicht zwangsweise aus Kuhmilch hergestellt werden - man kann sie auch aus der Milch von anderen Säugetieren gewinnen, wie zum Beispiel Schafsmilch und Ziegenmilch. Des Weiteren werden manchmal Salz, Aromastoffe und Konservierungsstoffe zugefügt. Normalerweise hat Butter eine hellgelbe bis weiße Färbung, welche vom Futter des milchgebenden Tieres abhängt. In der Lebensmittelindustrie wird die Farbe der Butter oft durch Zugabe von Farbstoffen, wie etwa Karotin, manipuliert.

Es ist nicht genau bekannt, zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort Butter das erste Mal "entdeckt" wurde. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die "Erfindung" der Butter mit dem Anfang der Viehzucht einherging. Sicher ist jedoch, dass die Griechen und die Römer Butter schon in der Antike kannten. Allerdings benutzten sie Butter für medizinische Zwecke und nicht als Brotaufstrich oder Kochzutat, da bei ihnen Olivenöl weiter verbreitet war. Es wurde jedoch nachgewiesen, dass bereits im Mittelalter mit Butter gehandelt wurde. Man transportierte die Butter in großen Fässern oder Töpfen.

Um früher Butter gewinnen zu können, wurde die Milch zwei Tage stehen gelassen. Nach diesen zwei Tagen hatte sich oben Rahm abgesetzt, welchen man abschöpfte. Dieser musste dann noch einige Zeit reifen, bis er von Hand zu Butter geschlagen wurde. Während dieses Prozesses werden die Fettkügelchen, welche im Milchfett enthalten sind, zerstört. Dadurch tritt das in ihnen enthaltene Fett aus und verklebt sich.

Durch Kneten wird die Butter zu einer homogenen Masse, welche anschließend geformt wird. Butter darf heute nur noch aus Rahm, welcher pasteurisiert ist, hergestellt werden. Die Milch wird mit Hilfe von Maschinen innerhalb weniger Sekunden entrahmt; der entstandene Rahm wird dann pasteurisiert und 20 Stunden reifen gelassen. In einer Butterungsmaschine wird anschließend der Rahm geschlagen und schließlich zu Butter geknetet, welche dann durch eine Ausformmaschine geformt und in Pakete gepackt wird. Insgesamt benötigt man zur Herstellung von einem Kilogramm Butter mehr als 20 Liter Milch.

Leider kommt es immer wieder zu Komplikationen während des Abfohlens, sei es durch Milchmangel bei der Stute oder sogar eine mutterlose Aufzucht. In diesem Moment ist eine schnelle Versorgung mit Fohlenmilch gefragt.
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Egal ob Youngster oder Senior, ob Freizeitpferd oder Spitzensportler. Wir versorgen jedes Pferd bedarfsgerecht mit allen Mineralien und Vitaminen. Diverse Darreichungsformen sorgen für eine verlustfreie Aufnahme in verschiedensten Haltungs- formen.

Was einst als Arme-Leute-Essen galt, ist heute wieder im Trend: Rote Linsen werden nicht nur in der indischen oder türkischen Küche eingesetzt, sondern finden in feiner Zubereitung sogar ihren Platz in der „haute cuisine“. Rote Linsen sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch sehr gesund.

Mit (im Trockenzustand) 25,5 g Eiweiß pro 100 g sind die Linsen ein wertvoller pflanzlicher Eiweißlieferant. Gleichzeitig sind sie fettarm und ballaststoffreich. Du kannst die roten Linsen daher sehr gut als sättigende Beilage bei Diäten verwenden. Kochst Du einen Eintopf mit diesen Hülsenfrüchten, solltest Du eine Scheibe Brot dazu essen. Durch den gemeinsamen Verzehr mit Getreide kommen Aminosäuren zusammen, die für deinen Organismus eine hochwertige Kombination bedeuten.

Kannst Du herkömmliche Linsen oder Bohnen nicht vertragen, solltest Du dennoch die eiweißreichen roten Linsen probieren. Bei der Verarbeitung wird die braune Schale entfernt, sodass die Hülsenfrucht zwar weniger Ballaststoffe enthält als ungeschälte Linsen, dafür aber in der Regel besser verträglich ist.

Die Linsen enthalten Vitamine und Mineralstoffe, die wichtig für den Organismus sind: B-Vitamine, Eisen, Selen und Zink sind hier zu finden.
Hast Du einen erhöhten Harnsäurespiegel, solltest Du Linsen allerdings meiden. Sie enthalten einen relativ hohen Anteil an Purinen und können unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

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Ergänzung (Januar 2011):
Ob die Einnahme von bis zu 1000 mg (1 Gramm) an Vitamin C bei Akneerkrankungen wirklich sinnvoll ist, ist fraglich. Repräsentative Langzeitstudien gibt es noch nicht. Eine Vitamin C Überdosierung ist nahzu unmöglich, da der Körper überschüssiges Vitamin C einfach über die Niere ausscheidet. Jedoch können ständige Überdosen die Niere schädigen!

Das Spurenelement Zink nimmt eine besondere Stellung in der Dermatologie sowie Wundheilung ein und ist außerdem an zahlreichen Enzymsystemen und Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ähnlich wie bei Vitamin B5 verringert Zink die Talgproduktion sowie Entzündungen und Verstopfung der Talgdrüsen. Verunreinigungen lösen sich besser auf, Entzündungen und Verletzungen heilen schneller. Um das Hautbild zu verbessern, sollten max. 30 mg Zink täglich ausreichen. Einige Betroffenen haben erst bei ca. 60-100 mg Zink täglich gute Ergebnisse erzielen können, jedoch ist von einer Einnahme mit über 50 mg Zink täglich abzuraten! Es besteht die Gefahr einer Zinkvergiftung! Eine Zinküberdosis kann einen Kupfer- und Eisenmangel verursachen. Einnahme auf eigene Gefahr!

Camping ist wieder richtig angesagt. Nur die „Küche“ ist unterwegs deutlich kleiner als zu Hause. Und das treibt so manchem die Schweißperlen auf die Stirn … Was isst man bloß auf Reisen, wenn man keine Lust auf Fertiggerichte und Tankstellen-Fast-Food hat? Keine Sorge: Gut und gesund kochen, das geht auch unterwegs. Für die perfekte Camping Cuisine brauchst du nicht viel mehr als einen Gaskocher, einen Topf und eine Pfanne oder einen kleinen Grill.

Lecker und unkompliziert – so sollen die Gerichte beim Camping sein. Für ein gesundes Frühstück brauchst du nicht einmal eine Handvoll Zutaten. Die perfekte Grundlage für deinen Tag schaffst du mit einem schnellen Porridge: Mixe zarte Haferflocken mit heißem Wasser und lasse sie kurz ziehen. Dazu ein wenig Zimt, Obst und ein paar Nüsse. Fertig ist das Sattmacher-Frühstück. Haferflocken sind ein echtes Superfood: Sie enthalten Eiweiß, Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen, den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen und so Heißhunger vorbeugen. Dazu kommen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Lust auf Abwechslung? Dann brate dir ein Rührei oder Omelette (volle Proteinpower!) oder genieße Granola mit Mandelmilch oder Naturjoghurt und Obst. Tipp: Wenn du morgens zusätzlich ein paar Eier hart kochst, hast du gleich einen sättigenden Snack für die Autofahrt parat.

Abends hast du auf dem Campingplatz Zeit zum Kochen oder Grillen. Das Tolle an der Outdoor-Küche: Du kannst richtig kreativ werden! Vom Grill schmeckt nämlich nicht nur fettiges Nackensteak, sondern vor allem auch mageres Hähnchenbrustfilet, Fisch, Scampi, Gemüse wie grüner Spargel, Zucchini, Champignons und Tofu oder Schafskäsepäckchen. Bereite von allem immer etwas mehr zu, so kannst du kleine Gerichte schon für die Etappe am nächsten Tag zusammenstellen. Meal Prep lautet das Stichwort! Aus gegrillter Hähnchenbrust mit Salat wird zum Beispiel am nächsten Tag ein Chicken Wrap. Auch Couscous und Bulgur sind super Zutaten für die Campingküche, da das Getreide nur kurz in heißem Wasser ziehen muss. Mit gegrilltem Gemüse wird daraus eine gesunde Superbowl – und die schmeckt am Tag darauf auch kalt. Gleiches gilt für Pasta: Nudeln (am besten in der Vollkornvariante) mit einer Sauce aus passierten Tomaten, gebratenem Gemüse und ein paar Gewürzen sind schnell gemacht. Aus den Pastaresten mixt du mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und frischen Tomaten einen Nudelsalat. Und zum Dessert? Gibt es einen Schokopudding der etwas anderen Art: zerdrückte reife Bananen, verrührt mit etwas rohem Kakaopulver. Lecker!

Snacks, die du im Auto isst, sollen nicht kleckern und kleben. Für den kleinen Hunger sind Nüsse wie Mandeln oder Walnüsse perfekt (sie liefern viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren), auch Trockenobst (enthält zwar Fruchtzucker, ist aber viel gesünder als Schokolade), ein Apfel (zermatscht nicht so schnell wie anderes Obst), ein hartgekochtes Ei, ein Glas Tomatensaft oder Gemüsesticks mit Humus helfen über akuten Hunger während der Fahrt hinweg.

Und noch ein Tipp: Statt deinen Durst mit Softdrinks oder Säften zu löschen (beides kleine Zuckerbomben) pimpe lieber Mineralwasser auf. Das wird mit Zitronenscheiben, Heidelbeeren, Himbeeren, Ingwerstückchen oder Minze zur aromatischen Erfrischung ganz ohne Kalorien.

  • Müsli oder Haferflocken
  • ungesüßte Mandelmilch
  • Äpfel
  • Mandeln, Kürbiskerne, Walnüsse, Pistazien – als Snack oder Topping für Salate und Bowls
  • Trockenobst
  • Pita-Taschen und Wraps zum Füllen
  • Pumpernickel, Vollkorncracker und Knäckebrot
  • Tofu (gibt es auch ungekühlt) – lecker vom Grill!
  • Couscous oder Bulgur
  • Vollkornpasta
  • passierte Tomaten für schnelle Nudelsaucen
  • Tomatensaft
  • Oliven im Glas
  • Kichererbsen aus der Dose (müssen nicht einweichen) – für Salate und Bowls
  • Kokosfett im Glas (praktisch: muss nicht gekühlt werden) – zum Braten und Verfeinern
  • Beef Jerky
  • eine kleine Flasche Olivenöl und etwas Balsamico
  • ein paar Gewürze und getrocknete Kräuter
  • etwas rohes Kakaopulver
  • nicht vergessen: Tupperdosen oder große Schraubgläser zum Transport der Meal Preps

Im Auto kann es heiß werden und der Platz im Kühlschrank vom Wohnmobil oder der Kühlbox ist begrenzt. Frische Zutaten wie Obst und Gemüse, Fleisch oder Milchprodukte kaufst du deshalb in kleinen Mengen unterwegs bei Bauern oder in Supermärkten ein. Und bist so kulinarisch bestens für deinen Roadtrip gewappnet. Gute Reise!

Vitamin B1 (Thiamin) ist ein Teil vom Vitamin B-Komplex. Aufgrund der Anwesenheit von sowohl einem Schwefelmolekül (thio) als auch einer Aminogruppe hat es die Bezeichnung "Thiamin" erhalten. Auch erhielt es die Bezeichnung eines B-Vitamins, weil zuvor ein anderer wichtiger Nährstoff (Vitamin A) aufgeklärt wurde. Früher dachte man aber, dass es ein B-Vitamin ist. Später bestand Vitamin B aus mehreren einzelnen Vitaminen und wurde zu B1 angepasst. Die B-Vitamine sind wasserlösliche Vitamine.

Thiamin kommt in verschiedenen Arten von Lebensmitteln vor, aber normalerweise in niedrigen Konzentrationen. Die reichste Quelle ist Trockenhefe. Andere reiche Quellen sind Fleisch (vor allem Schweinefleisch, aber auch Rind-und Lammfleisch), Geflügel, Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte und Milch.

In der Praxis sind vor allem ganze Getreide (Vollkornprodukte) wichtig für die Versorgung mit diesem Vitamin. Im Getreide ist Thiamin vor allem in der Samenschale vorhanden, die während der Produktion von Weißmehl und beim Polieren von braunem bis weißem Reis entfernt wurde.

Das wasserlösliche Thiamin wird nicht im Körper gespeichert und damit hat der Körper einen täglichen Bedarf nötig, der in ausreichender Menge - vorzugsweise durch eine ausgewogene Ernährung - eingenommen werden muss.

Leider können wir, im Zusammenhang mit neuen europäischen Regelungen nicht (vollständig) erklären wofür Sie dieses Nahrungsergänzungsmittel verwenden können. Am besten besuchen Sie fachbezogene, informative Websites wie z.B. www.entscheidensiesichfuermehr.de oder www.orthoknowledge.eu.

Als letzter Verdauungstraktabschnitt schließt der Dickdarm an den Dünndarm an und rahmt mit seinen 1,5 Metern Länge den Dünndarm von fast allen Seiten ein. Die Hauptaufgabe des Dickdarms besteht darin, die Flüssigkeit und die verschiedenen Mineralstoffe (Elektrolyte) der Nahrung dem Darminhalt zu entziehen (resorbieren) und so den Stuhl einzudicken. Der Dickdarm ist mit Bakterien (Mikroflora) besiedelt, die wichtige Funktionen für den Dickdarm und somit für den Organismus erfüllen.

Der Dickdarm beginnt hinter der Bauhinschen Klappe (Ileozekalklappe), welche den Dünndarm gegen den bakterienbesiedelten Dickdarm abschirmt. Dahinter liegt der Blinddarm (Zäkum, Caecum), der wie der Name schon beschreibt, blind im Bauchraum endet. Der Blinddarm ist ca. 7 cm lang und besitzt einen Fortsatz, der wegen seines Aussehens auch Wurmfortsatz (Appendix vermiformis) genannt wird. Der Wurmfortsatz ist im Mittel 9 cm lang, unterliegt jedoch bezüglich seiner Länge starken individuellen Schwankungen. Die Lage des Wurmfortsatzes ist sehr variabel, weshalb Blinddarmschmerzen nicht immer gleich in Erscheinung treten.
Auch die Länge des gesamten Dickdarms schwankt.

Nicht selten jedoch projiziert sich der Schmerz bei der so genanten ´Blinddarmentzündung` (Appendizitis) auf einen Punkt der rechten unteren Bauchdecke, den McBurney Punkt. Dieser Punkt liegt zwischen dem rechten vorderen oberen Darmbeinstachel (Spina iliaca anterior superior) und dem Nabel.

Die Länge des Dickdarmes variiert von Mensch zu Mensch. So spielen z.B. Alter, Geschlecht, genetische Veranlagung und Körpergröße eine Rolle. Grob lässt sich jedoch sagen, dass ein normaler menschlicher Dickdarm zwischen 1,20 und 1,50 Meter lang ist.
Die einzelnen Abschnitte unterscheiden sich zudem in ihrer Länge: In der rechten Bauchhälfte liegt das etwa 20-25cm lange Colon ascendens (aufsteigender Dickdarm). Auf Höhe zwischen dem 12. Brustwirbelkörper und dem 2. Lendenwirbelkörper verläuft horizontal bis zur linken Seite das circa 40cm lange Colon transversum (horizontaler Dickdarm). Es schließt sich mit 20-25cm das Colon descendes (absteigender Dickdarm) an, welches in das Colon sigmoideum (s-förmiger Dickdarm) mit einer Länge von etwa 40cm übergeht. So bildet der Dickdarm einen Rahmen um den deutlich längeren Dünndarm (circa 3,75m). Weiterhin zählen sowohl der kleine Blinddarm mit dem Wurmfortsatz, als auch das das etwa 15-20 cm lange Rektum zum Dickdarm.

Es gibt bestimmte Strukturen, die den Dickdarm besonders kennzeichnen. Die makroskopisch sichtbaren, dickdarmspezifischen Taenien, sind drei ca. 1 cm breite Längsstreifen, auf denen die Längsmuskulatur etwas zusammengedrängt ist. Die so genannten Haustren sind auch typisch für das makroskopische Aussehen des Dickdarms. Sie entstehen durch periodische Kontraktionen der Ringmuskulatur, sodass in einigen cm Abständen sich Einschnürungen von Aussackungen abgrenzen lassen. Außerdem typisch für den Dickdarm (Colon) sind Fettanhängsel (Appendices epiploicae), die an den Taenien herabhängen. Für die Oberflächenvergrößerung gibt es im Dickdarm dicht aufeinander stehende 0,5 cm tiefe Krypten (Glandulae inetstinales). Dafür werden im Dickdarm die für die Nahrungsresorption benötigten, für den Dünndarm typischen Zotten nicht mehr gebraucht. Außerdem zeichnet sich der Dickdarm durch viele Becherzellen und besonders lange Mikrovilli, die das Mikrorelief der Schleimhaut darstellen, aus.

  • Von Innen wird die Dickdarmwand von Schleimhaut ausgekleidet (Tunica mucosa), die man in drei Unterschichten unterteilt. Die oberste Lage ist ein Deckgewebe (Lamina epithelialis mucosae, Epithel). Im Deckgewebe des Dickdarms sind besonders viele Zellen eingelagert, die mit Schleim gefüllt sind, den sie periodisch ins Darminnere abgeben und so die Gleitfähigkeit des Darminhalts gewährleisten. Diese nennt man Becherzellen. Als nächste Unterschicht folgt eine Verschiebeschicht (Lamina propria mucosae), welche besonders viele Lymphozyten und Lymphfollikel für die Abwehrfunktion des Darms enthält. Dann kommt eine ganz schmale Eigenmuskelschicht (Lamina muscularis mucosae), die das Relief der Schleimhaut verändern kann.
  • Es folgt noch eine lockere Verschiebeschicht (Tela submucosa), die aus Bindegewebe besteht und in der ein Netz von Blut- und Lymphgefäßen verläuft, sowie ein Nervenfasergeflecht, das als Plexus submukosus (Meißner-Plexus) bezeichnet wird. Dieser Plexus stellt das so genannte Enterische Nervensystem dar und innerviert (Regelung der Darmtätigkeit) den Darm unabhängig vom Zentralen Nervensystem (ZNS).
  • Die folgende Dickdarmmuskelschicht (Tunica muscularis) unterteilt man in zwei Unterschichten, deren Fasern jeweils in verschiedene Richtungen verlaufen: Zunächst eine innen liegende Ringmuskelschicht (Stratum circulare), die durch periodische Kontraktionen die für den Dickdarm typischen Haustren (siehe oben) bildet. Die äußere Längsmuskelschicht (Stratum longitudinale) ist an den so genannten Tenien (siehe oben) etwas zusammengedrängt. Zwischen dieser Ring- und der Längsmuskelschicht verläuft ein Nervenfasergeflecht, der Plexus myentericus (Auerbach-Plexus), welcher diese Muskelschichten innerviert. Diese Muskulatur sorgt für die wellenartige Bewegung des Darmes (Peristaltische Bewegung).
  • Es folgt wieder eine erneute Verschiebeschicht (Tela subserosa).
  • Den Abschluss bildet ein Überzug vom Bauchfell (Peritoneum) der alle Organe auskleidet. Man nennt diesen Überzug auch Tunica serosa.

Leiden Sie an Schmerzen im Bereich des Dickdarms?
Beantworten Sie dazu 15 kurze Fragen und erfahren Sie mehr über mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten Ihrer Dickdarmschmerzen.
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1.Motilität
Unter Motilität versteht der Mediziner die Gesamtheit der Bewegungen des Dickdarmes. Sie dienen der gründlichen Durchmischung der Nahrung, aber auch dem Weitertransport des Darminhaltes in Richtung des Rektums:

a)Mischbewegungen
Sie nehmen den Hauptteil der Bewegungen im Dickdarm ein und sind mit einer maximalen Frequenz von 15 Bewegungen/Minute eher langsam. Bei einem normalen und gesunden Erwachsenen verweilt der Nahrungsbrei zwischen 20 und 35 Stunden im Dickdarm. Allerdings schwankt diese Zeit erheblich, so dass je nach Nahrungsbestandteilen und psychischer Verfassung, die Verweildauer auf bis zu 70 Stunden ansteigen kann! Die kräftige Durchmischung des Darminhaltes gewährt eine ausreichende Wiederaufnahme (Absorption) wichtiger Nährstoffe und Wasser.

b)Transportbewegungen
Transportbewegungen sind im Dickdarm eher selten. Dafür treten sie insbesondere nach Mahlzeiten als sogenannte „Massenbewegungen“ auf. Sie befördern den Darminhalt bis in das Rektum und sind bei ausreichender Darmfüllung mit Stuhldrang assoziiert. Häufig folgt darauf hin eine Stuhlentleerung mit einer täglichen Gesamtstuhlmenge von etwa 100-150g pro Tag.