claritin ohne rezept in der türkei

Eine Veränderung der Lebensgewohnheiten, so dass man dauerhaft schlank werden und bleiben kann, ist also möglich. Nur eines funktioniert für den Normalbürger nicht: Durch Sport abnehmen mal so eben ganz schnell.

Ohne Wasser wären wir eine leere, trockene Hülle. Je nach Alter und Geschlecht bildet die Flüssigkeit zwischen 40 und 80 Prozent des menschlichen Körpers, bei Neugeborenen sind es sogar 70 bis 80 Prozent. Jeden Tag gibt ein Erwachsener im Schnitt mehr als zwei Liter Wasser ab, wir schwitzen es aus, atmen es aus - und nicht zuletzt scheiden wir es auch über die Blase aus. Dann muss Nachschub her.

Schon ab dem Verlust von 0,5 Prozent des Körperwassers setzt der Durst ein, ab 20 Prozent besteht Lebensgefahr. Wassertrinken ist lebensnotwendig, gar keine Frage. Geht es nach Diätratgebern und Frauenzeitschriften, ist die kalorienfreie Flüssigkeit jedoch viel mehr als das, ein Elixier der Schlankheit gewissermaßen. "Schluck dich schlank", "Abnehmen durch Wassertrinken" oder "Wasser trinken löscht Kalorien" lauten einige der Schlagzeilen.

Was in Diätprogrammen empfohlen wird und viele Menschen nach Befragungen mittlerweile als Tatsache betrachten, ist wissenschaftlich jedoch kaum belegt. Zu diesem Ergebnis kommt Rebecca Muckelbauer von der Berliner Charité. "Als Ernährungswissenschaftlerin wurde ich immer wieder gefragt, ob Wasser wirklich beim Abnehmen hilft", erzählt sie. Obwohl das Thema so populär ist, kannte sie aber keine gute Studie. Also machte sie sich mit einem Team auf die Suche. Ihre Ergebnisse schildern die Forscher nun im "American Journal of Clinical Nutrition".

Die Wissenschaftler durchforsteten medizinische Datenbanken, sie suchten auf Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch nach Studien, die sich mit dem Einfluss von Wasser auf das Gewicht Erwachsener beschäftigen. Insgesamt stießen sie auf fast 5000 Artikel - und mussten aufgrund mangelnder Qualität oder unpassender Inhalte fast alles wieder aussortieren. "Wir haben sehr umfangreich gesucht, am Ende sind uns aber nur 13 Studien geblieben", sagt Muckelbauer.

Doch selbst diese waren zum Großteil keine hochwertigen Studien. Zum Teil stützten sich die Untersuchungen auf nur wenige Teilnehmer, zum Teil war der Untersuchungszeitraum zu kurz für aussagekräftige Ergebnisse. Wirklich überzeugen konnten die Forscher nur drei Studien, die alle die Wirkung von Wasser bei einer Diät analysiert hatten. Dabei trank ein Teil der meist übergewichtigen Abnehmwilligen rund einen halben Liter mehr Wasser, als der Ernährungsplan es vorschrieb - mit Erfolg.

"Studien mit Menschen, die gerade versuchen abzunehmen, weisen auf einen positiven Effekt eines erhöhten Wasserkonsums hin", schreiben die Forscher im Fazit ihrer Übersichtsarbeit. Zur generellen Aussage "Wassertrinken macht schlank" kann sich Muckelbauer dennoch nicht durchringen. Die anderen Studien mit Teilnehmergruppen von dick bis dünn lieferten uneinheitliche Ergebnisse, "viele waren aber auch zu kurz, um einen Effekt zu sehen", sagt sie. "Es ist erstaunlich, wie wenige Studien es da gibt."

Eines gilt als sicher: Wer Wasser statt Saftschorlen und Limonaden trinkt, kann viele Kalorien sparen. "Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass Wassertrinken zumindest für kurze Zeit das Sättigungsgefühl stärkt, allerdings nur bei älteren Personengruppen", heißt es in der Studie. Außerdem gebe es die Theorie, dass Wasser den Energieumsatz erhöhe und dadurch das Abnehmen unterstütze. "Aber auch das ist bisher wissenschaftlich nur sehr schlecht untersucht. Die anderen Erklärungen halte ich für wahrscheinlicher."

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Schaden kann das Wassertrinken kaum. Bei Gesunden können die Nieren bis zu einen Liter Flüssigkeit pro Stunde ausscheiden, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Der Körper komme mit bis zu zehn Litern Wasser pro Tag klar - deutlich mehr, als wahrscheinlich auch der Abnehmwilligste trinken möchte und würde. Eine Ausnahme sind Menschen mit einer schweren Herzschwäche oder Problemen bei der Flüssigkeitsausscheidung, etwa durch Nierenschäden. Sie sollten vorsichtig sein und ihre Flüssigkeitszufuhr mit einem Arzt abklären.

Auch weil es kaum Risiken gibt, will Muckelbauer weiterhin zum Wassertrinken raten. Außerdem plant sie eine Studie, die das wissenschaftliche Loch stopfen kann. Für ihre Doktorarbeit stellte Muckelbauer bereits Wasserspender in Schulen auf und fand tatsächlich Hinweise darauf, dass sich das Risiko für Übergewicht bei den Kindern reduzierte. Jetzt will sie den Versuch auf Erwachsene und deren Arbeitsplätze übertragen. Vielleicht kommt dann auch in der Wissenschaft an, was viele zu wissen glauben: Wasser hilft beim Abnehmen.

Als Erstes werden in den allermeisten Fällen die Ernährungsgewohnheiten auf den Prüfstand gestellt und geändert. Dazu orientiert man sich dann meist an einem festen Konzept, das zum Beispiel zu einer verminderten Zuckeraufnahme und stattdessen zu mehr Gemüse und eiweißhaltigen Produkten rät.

Einer der Klassiker in diesem Bereich ist das Schwimmen, doch gerade bei Übergewicht möchten sich nur die Wenigsten im knappen Badedress zeigen. Mehr Kleidung trägt man im Fitnessstudio, doch hier fühlt man sich nicht selten unwohl zwischen den ganzen muskelbepackten Sportjunkies.

Wer zusätzlich zum Übergewicht mit Knieproblemen zu kämpfen hat und sich bei kalten Temperaturen mit dem Fahrrad nicht vor die Tür traut, dem sei ein Heimtrainer empfohlen. In den eigenen vier Wänden lässt sich so ungestört ein effektives Training nach den eigenen individuellen Bedürfnissen realisieren.

Dabei wird der Sattel in der Höhe justiert, in der das Bein fast gestreckt ist, wenn das Pedal seine tiefste Position erreicht hat. So vermeidest du Knieprobleme und erreichst eine optimale Kraftübertragung.

Für die meisten Gesäßprobleme beim Training auf dem Heimtrainer ist die Neigung des Sattels verantwortlich. Daher solltest du bei neuen Geräten, wie sie auf hammer.de zu finden sind, darauf achten, dass die Neigung einstellbar ist. Als Ausgangsposition sollte der Sattel waagerecht stehen. Je nachdem, wo es drückt, kann er vor der nächsten Trainingseinheit etwas nach oben oder unten korrigiert werden. Dabei sollten grundsätzlich extreme Neigungswinkel vermieden werden.

Abschließend gilt es, auf seine eigene Haltung zu achten. Weder ein Hohlkreuz noch ein Buckel sind dem Training auf Dauer förderlich und resultieren schnell in Rückenschmerzen. Eine gerade und aufrechte Haltung sollte daher immer wieder bewusst eingenommen werden.

Jeder, der bereits auf dem Heimtrainer saß, weiß von der möglichen Langeweile, die bei langen Fahrten auftreten kann. Oft wird versucht, diese Langeweile durch das Hören von Musik oder das Platzieren des Heimtrainers vor dem Fernseher zu umgehen. Dass eine 60-minütige Fahrt bei gleichbleibender Intensität ineffektiv ist, passt somit gut ins Bild.

Dass ein Training auf dem Heimtrainer aber auch Spaß machen kann, diese Erfahrung haben wohl die Wenigsten gemacht. Da jeder Heimtrainer unterschiedliche Widerstandstufen hat, kannst du ein abwechslungsreiches Intervalltraining durchführen. Dafür solltest du dich in der ersten Zeit zehn Minuten auf einer leichten Stufe warm fahren, dann fünf Minuten auf einer mittleren Stufe absolvieren und zum Höhepunkt zwei Minuten eine schwere Stufe wählen.

Wer auf diese Weise trainiert, wird schnell Erfolge anhand gesteigerter Ausdauer und verlorener Kilos bemerken. Außerdem kann man mit zunehmender Erfahrung die Trainingsgestaltung auch immer mehr an die individuelle Tagesform anpassen. In jedem Fall solltest du aber mindestens ein bis zwei Ruhetage in der Woche einlegen.

Das Training auf dem Heimtrainer sollte zu Beginn mit dem Feststellen des derzeitigen physischen Zustands beginnen. Dies kann in Form eines Trainingstagebuchs geschehen, in dem du auch deine Trainingsziele vermerken kannst.

Der Diät-Plan
Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie können fünf Mal am Tag etwas essen. So kommt kein Hungergefühl auf. Die Mahlzeiten sind so berechnet, dass Sie pro Tag auf ca. 1000 Kalorien kommen. Normalerweise verzehrt ein Durchschnitts-Esser zwischen 2000 und 2 400 pro Tag. Deshalb ist diese Menge eine deutliche Reduktion. Wer eine Woche durchhält, kann etwa zwei Kilo abnehmen.

Vitamine & Co.
„Trotzdem liefert die 1000-Kalorien-Diät alle wichtigen Nährstoffe und kann ein guter Start zu einer langfristigen Ernährungsumstellung sein“, so Expertin Dr. Backes. Obst und Gemüse versorgen Sie nicht nur mit Vitaminen und Mineralien, sondern auch mit sekundären Pflanzenstoffen - wichtiger Bestandteil gesunder Ernährung. Sie schützen vor freien Radikalen. Auf den Tisch kommt auch Fisch. Er enthält viele gefäßschützende, ungesättigte Fettsäuren, dazu Jod und Selen. Fettarme Milchprodukte und Wurstwaren liefern viel Geschmack und wenig Kalorien. Und Vollkornprodukte enthalten mehr Ballast- und Mineralstoffe als die vergleichbaren »weißen« Produkte. Doch keine Angst: In unserer Diät sind die üblichen Ernährungsgewohnheiten berücksichtigt: Es gibt also auch mal eine Praline oder einen Marmeladentoast!

1. Trinken Denken Sie daran, mindestens zwei Liter am Tag zu trinken. Besonders geeignet sind Wasser, Saftschorlen aus Obst- und Gemüsesäften sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Aber auch 2 bis 3 Tassen Kaffee oder Schwarztee sind erlaubt.

2. Ablenkung Versuchen Sie, nicht den ganzen Tag ans Essen zu denken, sondern lenken Sie sich ab. Gehen Sie z. B. ins Kino oder gönnen Sie sich ein Entspannungsbad.3. Bewegung Wenn Sie nicht nur Ihre Ernährung umstellen, sondern sich gleichzeitig viel bewegen, können Sie noch mehr abnehmen. Schon täglich 30 Minuten Spazierengehen an der frischen Luft sind gut für Körper und Seele!

3. Bewegung Wenn Sie nicht nur Ihre Ernährung umstellen, sondern sich gleichzeitig viel bewegen, können Sie noch mehr abnehmen. Schon täglich 30 Minuten Spazierengehen an der frischen Luft sind gut für Körper und Seele!

Rinderroulade an Kartoffelschnee
100 g mageres Rindfleisch, 50 g Gewürzgurken (Glas), 1 TL Rapsöl, Suppengrün, Gemüsebrühe, 100 g geschälte Kartoffeln, 50 g Endiviensalat, 50 g Radicchio, 1 TL Rapsöl
Rindfleisch salzen, pfeffern, Gurke in Stifte schneiden, das Fleisch damit belegen, zur Roulade einrollen und mit Stäbchen oder Faden befestigen. Die Roulade in einem mit Rapsöl gefetteten Schmortopf anbraten, das Suppengrün dazugeben und mit etwas Wasser oder Gemüsebrühe ablöschen, zugedeckt garen. Den Bratenfond mit dem Gemüse durch ein Sieb geben und abschmecken. Die gekochten Kartoffeln noch heiß durch eine Presse drücken, mit der Roulade und dem Fond anrichten. Für den Blattsalat eine Soße aus 1 TL Öl, Essig oder Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Salatkräutern zubereiten. Endiviensalat und Radicchio mit der Soße vermengen.
Energie: 310 kcal (Eiweiß: 32 g; Fett: 12 g; KH: 17 g)

Broccolicremesuppe mit Brot
300 g Broccoli, 50 g Kartoffeln, 1 EL saure Sahne (10 % Fett), 1 EL Parmesan, Petersilie, 1 Scheibe Toastbrot, etwas Gemüsebrühe u. Muskat zum Abschmecken, 1 BirneBroccoli zerkleinern, in Wasser dünsten, etwas Gemüsebrühe angießen, garen. Kartoffeln kochen. Broccoli durch ein Sieb streichen, mit zerdrückten Kartoffeln verrühren, mit saurer Sahne u. Muskat abschmecken. Petersilie und geriebenen Käse darüberstreuen. Dazu Toast. Dessert: Birne.
Energie: 305 kcal (Eiweiß: 19 g; Fett: 12 g; KH: 31 g)

Müsli mit Schinken-Toast
2,5 EL Haferflocken, 1 TL Zitronensaft, 1 Becher Joghurt (150 g/1,5 %), 50 g Birne (etwa eine halbe Birne), 1 Scheibe Vollkorntoast, 1 TL Butter, 1/2 Scheibe geräucherter Schinken

Aus Haferflocken, Zitronensaft, Joghurt und der Birne ein Müsli herstellen, Toast mit Butter bestreichen und mit Schinken belegen.
Energie: 305 kcal (Eiweiß: 15 g; Fett: 10 g; KH: 39 g) Apfel
1 Apfel
Energie: 55 kcal (Eiweiß: 0 g; Fett: 1 g; KH: 11 g)

Bunter Bohneneintopf
100 g gekochte weiße Bohnen (40 g Rohgewicht), 100 g Lauch, 50 g Kohlrabi, 100 g Karotten, 1 TL Butter, 10 g Kräutermischung (frisch oder aus der Tiefkühltruhe), geriebener Käse, Lauch in Röllchen, Kohlrabi in Stifte und Karotten in Würfel schneiden, alles in Butter andünsten. Mit Salz, Pfeffer und der Kräutermischung würzen. Mit etwas Gemüsebrühe angießen und köcheln lassen. Die gegarten weißen Bohnen zugeben, abschmecken und notfalls etwas nachwürzen, mit dem geriebenem Käse bestreuen.
Energie: 260 kcal (Eiweiß: 16 g; Fett: 10 g; KH: 25 g)

Lachsscheibe waschen und im Grillgerät oder Backofen garen. Kartoffeln als Salzkartoffeln garen und mit Lachs, Dill und Zitronenscheibe anrichten. Für die Salatsoße, Joghurt, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kräuter verrühren. Römersalat mit der Soße vermengen.
Energie: 255 kcal (Eiweiß: 23g; Fett: 8 g; KH: 23 g)

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Hervorzuheben sind die Chlorogensäure (Fruchtsäure) und die Kaffeesäure (3,4-Dihydroxyzimtsäure). Beide zählen zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe.
Die Chlorogensäure ist die charakteristische Säure des Kaffees. Ihr Anteil im Rohkaffee ist am größten. Chlorogensäure ist ein Antioxidans (schützt den Körper vor oxidativem Stress). Weitere positive Effekte der Chlorogensäure sind: verlangsamte Aufnahme von Glucose ins Blut nach einer Mahlzeit [30] und Senkung des Blutdrucks bei gesunden Menschen [31].
Die Kaffeesäure gehört zu den Phenolsäuren (Phenolcarbonsäuren). Diese wirken ebenfalls antioxidativ und können zahlreiche kanzerogene (krebserregende) Stoffe, vor allem Nitrosamine, inaktivieren. Dadurch wird das Risiko für die Entstehung eines Magenkarzinoms (Magenkrebs) gemindert. Allerdings gibt es auch Studien, die eine kanzerogene (krebsfördernde) Wirkung der Kaffeesäure zeigen [32].
Chlorogensäure und Kaffeesäure kommen nicht nur in Kaffee vor, sondern in vielen anderen Pflanzen.

Wird Kaffee nicht in übermäßigen Mengen konsumiert – nicht mehr als drei oder vier Tassen täglich –, wirkt sich dieser in Form von erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit und verbesserter Ausdauer sowie Stimmungslage ohne gesundheitliches Risiko positiv auf den menschlichen Organismus aus. Eine Studie zeigte zudem, dass sich durch Koffeingenuss (mindestens 200 mg) das Langzeitgedächtnis verbessert [22].
In einem Zeitraum von zwei Stunden vor einer stärkeren körperlichen Aktivität gelten 200 mg Koffein als Obergrenze [26].
In hohen Mengen kann der Kaffeegenuss aufgrund seiner enthaltenen Reizstoffe und Säuren jedoch zu unangenehmen Erscheinungen wie Konzentrationsschwächen, Fahrigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Angespanntheit, Unruhe, Gesichtsrötung, Magen- Darmbeschwerden, Muskelzucken, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen führen [7]. Ein stressiger Alltag, Gewohnheit und Zeitmangel veranlassen etliche Menschen dazu, regelmäßig das koffeinhaltige Getränk aufgrund der stimulierenden Wirkung zu konsumieren. Vielen ist jedoch unbekannt, dass Kaffee das Risiko für viele Erkrankungen erhöht [7]. Schon zwei Tassen Kaffee pro Tag können bei sehr empfindlich reagierenden Menschen die Menge von Entzündungsbotenstoffen im Blut erhöhen und dadurch Herzkrankheiten begünstigen [19].
Wird unser Stoffwechsel durch zu hohe Mengen koffeinhaltigen Kaffees gestört, kann die Vitalstoffaufnahme sowie die Aufrechterhaltung des Vitalstoffgehaltes im Körper nicht mehr gewährleistet werden.

Häufig ruft erhöhter Kaffeegenuss Appetitmangel im Körper hervor. Dieser trägt ebenfalls zur mangelhaften Vitalstoffversorgung des Körpers bei. Der menschliche Organismus wird erheblich geschwächt, woraus Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gedankenflucht und Leistungsschwächen resultieren. Um aus diesem Leistungstief wieder herauszukommen, greifen etliche Menschen zum Kaffee. Dieser bewirkt jedoch das Gegenteil und verschlimmert die Symptome. Konsumieren Menschen tagsüber über besonders hohe Mengen von koffeinhaltigem Kaffee, wird das Nervensystem strapaziert, woraus einerseits nervliche Anspannung und Depressionen und andererseits schlechter, unruhiger Schlaf mit Einschlafstörungen, häufigem Aufwachen – Durchschlafstörungen – und verkürzter Schlafdauer resultieren [7]. Koffein ist als stickstoffhaltige Verbindung in der Lage, das Hormon N-Acetyltransferase zu blockieren, das für die Produktion des Schlafhormons Melatonin verantwortlich ist. Die Melatoninsynthese wird dadurch gehemmt. Wird vor dem Schlafengehen noch eine Tasse koffeinhaltiger Kaffee konsumiert, weisen Betroffene in der Nacht – im Gegensatz zum Genuss von koffeinfreiem Kaffee – nur geringe Melatoninkonzentrationen im Blut auf. In der Folge wird der Schlafrhythmus nachhaltig gestört [14].
Die für den Tag notwendige körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit wird in diesem Fall stark beeinträchtigt [7].

Da Koffein das vegetative Nervensystem anregt – insbesondere den Sympathikus –, kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung und Bildung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Eine erhöhte Konzentration dieser Hormone im Blut kann Bluthochdruck (Hypertonie), einen beschleunigten Puls (Tachykardie) sowie Migräneattacken auslösen. Während des Migränezustandes verengen sich die Blutgefäße im Kopf und erweitern sich anschließend wieder. Es folgen Kopfschmerzen, Übelkeit sowie Licht- beziehungsweise Lärmempfindlichkeiten [6.2.]. Bei plötzlichem Koffeinentzug, zum Beispiel bei der Umstellung auf koffeinfreien Kaffee, können sich migräneartige Symptome als Entzugserscheinungen, aber auch Benommenheit, schlechte Laune, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwächen und wachsendes Verlangen nach Kaffee äußern [6.2.].

Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke in höheren Mengen sollten keinesfalls bei Erkrankungen konsumiert werden.
Leidet ein Mensch unter Gallensteinen, kann Kaffee – auch koffeinfreier – krampfartige, heftige Kontraktionen der Gallenblase hervorrufen, was die verursachten Schmerzen der die Innenwand reizenden Gallensteine verstärkt und zu Entzündungen führen kann [11.2.].

Auf koffeinhaltige Getränke sollten auch insbesondere Menschen mit empfindlichem Magen, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen sowie mit einer Hyperthyreose verzichten
[14].

  • Konzentrations- und Leistungsschwächen [6.2.]
  • Schlafstörung (Insomnie) [7]
  • Kopfschmerzen (Cephalgie) [6.2.]
  • Nervosität, nervliche Anspannung [6.2.]
  • Unruhe [7]
  • Müdigkeit [7]
  • Stimmungsschwankungen, Depressionen [7]
  • Magen- und Darmbeschwerden, Sodbrennen, Magengeschwür (Ulcus ventriculi), Diarrhoe, Gallenkoliken [7], Obstipation [2]
  • Muskelzucken, -krämpfe [7]
  • Herzjagen und Herzrhythmusstörungen, Koronare Herzkrankheit (KHK) [7]
  • Erhöhter Cholesterin-Serumspiegel sowie Triglyceridwerte [6.1., 39]
  • Erhöhter Homocystein-Serumspiegel und daraus resultierende Durchblutungsstörungen, Atherosklerose – erhöhtes Herzinfarkt- (Myokardinfarkt) und Schlaganfall- (Apoplex)-Risiko – Gedächtnisschwäche, frühzeitige Alterung [7]
  • Erhöhtes Risiko für Hypertonie, Myokardinfarkt sowie Apoplex [7]
  • Migräneattacken [6.2.]
  • Unterzuckerungen (Hypoglykämie) [6.2.]
  • Sterilität [11.1.]

Bei einigen Menschen verursacht starker Kaffeekonsum Magenprobleme, da das Genussmittel, unabhängig vom Koffeingehalt, die Säurebildung im Magen anregt. Dadurch werden die Peristaltik (Beweglichkeit) des Gastrointestinaltraktes (Magen-Darm-Trakt) und die Kontraktion der Gallenblase gesteigert.
Magenempfindliche Menschen reagieren infolge von hohem Kaffeeverzehr mit Sodbrennen, Magenkneifen, Gallenkoliken, Diarrhoe (Durchfall) oder auch mit einem Ulcus ventriculi (Magengeschwür) [7]. Hohe Koffeinmengen schädigen die Magenwand, indem die Schutzschicht aus Schleimhautzellen aufgrund von Verätzungen zersetzt und damit beschädigt wird. Das Resultat ist ein Ulcus ventriculi (Magengeschwür) mit anschließenden Schmerzen, Nausea (Übelkeit) und gegebenenfalls Blutungen [7].

  • Kaffee aus 100 % Arabica-Bohnen bevorzugen – Arabica-Bohnen (Coffea arabica) enthalten weniger Chlorogensäure als Robusta-Bohnen (Coffea canephora)
  • Kaffee direkt bei einer Rösterei kaufen und auf eine langsame und schonende Röstung Wert legen.
  • Espresso wird von magenempfindlichen Personen besser vertragen als Filterkaffee, da durch die kurze Extraktionszeit ein Großteil der Säuren im Espressopulver zurückbleibt. Zudem werden Espressobohnen stärker geröstet und enthalten somit weniger Säuren.
  • Entkoffeinierter Kaffee wird häufig besser vertragen, da er weniger Reizstoffe enthält.
  • Kaffee mit Milch bzw. Kaffeesahne genießen. Die Milch wirkt in Bezug auf die Säuren wie ein Puffer, sodass der Kaffee milder wird. Durch die Verwendung von fettarmer oder teilweise entrahmter Milch bleibt das Kaffeearoma gut erhalten.
  • Zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser trinken! So kann der Übersäuerung des Magens entgegengewirkt werden.
  • Kaffee nicht auf nüchternen Magen trinken, da Kaffee die Kontraktion des Magens erhöht und es dadurch im nüchternen Zustand eher zu Magenschmerzen kommen kann.
  • Kaffee nicht zu lange in der Thermokanne stehen lassen: Je länger Kaffee warm gehalten wird, desto mehr Säuren entstehen.

Kaffee nimmt aufgrund seines Koffeingehaltes auch Einfluss auf den Glucose-Serumspiegel, indem er dessen Senkung begünstigt (Hypoglykämie) [6.2.]. Unter diesen Umständen kommt es in unserem Körper ebenfalls zu einer vermehrten Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin. Typische Symptome infolge erhöhter Stresshormonmengen im Blut und einem geringen Glucose-Serumspiegel sind Reizbarkeit, Angstgefühle, Stimmungsschwankungen, körperliche sowie geistige Erschöpfung und Herzklopfen [7].

2-3 Tassen Kaffee täglich erhöhen bei Männern die Fruchtbarkeit und können – wenn auch nur geringfügig – aphrodisierend wirken [14].
Ein Übermaß an Kaffee (mehr als 3-4 Tassen) kann jedoch die Fruchtbarkeit der Frau vermindern, weil Koffein die Fertilisationsrate herabsetzt [11.1.].

Aufgebrühter, ungefilterter Kaffee enthält im Gegensatz zu gefiltertem Kaffee eine im Kaffeeöl enthaltene fettlösliche Fraktion – Diterpene wie Cafestol und Kahweol –, die den Cholesterinspiegel sowie die Triglyceridwerte ansteigen lässt [6.1., 39]. Signifikant beobachtbar waren diese negativen Effekte bei zudem koffeinhaltigem Kaffee [39].

Die Kaffeeöle des Genussmittels bewirken eine Erhöhung des Homocystein-Serumspiegels im Blut. In vermehrter Konzentration beschleunigt das körpereigene Stoffwechselprodukt Homocystein die Einlagerung von Fetten in die Gefäßwände, wodurch die Blutgefäße verengen und Durchblutungsstörungen auftreten. Schließlich führt das zur Atherosklerose, Gedächtnisschwäche und zu frühzeitiger Alterung.
Der Anstieg des Cholesterin- und Homocystein-Spiegels begünstigt vor allem bei Risiko- sowie herzkranken Patienten das Auftreten eines Herzinfarkt (Myokardinfarkt) oder Schlaganfall (Apoplex) [7].

Frauen, die täglich 1-3 Tassen Kaffee trinken, haben ein geringeres Risiko für die Entstehung eines Endometriumkarzinoms (Gebärmutterkrebs) [28]. Dasselbe gilt für das Mammakarzinom (Brustkrebs) [25]. Bei Männern reduziert ein moderater regelmäßiger Kaffeekonsum das Prostatakarzinomrisiko (Prostatakrebs) [39].

Möglicherweise verbessert ein täglicher Kaffeekonsum von vier Tassen oder mehr die Prognose eines Kolonkarzinoms (Darmkrebserkrankung) im Stadium III (fortgeschrittenes Stadium) und vermindert das Risiko für ein Rezidiv (Wiederauftreten der Erkrankung) [27]. Allerdings wurden diese Beobachtungen im Rahmen einer Studie gemacht, die aus anderen Gründen durchgeführt wurde. Studien, die gezielt die Auswirkungen des Kaffeekonsums auf ein bestehendes Kolonkarzinom (Darmkrebserkrankung) untersuchen, stehen bislang noch aus.

Es wurde beobachtet, dass ein täglicher Kaffeekonsum von zwei oder mehr Tassen die Mortalität (Sterblichkeit) einer nicht-virusbedingten Leberzirrhose senkt [24]. Forscher führen diesen protektiven (schützenden) Effekt auf die im Kaffee enthaltenen bioaktiven Substanzen zurück [32]. Auch das Risiko, an einer Leberzirrhose zu erkranken, kann durch den täglichen Genuss von zwei Tassen Kaffee um die Hälfte gemindert werden. Ähnliches wurde auch für die alkoholbedingte Leberzirrhose beobachtet [33].

Kaffeekonsum (täglich mehr als 6-7 Tassen) senkt das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, um etwa 50 % [1, 16]. In einer weiteren Studie hatten Personen, die täglich mehr als 11 Tassen Kaffee tranken, im Vergleich zu nicht Kaffeetrinkern, ein um 67 % geringeres Risiko, an Diabetes mellitus Typ II zu erkranken [34]. Welche Inhaltsstoffe des Kaffees für diesen präventiven Effekt verantwortlich sind, ist noch nicht vollständig geklärt. Vermutlich wirken insbesondere sowohl Koffein und Theophyllin als auch Kaffee- und Chlorogensäure, Trigonellin und Nicotinsäure sowie Antioxidantien des Kaffees auf den Glucose- und Insulinstoffwechsel und reduzieren somit das Typ-2-Diabetes-Risiko.
Während Koffein und Theophyllin die Insulinproduktion durch Stimulation der Pankreaszellen (Zellen der Bauchspeicheldrüse) erhöhen [9, 15], verhindern Chlorogen-, Kaffee- und Nicotinsäure sowie Trigonellin u. a. durch Hemmung glucosebildender Enzyme des Dünndarms Hyperglykämien (Überzuckerungen) und Hyperinsulinämien (Zustand mit einer über das Maß hinaus erhöhten Konzentration des Hormons Insulin im Blut) [5, 8, 10, 12, 17].

Kaffeekonsum kann das Risiko an der neurodegenerativen Krankheit Morbus Parkinson zu erkranken, verringern. Dieses ist auf einen SNP (SNiP) im Gen GRIN2A zurückzuführen. SNP (SNiP) steht für "single nucleotid polymorphism" (Einzelnukleotid-Polymorphismus) und bedeutet, dass eine Variation eines einzelnen Basenpaares in einem DNA-Strang vorliegt. SNPs geben Aufschluss über genetische Grundlagen von Krankheiten. Eine Forschergruppe fand heraus, dass bei Vorliegen des SNPs rs4998386, in der Allel-Konstellation CT oder TT, im Gen GRIN2A in der Kombination mit dem Trinken von Kaffee das Risiko an Morbus Parkinson zu erkranken, verringert wird (keine Angaben zu Prozenten) [35, 36].

Regelmäßiger hoher Kaffeekonsum wird mit einem verminderten Sterberisiko assoziiert. In der europäischen Langzeitstudie EPIC (European prospective investigation into cancer and nutrition) hatten Männer, die sehr viel Kaffee tranken (> 580 ml/Tag), in dem untersuchten Zeitraum (16,4 Jahre) ein um 12 % niedrigeres Mortalitätsrisiko (Sterberisiko) als Personen, die keinen Kaffee tranken. Bei Frauen waren es 7 %. Zurückgeführt wird dieses auf ein vermindertes Risiko für letal (tödlich) verlaufende gastrointestinale (den Verdauungstrakt betreffende) Erkrankungen. Bei Frauen wurden zudem weniger Todesfälle beobachtet, denen kardiovaskuläre (das Herz-Kreislauf-System betreffende) sowie zerebrovaskuläre (die Blutgefäße des Gehirns betreffende) Erkrankungen zugrunde lagen. Des Weiteren wiesen Viel-Kaffeetrinker bessere Leberwerte (alkalische Phosphatase (AP), Alanin-Aminotransferase (ALT, GPT), Aspartat-Aminotransferase (AST, GOT), Gamma-Glutamyltransferase) auf. Frauen hatten zudem niedrigere Werte für Lipoprotein (a), C-reaktives Protein (CRP) und HbA1c.
Dass Kaffeeekonsum allein für diese Zusammenhänge verantwortlich ist, lässt sich nicht eindeutig sagen. Die Forscher kommen aber zu dem Schluss, dass ein moderater Kaffeekonsum, das heißt 3 Tassen pro Tag, nicht gesundheitsschädlich ist, sondern wahrscheinlich eher positive Auswirkungen hat [38].

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Vorsorge-Untersuchungen: Das zahlt die Kasse
Gibt es Darmkrebs in Ihrer Verwandtschaft? Ist Ihre Oma Diabetikerin? Sind Sie übergewichtig? Wie wichtig eine Untersuchung für Sie ist, hängt von vielen individuellen Voraussetzungen ab. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber, wovon Sie wann profitieren. Zur Orientierung ist hier ein Überblick der Tests, die die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen:
Bei Frauen
Ab 20: jährlich Unterleibsuntersuchung und Krebsabstrich beim Frauenarzt.
Ab 30: jährlich Tastuntersuchung der Brust und der Achselhöhlen durch die Ärztin, Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust.
Ab 50 bis 70: alle zwei Jahre Mammografie (im Rahmen von Screening-Programmen, die es noch nicht überall gibt).
Bei Frauen und Männern
Ab 35: alle zwei Jahre Check-up – allgemeine körperliche Untersuchung, Bestimmung von Blutwerten und Urintest zur Früherkennung von Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- und Nierenkrankheiten.
Ab 50: jährliche Tastuntersuchung des Enddarms und Test auf verborgenes Blut im Stuhl zur Früherkennung von Darmkrebs.
Ab 56: eine Darmspiegelung zur Früherkennung von Dickdarmkrebs (plus eine weitere Spiegelung nach zehn Jahren). Wer die Darmspiegelung nicht will, kann weiter alle zwei Jahre einen Rest auf Blut im Stuhl machen.
Bei Männern
Ab 45: jährliche Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs an Penis (optische Kontrolle) und Hoden (Tastbefund), jährliche Tastuntersuchung der Prostata vom Darm aus.


Dünne sind besonders gefährdet:
Osteoporose

Besonders Frauen, die groß (über 1,70 m) oder sehr dünn sind, die ständig Crash-Diäten machen und sich ungern bewegen, haben ein erhöhtes Risiko für den Knochenschwund. Gefährdet sind außerdem Raucherinnen: Wer 20 Jahre lang eine Packung am Tag raucht, hat bis zu zehn Prozent weniger Knochensubstanz. Zur Vorbeugung wichtig: viel Kalzium und wenig Phosphat im Essen. Reichlich Kalzium liefern vor allem Milchprodukte, kalziumreiches Mineralwasser (mindestens 150 Milligramm pro Liter sind gut) und grünes Gemüse wie Lauch, Grünkohl oder Brokkoli. Vorsichtig sollte man mit Innereien, Schmelzkäse, Wurst und Cola sein, sie enthalten viel Phosphat. Ebenfalls wichtig für feste Knochen: Bewegung, kombiniert mit einem leichten Krafttraining (z. B. mit dem Theraband oder mit kleinen Hanteln). Wassergymnastik ist besonders effektiv, weil der Wasserwiderstand den Knochenaufbau fördert. Am besten für feste Knochen ist ein abwechslungsreiches Training, so eine Münchner Studie. Gymnastik gegen Osteoporose und Aquafitness werden von vielen Krankenkassen angeboten oder bezuschusst. Für alle Aktivitäten gilt: möglichst früh anfangen. Wer schon mit 20 bis 30 Jahren für eine gute Knochensubstanz sorgt, kann diesen Vorsprung oft in die kritische Zeit nach den Wechseljahren hinüberretten.

Richtig essen beugt vor:
Brustkrebs

Neuesten Schätzungen zufolge könnten rund 60 Prozent aller Todesfälle an Krebs durch Änderungen des Lebensstils verhindert werden. Besonders wichtig ist das für Frauen, die ein überdurchschnittliches Brustkrebsrisiko haben. Risikofaktoren sind zum Beispiel: erste Regel vor dem 12. Lebensjahr, Wechseljahre erst mit 55 oder später, das erste Kind mit über 30, schon bestehende gutartige Brustveränderungen, Mutter oder Schwester mit Brustkrebs oder eine jahrelange Hormontherapie während und nach den Wechseljahren. Die Antibabypille erhöht dagegen einer neuen amerikanischen Studie zufolge das Risiko nicht. Wer sich bewusst ernährt, kann sein Brustkrebsrisiko um schätzungsweise 30 Prozent senken. Das heißt: nicht zu viel Fett und Kalorien, damit der Body Mass Index* unter 25 bleibt. Denn übergewichtige Frauen produzieren in ihrem Fettgewebe zusätzliches Östrogen, und dieses Hormon begünstigt die Entstehung von Brusttumoren. Wichtig ist aber nicht nur, wie viel, sondern auch was man isst. Reichlich Obst und Gemüse senken das Brustkrebsrisiko, mindestens 400 Gramm am Tag sollten es sein. Neben Vitaminen, die helfen, Schäden in der Erbsubstanz zu reparieren, spielen auch so genannte Sekundäre Pflanzenstoffe für die Krebsvorbeugung eine Rolle. Solche Schutzstoffe sind zum Beispiel in Tomaten, Knoblauch, Kohl, Tee oder Weintrauben und auch in Rotwein besonders reichlich enthalten. Aber Vorsicht: Mit steigendem Alkoholkonsum nimmt wiederum das Brustkrebsrisiko zu, bei zwei Gläsern Wein oder Bier am Tag schon um 40 Prozent. Ein kleines Glas pro Tag ist aber vollkommen okay. Auch Vollkornprodukte, Soja, Nüsse und Seefisch enthalten Inhaltsstoffe, die vor Krebs schützen können. Vorsichtig sollte man mit stark erhitzten Kartoffelprodukten sein (Chips, Pommes frites, Bratkartoffeln). Sie enthalten Acrylamid, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen. Wenn junge Mädchen innerhalb der ersten fünf Jahre nach der ersten Regel zu rauchen anfangen, haben sie einer neuen kanadischen Studie zufolge ein sehr viel höheres Brustkrebsrisiko. Das wird in einigen Jahren in Deutschland sicher ein klar erkennbares Problem, denn mittlerweile raucht bei uns jedes fünfte Mädchen zwischen 12 und 15 und fast jedes zweite zwischen 16 und 19.

Ein Programm gegen
Rückenschmerzen

Dass Prävention vor Rückenproblemen schützt und so jede Menge Kosten spart, zeigte kürzlich eine von der AOK in Auftrag gegebene Studie. Versicherte mit chronischen Rückenbeschwerden, die an einem Rückenschulprogramm teilnahmen, waren demnach in den nächsten zwei Jahren im Schnitt volle 18 Tage weniger pro Jahr krankgeschrieben als Nicht-Geschulte. Viele Kassen bieten ähnliche Programme an oder finanzieren entsprechende Kurse. Allerdings: Mit ein paar Verhaltensänderungen im Alltag könnten die meisten Betroffenen genauso viel gegen ihre Rückenschmerzen tun. Denn fast immer liegen den Beschwerden schlicht Bewegungsmangel, eine schlappe Bauch- und Rückenmuskulatur und stressbedingte Muskelverspannungen zugrunde. Wer den ganzen Tag sitzt, sollte überlegen, wie er mehr Bewegung in sein Leben bringt. Telefonieren kann man auch im Stehen, die Fernbedienung muss man nicht unbedingt benutzen, und zwischendurch mal ein paar Schritte gehen oder sich strecken kann man eigentlich fast in jedem Job. Wer viel Rad fährt, achtet besser auf die richtige Einstellung von Sattel und Lenker. Der Lenker sollte etwa 20 Zentimeter höher sein als der Sattel. Eine Vollfederung reduziert die Stoßbelastung für die Wirbelsäule um gut ein Drittel. Besonders gut für den Rücken sind Schwimmen (vor allem Rückenschwimmen und Kraulen), ein gut angeleitetes dosiertes Krafttraining im Fitness-Studio, Skilanglauf, Nordic Walking und erstaunlicherweise auch Reiten.


Haustiere können das Risiko senken:
Allergien, Asthma, Neurodermitis

Fast ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen reagieren mittlerweile auf irgend etwas allergisch, insgesamt gibt es mindestens zehn Millionen Allergiker in Deutschland. Grund genug, so früh wie möglich vorzubeugen. Unter Umständen sogar schon vor der Geburt. Eine Beratung von allergiegefährdeten Schwangeren (sie sollten zum Beispiel nicht rauchen, möglichst ein halbes Jahr lang stillen und hypoallergene Babynahrung benutzen) senkte jedenfalls in einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover die Neurodermitisrate ihrer Babys auf die Hälfte. Nach einem Jahr war die Hautkrankheit bei Kindern, deren Mütter an der Beratung teilgenommen hatten, immer noch um 16 Prozent seltener. Ebenfalls wichtig: eine gesunde Einstellung zu Schmutz und Infekten. Denn viele Studien weisen mittlerweile darauf hin, dass das Immunsystem nicht richtig ausreift, wenn es im Kindesalter nicht mit ganz alltäglichen Keimen konfrontiert wird. Einzelkinder sollten deshalb möglichst viel mit anderen Kindern spielen, damit sie sich die üblichen harmlosen Infekte einfangen (die gängigen Impfungen gegen Kinderkrankheiten halten die meisten Experten aber trotzdem für nötig!). Denn sie haben ein um ein Viertel höheres Allergierisiko als Kinder mit älteren Geschwistern. Eine Münchner Studie zeigte, dass Bauernkinder, die von klein auf im Stall gespielt hatten, viel seltener unter Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis litten als Stadtkinder. Kinder kriegen auch nicht häufiger Allergien, wenn ein Hund oder eine Katze im Haus ist, im Gegenteil: Einer neuen amerikanischen Studie zufolge hatten Kinder mit mehreren Haustieren sogar nur ein halb so großes Allergierisiko. Auch andere fest gefasste Meinungen wackeln mittlerweile: So zeigte eine australische Studie, dass nicht etwa synthetisches Bettzeug am besten vor Asthmaanfällen schützt, sondern die früher verpönten Federbetten, weil sie deutlich weniger mit Milben besiedelt sind.

Sport bringt mehr als Tabletten:
Diabetes

Diabetes Typ II (früher „Altersdiabetes“ genannt) lässt sich mit dem richten Lebensstil weitgehend verhindern. Das steht spätestens seit zwei Jahren fest, als eine bahnbrechende finnische Studie die Fachwelt erstaunte. Darin wurden Übergewichtige, die ein hohes Diabetes-Risiko hatten, umfassend betreut. Das Ziel: Sie sollten fünf Prozent Gewicht abnehmen, täglich eine halbe Stunde körperlich aktiv sein und den Gehalt an Fetten (besonders gesättigten tierischen Fetten) in ihrem Essen senken sowie den Ballaststoffanteil in der Nahrung erhöhen. Nach vier Jahren hatten 11 Prozent der Versuchsteilnehmer Diabetes bekommen – aber 23 Prozent in einer Vergleichsgruppe, die ihren Lebensstil nicht geändert hatte. Das entspricht einer Senkung des Risikos um 58 Prozent. Eine solche gewaltige Risikoreduktion konnte in einer amerikanischen Studie nicht mal mit Medikamenten erreicht werden. Nach etwas können Diabetes-Gefährdete tun: viel Nüsse essen (fünfmal pro Woche eine Handvoll oder täglich ein Brot mit Erdnussmus). Einer US-Studie zufolge senken Nüsse durch ihre günstige Fettzusammensetzung das Diabetes-Risiko um rund ein Fünftel, denn Fett- und Zuckerstoffwechsel sind eng miteinander verzahnt.

Faulheit kann ihn fördern:
Schlechter Schlaf

Kummer und Sorgen steigern das Risiko, schlecht zu schlafen, um über 400 Prozent, so eine britische Studie. Dieselbe Untersuchung zeigte: Wer sich kaum bewegt, schläft doppelt so häufig schlecht, denn Sport senkt den Pegel der Stresshormone im Blut. Direkt vor dem Schlafengehen sollte man es aber ruhig angehen lassen. Eine amerikanische Studie belegt nämlich, dass schon ein fünfminütiger Spaziergang direkt vor dem Hinlegen den Kreislauf so in Schwung bringt, dass das beim Einschlafen stört. Ebenfalls ein echter Schlafkiller: Geräusche. Japanische Forscher zeigten, dass schon 40 Dezibel (weniger als Zimmerlautstärke) den Schlaf beeinträchtigen.

Doch in der Todesangst erwuchs diesen kranken Menschen eine wundersame Kraft. Ihre Gangblockaden waren auf einmal aufgehoben. Sie liefen ins Freie und überlebten. Auf der Flucht durchs Treppenhaus fanden sie sogar noch Zeit, neun ihrer Pfleger aus der einstürzenden Klinik zu retten.

Diese Geschichte aus den italienischen Abruzzen vom April 2009 war nur eine von vielen, die vor einiger Zeit auf einem Kongress in Tübingen die Zuhörer zum Staunen brachten. Psychologen, Ärzte und Neurobiologen aus der ganzen Welt gingen in der traditionsreichen Universitätsstadt einer der fesselndsten Gaben des menschlichen Geistes auf den Grund: Warum kann der Glaube Berge versetzen?

Nicht immer braucht es dazu ein Erdbeben, auch das wurde in Tübingen klar. Wenn Patienten Zuspruch erfahren und Hoffnung schöpfen, dann können sie ihre Erkrankungen leichter besiegen. Der "Placebo-Effekt" entpuppt sich als mächtiges Wirkprinzip der Heilkunde.

Das von der Volkswagenstiftung unterstützte Treffen der hundert besten Placebo-Forscher in Tübingen markierte in zweifacher Hinsicht einen Wendepunkt des Fachs. Aus der Ecke des Zauberpriestertums rückt es ins Herz der Schulmedizin. Die Heilkraft der Einbildung beruht nämlich auf messbaren physiologischen Veränderungen des Körpers.

"Wesentliche Elemente der Heilung liegen im Menschen. Sogar bei schweren körperlichen Erkrankungen kann er seine Genesung beeinflussen", sagte Winfried Rief vom Fachbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Marburg.

Und wer sich auf dem Tübinger Kongress informierte, der merkte auch: Der klassische Begriff Placebo (Lateinisch für: Ich werde gefallen) wird dem spannenden Phänomen eigentlich nicht mehr gerecht. Placebo, das klingt nach Zuckerpillen, Scheinoperationen und belogenen Patienten.

Doch nun zeigen die Experimente der Neurowissenschaftler und Psychologen: Zuckerpillen und Scheinoperationen sind bloß Mittel zum Zweck. Im Kern geht es darum, die Zuversicht zu wecken, die Psyche des Patienten zu streicheln. Und dazu braucht es keine Lügen, sondern Einfühlungsvermögen.

Wenn dem Arzt die Ansprache gelingt, dann ruft er im Körper des Patienten biochemische Antworten hervor, die wie ein Medikament wirken können: Im Blut steigt der Spiegel bestimmter Immunzellen und Hormone; im Gehirn entstehen endogene Morphine, körpereigene Schmerzmittel.

Und Menschen mit Parkinson produzieren Dopamin, also genau den Botenstoff, der ihnen fehlt. Das tun sie nicht nur, wenn sie Zuversicht erfahren, sondern faszinierenderweise auch dann, wenn sie, wie bei dem Erdbeben in Italien, in Gefahr schweben.

Aber auch gesunde Menschen sprechen auf die psychologischen Effekte an, die mit jeder Behandlung verbunden sind. In einer Studie etwa machte man Gewichtheber glauben, sie bekämen leistungsfördernde Substanzen verabreicht. Daraufhin wuchs die Kraft dieser Athleten um zehn Prozent.

Die einzigartige Gabe, Hoffnung in physiologische Verbesserungen umzumünzen, ist dem Geist des Menschen im Laufe der Evolution verliehen worden. Die Gabe erhöht seine Überlebenschance, weil sie es ihm ermöglicht, seine Selbstheilungskräfte just dann einzusetzen, wenn die Aussicht auf Gesundung am größten ist.

Von Natur aus verfügt jeder Mensch über eine körpereigene Apotheke, die auch ohne seelischen Beistand wirksam werden kann. Sie repariert Verletzungen durch nachwachsendes Gewebe, sie baut mit Hilfe der Leber Gifte ab, sie hetzt Immunzellen auf Krankheitserreger, sie löst mitunter sogar gezielt Schmerz aus, um den Kranken zur Schonung zu zwingen.

Abgeschlagenheit, Übelkeit und Schmerzen seien evolutionäre Schutzmaßnahmen im Erkrankungsfall, sagen die englischen Forscher Nicholas Humphrey und John Skoyles, doch ironischerweise nähmen die Menschen sie als eigenständige Krankheiten wahr.

Um es mit den Notfalleinsätzen nicht zu übertreiben, sei im Körper eine Art Kontrollsystem entstanden, das mit den Heilkräften haushalte. Es sorge beispielsweise dafür, dass das Immunsystem in den kargen Wintermonaten auf Sparflamme laufe, um Energie zu sparen. Der Preis dafür seien die Erkältungen, die den Menschen vor allem in der dunklen Jahreszeit plagten.

Irgendwann in der Evolution des Menschen bekam das Kontrollsystem Hilfe, und zwar durch das Gehirn. Als es sich weiterentwickelt hatte, konnte es aus der Vergangenheit lernen und für die Zukunft planen. Seither dient das Gehirn dem Kontrollsystem als Sensor. Wann immer es Zuversicht vermittelt bekommt, setzt das System die körpereigene Apotheke gezielt ein.

Steinzeitdoktoren schienten das gebrochene Bein mit einem Ast, sogen Schlangengift aus dem Biss oder strichen Honig auf die Wunde. Nach Ansicht der Evolutionspsychologen Humphrey und Skoyles tat das dem Menschen doppelt gut. Diese Maßnahmen waren medizinisch sinnvoll. Und sie wirkten psychologisch, weil der Heiler die Zuversicht des Patienten weckte.

Leider führte das zu therapeutischen Auswüchsen wie der Dreckapotheke. Spinnennetze, Asseln, selbst Vipern wurden den Menschen als Medizin verkauft. Im alten Rom rieten Heiler zum Verzehr von Hundekot oder zum Laben an den Brüsten milchgebender Sklavinnen, um die Gefahr des Herztods zu bannen. Später traktierten Wanderchirurgen Patienten mit Blutegeln und Lanzetten - und ließen nicht wenige von ihnen zu Tode bluten.

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Unter Stoffwechsel oder Metabolismus versteht man die chemische Umwandlung von Stoffen in lebenden Organismen. Was in den Körper hineingelangt, wird verstoffwechselt und wieder ausgeschieden. Es gibt Lebensmittel, die den Stoffwechsel anregen und solche, die ihn ausbremsen und schädigen. Stoffwechsel anregende Lebensmittel sind die Grundlage für einen perfekten Stoffwechsel, eine stabile Gesundheit, eine tolle Figur und eine hohe Lebensqualität.

Die meisten Menschen wissen entweder nicht, welche Lebensmittel den Stoffwechsel anregen und die Fettverbrennung ankurbeln, oder sie glauben, es zu wissen, ohne zu ahnen, dass sie auf dem Holzweg sind, weil sie der Werbung oder falschen Lehren auf den Leim gegangen sind.

Über die Hälfte der deutschen Frauen und zwei Drittel der deutschen Männer sind übergewichtig, ein Viertel aller Erwachsenen ist fettleibig. Dabei könnten die meisten Menschen gesund sein und eine attraktive Figur haben, wenn sie die Lebensmittel, die ihren Stoffwechsel anregen, kennen würden. Und genau das erfahren Sie hier und jetzt – kompakt, leicht verständlich und sofort in Ihrem Alltag umsetzbar.

Das Wissen darum, wie Sie Ihren Stoffwechsel anregen können, ist in der Tat so machtvoll, dass Sie damit nicht nur schnell und gesund abnehmen und Ihr Wunschgewicht halten können, Sie können damit sogar Ihr Leben und das Ihrer Liebsten retten und sich in der zweiten Lebenshälfte viele Jahre Leid und Siechtum ersparen.

Eine groß angelegte seriöse Studie zeigte, dass die Menge die aufgenommene Kalorienmenge eine weit geringere Rolle bei der Entstehung von Übergewicht spielt als Art und Herkunft der Nahrungsbestandteile! Wenn Sie Ihren Stoffwechsel anregen und gesund abnehmen wollen, dann müssen Sie demnach mehr darauf achten, was Sie essen und trinken und weniger darauf wie viel es ist.

  • einen völlig unterschiedlichen Sättigungsgrad haben,
  • entweder leicht oder schwer verdaulich sein,
  • Heißhungerattacken auslösen, obwohl der Körper noch mehr als genug Energiereserven hat, oder eben solche Fressattacken verhindern,
  • einen völlig unterschiedlichen Vitalstoff- und Schadstoffgehalt haben und daher
  • den Stoffwechsel anregen oder ausbremsen.

Nahezu alle käuflichen Getränke, die mit Zucker gesüßt sind (Cola, Fanta, Sprite, Limos …), sind Kalorienbomben, die den Stoffwechsel extrem belasten und auch dann Heißhungerattacken auslösen, wenn der Körper noch mehr als genug Energiereserven hat. Solche Getränke gehören zu den Top-Dickmachern. Sie tun sich einen großen Gefallen, wenn Sie solche krank machenden Kalorienbomben meiden und Ihre Kinder vor solchen Krankmachern schützen.

Wasser oder ungesüßte Tees sind die besten Durstlöcher. Das sind Lebensmittel, die den Stoffwechsel ankurbeln. Lesen Sie dazu den Beitrag „Stoffwechsel anregen“. Dort erfahren Sie genau, wie viel und welches Wasser Sie trinken sollten, wenn Sie Ihren Stoffwechsel anregen und Ihre Fettverbrennung ankurbeln wollen. Bestimmte Tee-Sorten haben zusätzlich Stoffwechsel anregende Wirkungen, die im Beitrag „Stoffwechsel anregen mit Tee“ beschrieben wird.

Sie können Ihren Stoffwechsel mit kohlenhydratreichen Lebensmitteln anregen und abnehmen oder schädigen und zunehmen. Auf die Art der Kohlenhydrate kommt es an! Die aufgenommene Kalorienmenge ist zweitrangig.

Wenn Sie Weißbrot, Nudeln und geschälten Reis (Gruppe 1) durch Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Naturreis (Gruppe 2) ersetzen, werden Sie automatisch schlanker und gesünder, selbst wenn die aufgenommene Kalorienmenge gleich ist. Hier sind die Gründe:

Vitalstoffe haben zwar keine verwertbaren Kalorien, aber einen immensen Einfluss auf den Stoffwechsel. Sie regeln unter anderem das Zellwachstum und die Erneuerung von Haut und Knochen; sie wirken als hoch effektive Antioxidantien (Radikalfänger) und sind an der Blutbildung, an Enzymreaktionen und am Aufbau von Hormonen beteiligt.

Sie können Ihren Stoffwechsel mit Vitalstoffen nicht nur anregen. Ohne Vitalstoffe würde Ihr Stoffwechsel versagen. Und dennoch ist der Vitalstoffgehalt auf keiner Nährwert-Tabelle zu finden.

  1. Die in Vollkornprodukte enthaltenen Vitalstoffe verlangsamen den Abbau der Kohlenhydrate (Stärke) in Glukose (Blutzucker) und entlasten so Ihre Bauchspeicheldrüse und den Zucker-Stoffwechsel.
  2. Das wiederum schützt Sie vor Diabetes und reduziert die Umwandlung von Zucker in Fett.
  3. Die in Vollkornprodukten enthaltenen Ballaststoffe binden Giftstoffe, verhindern eine Verklumpung des Blutes und schützen so vor Herzinfarkt und Schlaganfall.
  4. Die in Vollkornprodukten enthaltenen Mineralstoffe (vor allem Magnesium, Selen und Kupfer) haben antioxidative Wirkung (Radikalfänger) reduzieren das Krebsrisiko und aktivieren die Vitamine. Vitamine können ihre Stoffwechsel anregende Wirkung nur in Verbindung mit Mineralstoffen entfalten.
  5. Vollkornprodukte senken den Cholesterinspiegel (LDL und Triglyceride) und reduzieren das Risiko für Diabetes Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht erheblich.

Wenn Sie kohlenhydratreiche Nahrungsmittel mit Eiweiß kombinieren, gelangt der Zuckeranteil der Nahrung viel langsamer ins Blut, entlastet die Bauchspeicheldrüse und reduziert die Gefahr der Umwandlung des Zuckers in Fett. Der Stoffwechsel wird entlastet.

Wenn Sie also mal was Süßes essen möchten – diesen Genuss sollte man sich niemals ganz verwehren -, dann kombinieren Sie das Süße Gift einfach mit eiweißreichen Lebensmitteln. Mit diesem Trick können Sie Ihren Stoffwechsel anregen – zumindest im Vergleich mit dem Verzehr von etwas Süßem ohne Einweiß.

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Da ich ab morgen auch komplett auf Zucker verzichte, bin ich auf deinen Blog und dein Projekt gestoßen. Ich bin regelrecht begeistert. Werde mir deine Tipps in nächster Zeit häufiger zu Gemüte führen.
Liebe Grüße und einen Guten Rutsch wünscht
Claudia

Liebe Hannah,
aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer der Entzug ist. Und bei einem stressigen Alltag gelingt es nur selten. In Zeiten, in denen es etwas ruhiger zugeht, fällt es leichter. Aber mich beschäftigt auch noch etwas anderes. Meine beiden Kinder essen auch gerne Süßes. Kinder werden Überfall damit konfrontiert – in Geschäften, bei Verwandten, bei ihren Freunden. Alle möchten den Kindern ‚etwas Gutes‘ tun. Die Kinder verstehen ein Verbot als Strafe und verstehen den Sinn dahinter noch nicht. Und auch wenn der Konsum zu Hause eingeschränkt wird, so bekommen sie doch zu viel davon. Ich kann sie ja aber auch nicht zu Hause einsperren, damit sie keine Süßigkeiten von anderen bekommen.
Wie kann ich sie vor den schlechten Auswirkungen schützen?

das ist bestimmt ein schwieriges Thema. Da ich selbst noch keine Kinder habe, weiß ich da leider auch keine zufriedenstellende Lösung:-( Meine Eltern haben mich von klein auf so erzogen, dass ich wusste, Süßigkeiten, Cola und co. gibt es nur zu besonderen Anlässen und gerade bei Cola musste ich meine Eltern auch immer fragen, ob ich ein Glas haben darf. Für mich war es dadurch aber einfach normal, dass ich nicht viele Süßigkeiten bekommen habe und sie dann auch selber abgelehnt habe. Lollis an der Kasse oder so Sachen waren daher immer tabu für mich. Da mein Papa Zahnarzt ist, war aber zumindest den Leuten, die unsere Familie kannten, sowieso klar, dass ich nicht zu viel Süßes essen darf;-) Ich überlege mal, ob ich dazu einen Beitrag schreiben kann!:-) Zur Fastenzeit wird es nämlich wieder einige Beiträge zum Projekt: Zuckerfrei geben, dass ich dann auch wieder angehen werde:-)

Ich versuche meiner Tochter (10 Jahre) auch den Zucker zu entziehen bzw. zu entwöhnen. Sehr schwierig. Sie neigt auch zu Magen Darm Problemen wie ich. Habe es schon beobachtet und ausprobiert. Sie bekommt einen sehr aufgeblähten Bauch und lässt dann auch dementsprechende Lüftchen von sich. Jetzt an Weihnachten war es sehr heftig. Habe sie wenigstens schon soweit, dass sie nur stilles Wasser trinkt. Jetzt mal schauen. Sie hat mir versprochen mit mir zu fasten. Zumindest auf den Zucker in der Zeit zu verzichten. Bin gespannt….

Ich bin dabei, meinen Kindern (Jungs, 10 und 6) den wissenschaftlichen Unterschied von gutem und schlechtem Zucker zu erklären.
zB so:
– Der schlechte Zucker man den Körper sauer. Das bedeutet, man wird einfacher krank, weil sich die Vieren und Bakterien besonders gern „saures“ Umfeld haben.
– Der schlechte Zucker macht die Nebennieren schwach, und das wollen doch nicht, weil die Nebennieren sind quasi das das Kraftzentrum des Körpers
– Der schlechte Zucker macht träge, will nicht mehr raus, man denkt nicht mehr selber und lässt sich manipulieren
– Der schlechte Zucker macht süchtig
– Der schlechte Zucker macht dick
– der gute Zucker macht der Körper selber
– der gute Zucker macht eine Kraft, die viel länger anhält
– der gute Zucker macht weniger Stress mit dem Umfeld

Ich habe jetzt wegen ganz starker Pollenallergie angefangen, keine Kohlehydrate (Teigwaren, Zucker, Früchte) mehr zu geben und zu kochen. Die Umstellung braucht ein bisschen Geduld und Mut. Aber es funktioniert! Der Heuschnupfen ist weg. Auch mein heuschnupfengeplagter Sohn wurde ganz neugiereig, warum ich kein Heuschnupfen mehr habe und ich habe ihm die Geschichte mit den Kohlehydraten und dem Zucker erklärt. Er wollte das auch ausprobieren und er hält es durch, weil er keine Beschwerden hat. Sogar auf die Früchte zum Zvieri hat er verzichtet. Dafür zum Frühstück Linsen mit Eier und Speck, Polenta mit Tomatensauce mit Mittagessen, Reis- und Maiswaffeln für zwischendurch und Rösti zum Nachtessen… Wenn die Pollenzeit dann wieder vorbei ist, gehen wir wieder zu moderaterem Essen über.

Zu all den Süssigkeiten im Supermarkt an der Kasse auf Kinderaugenhöhe: Ich habe den Kindern erklärt, dass die Leute vom Laden glauben, die Kinder seien blöd und würden all die Süssigkeiten haben wollen. Dass die vom Laden mit den Kindern nur viel Geld verdienen wollen. Aber ihr seid gescheite Kinder – wir nehmen unsere Süssigkeit dann zuhause (oder später oder so…) Hat immer wunderbar geklappt…

vielen Dank für den Artikel, der zwar schon etwas älter ist, aber wie man an den Kommentaren sieht, nach wie vor ein aktuelles Thema behandelt.
Ich versuche auch gerade an meinem Zuckerkonsum zu schrauben. Habe jetzt 2 Wochen durchgehalten auf extra zugesetzen Zucker zu verzichten (d.h. keine Süssigkeiten, kein Zucker in irgendwelchen Mahlzeiten, nur natürlich gekocht). Ich substituiere auch nicht mit Honig oder Reissirup o.ä. weil das in meinen Augen Schummelei ist. Allerdings habe ich nach wie vor Obst gegessen… darauf zu verzichten finde ich tatsächlich schwer und vielleicht auch unnütz wenn es einem in erster Linie um eine natürliche und möglichst unverarbeitete und (industrie)zuckerfreie Ernährung geht. Natürlich sollte man es nicht übertreiben.

Ein Tipp für alle die ihren süßen Zahn (z.b. abends) nicht unter Kontrolle kriegen:
Ich bereite mir in diesen Fällen immer einen „Kakao“ zu. Dazu nehme man das „echte“ Kakaopulver (1-2 TL), also das zuckerfreie aus Rohkakao mit dem man sonst eher backt… und rührt das Ganze mit ein wenig heißem Wasser glatt. Dann gießt man das mit Milch oder als light Variante mit Wasser auf. Dann kann man das langsam vorm Fernseher schlürfen. Schmeckt anfangs etwas bitter, aber gerade wenn man sich schon etwas vom Zucker entwöhnt hat, findets man mit der Zeit richtig schokoladig lecker. Schmeckt halt ähnlich wie dunkle Schoki.

Wie siehst du das mit Rückfällen?? Ich musste am WE einen Kuchen backen, weil wir zu Kaffee Kuchen eingeladen waren. Ich wollte den Gästen nicht meine zuckerfrei-Mentalität aufdrücken und habe daher einen normalen Rührkuchen gemacht. Natürlich habe ich den dann auch probiert. Ist es ok wenn man sich mal solche Ausrutscher-Tage gönnt?

Hallo Antje,
ja, der Artikel ist tatsächlich einer der meist gelesenen auf dem Blog:-)
Ich denke auch, dass es keinen Sinn macht, kein Obst zu essen – das ist viel zu gesund und noch dazu lecker;-)
Und danke für deinen Kakao-Tipp! Zu den „Rückfällen“: grundsätzlich finde ich es nicht verwerflich, ab und an ein Stück Kuchen etc. zu essen (mache ich selbst viel zu gerne;-)). In meinen 4 zuckerfreien Wochen (während der Fastenzeit) ist das dann aber für mich tabu.

Seit 2 Jahren mache ich regelmäßgig von Aschermittwoch bis Ostern selber ein Zuckerfasten und verzichte auf alles, wo industrieller Zucker drin ist. Ab morgen startet mein drittes Jahr.
Viele Menschen um mich herum schauen dann immer auf mich herab, wenn ich sage, dass ich komplett auf Zucker verzichten möchte und das finde ich wirklich schade.

Wie geschrieben geht es mir in erster Linie um Haushaltszucker, aktuell esse ich aber auch keinen Roh-Rohrzucker etc. Wo habe ich geschrieben, dass ich keine Chips esse? Mache ich grds. eher selten; aber du solltest mal die Zutaten einer Chipspackung lesen… in ganz vielen Chips-Sorten und auch in anderen herzhaften Snacks ist auch Zucker enthalten.

Hatte bei meiner Diagnose – Diabetes – von der Ärztin den Tipp bekommen, die Ernährung umzustellen. Dazu gehörte unter Anderem: Weißzucker, Säfte und Co und Instantgerichte zu vermeiden. Hatte noch am selben Tag meinen KüchenSchrank davon „entmistet“ (Weggeworfen oder verschenkt). Seit 2 1/2 Jahren sind die Zuckerwerte (ohne Medikament) ok und ich bin viel seltener erkältet und krank.

Also ich verzichte nun schon seit 4 Wochen komplett auf Zucker in jeglicher Form! Und ich habe von Kindheit an Zucker gegessen bzw später bis zum 44 Lebensjahr täglich mein Kaffee mit mindesten 3 TL Zucker gesüßt, und das Ca. 10 mal am Tag! Ich hatte eigentlich nur die ersten 3 Tage Probleme!

Ich habe es mehrmals versucht ohne Zucker aus zukommen, es hat aber nie richtig geklappt. Wenn man versucht Zucker aus dem Leben zu verbannen merkt man sehr schnell wie abhängig man doch ist. Es gibt aber alternativen zu Zucker. Damit meine ich nicht die chemischen Austauschstoffe wie Aspartam.
Wenn ich Zucker für meinen Tee oder Kuchen benötige, nehme ich Xylitol. Das ist zwar teurer als Zucker, aber deutlich gesünder. Es hat einen niedrigen Glykämischen Index und in Studien wurde festgestellt dass es eine positive Wirkung auf Zähne hat.

Ich habe das Glück, dass ich nie sonderlich an Süßigkeiten interessiert war (vermutlich, weil viele Süßigkeiten für Kinder so niedlich aussehen und ich es als Kind nicht übers Herz brachte den niedlichen Schokohasen zu köpfen “).
Wenn ich heute ein süßes Getränk brauche, gönne ich mir manchmal so einen Reis-Kokos-Drink. Die enthalten keinen Zucker oder Ersatzstoffe, schmecken aber trotzdem leicht süßlich.

ich versuche mich auch gerade weitestgehend zuckerfrei zu ernähren. allerdings habe ich mich gefragt, ob du gänzlich auf suppenwürze verzichtet hast oder ob du eine adäquate alternative gefunden hast? was hältst du darüberhinaus von trockenfrüchten? gänzlich weglassen oder als natürlichen zucker verbuchen? vielleicht könntest du ja auch mal eine liste von produkten veröffentlichen, die du in deinem projekt besonders schätzen gelernt hast:)

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Der Gesamtumsatz (auch Gesamtenergieumsatz oder Gesamtenergiebedarf genannt) ist die gesamte Energie, die dein Körper über den Tag verbraucht. Der Gesamtumsatz ist die Summe aus dem Grundumsatz und dem Leistungsumsatz.

Das Wichtigste zuerst: Gib deinem Körper die Grundversorgung, die er braucht. Iss daher nicht für längere Zeit (mehrere Wochen bis Monate) unter deinem Grundumsatz. Sonst riskierst du auf Dauer gesundheitliche Schäden. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zum JoJo-Effekt kommt.

Du isst also an diesem Tag insgesamt ungefähr 1920 kcal und erreichst damit ein Kaloriendefizit von 480 kcal. Du musst dabei nicht jeden Tag die exakt gleiche Kalorienmenge essen. An Tagen, an denen du dich viel bewegst, kannst du mehr essen und trotzdem ein gesundes Kaloriendefizit erreichen. Alles weitere dazu im Artikel: Muss ich an Tagen, an denen ich Sport treibe, mehr essen?

Egal für welche Diät- oder Abnehmvariante du dich entscheidest, achte darauf, dass sich deine Kalorienzufuhr an den meisten Tagen zwischen dem Grundumsatz und dem Gesamtumsatz bewegt. Je größer dein Kaloriendefizit ist, desto stärker fallen die Stoffwechselanpassungen deines Körpers aus. Es kommt dann zu hormonellen Veränderungen, die unter anderem dafür sorgen, dass du mehr Hunger hast, dich schlechter konzentrieren kannst und dich meist auch weniger bewegst, da du häufiger antriebslos bist. Deshalb fällt es den meisten Übergewichtigen schwer, über längere Zeit ein zu großes Defizit durchzuhalten. Früher oder später essen sie dann schlagartig wieder mehr, wodurch es zum Jo-Jo-Effekt kommen kann.

Mit ein wenig Wissen über Ernährung und Sport können Sie gesund leben und schnell abnehmen. Egal ob Sie beim Abnehmen den Ratschlägen von Experten folgen (vergleich Sie Diätprogramme im Test) oder selbst einen Plan aufstellen, diese Seite wird Ihnen beim Erreichen Ihres Wunschgewichts helfen.

Um Ihren Körper wirklich zu verändern und schnell abzunehmen, müssen alle Faktoren richtig zusammenarbeiten. Nur so erreichen Sie Ihre Ziele - nur die richtige Mischung aus gesunder Ernährung, Sport und Ruhe führt zu optimalen Ergebnissen.

Seien Sie vorsichtig mit Angeboten für Diätpillen und teure Sportgeräte. Die Anbieter wollen Ihnen meist nur mit Schnickschnack das Geld aus der Tasche ziehen! Wenn Sie wirklich schnell abnehmen möchten, dann hilft Ihnen keines dieser Produkte.

Vergessen Sie nicht, dass sich jeder Mensch individuell darin unterscheidet, wie schnell er abnehmen kann. Es gibt Menschen, die ungesund essen und nie Sport treiben aber trotzdem abnehmen. Das heißt nicht, dass Sie es diesen Leuten gleich tun sollten. Ich hatte mal einen Bekannten, der mir weis machen wollte, ich solle mehr Käse essen um abzunehmen!

Auf dieser Seite werden Sie keine solchen Falschinformationen finden. Sie erhalten stattdessen solide nützliche Ratschläge dazu, wie Sie ohne Pillen, Pulver, Gerätschaften und einseitige Diäten abnehmen können.


Diese Seite dient nur Informationszwecken. Sie ersetzt keine medizinische Beratung. Konsultieren Sie Ihren Arzt oder medizinischen Fachmann bevor Sie neue Sportübungen, Lebensmittel oder Ergänzungsmittel ausprobieren. Haftungsausschluss

Auch Haustiere leiden heutzutage oft an Übergewicht. Es entsteht, wenn mehr Energie (Kalorien) mit der Hundenahrung aufgenommen wird, als der Körper benötigt. Diese überschüssige Energie wird in Körperfett umgewandelt und so gespeichert.

Damit es nicht zu einem Jo-Jo-Effekt kommt, sollte das Gewicht in Schritt 1 auf das Idealgewicht reduziert werden. Für leichtes Übergewicht (max. 15% schwerer als Idealgewicht) empfehlen wir ein Light-Futter aus dem Fachhandel, z.B. Happy Dog Light Calorie Control. Bei starkem Übergewicht (Adipositas, ab ca. 30 % schwerer als Idealgewicht) sollten Sie zu Ihrem Tierarzt gehen und sich eine Spezialdiät, z.B. Happy Dog VET Adipositas verordnen lassen. In Schritt 2 gilt es, das Idealgewicht mit ausgewogener Hundeernährung erfolgreich zu halten (z.B. mit Happy Dog Light Calorie Control oder Mini Light). Sollten Sie sich unsicher sein, was das Idealgewicht Ihres Hundes ist, fragen Sie bitte Ihren Tierarzt.

Idealerweise beträgt die Gewichtsabnahme nicht mehr als 1 - 2 % des Körpergewichtes pro Woche. Damit wird gesichert, dass zwar Fett abgebaut wird, Muskelmasse jedoch erhalten bleibt. Das Diät Hundefutter Happy Dog Light Calorie Control hat weniger Kohlenhydrate und einen moderaten Protein- und Fettgehalt. Dafür enthält es deutlich mehr Ballaststoffe: So wird Ihr Hund satt und nimmt trotzdem ab.

Liegt Ihr Hund 30% und mehr über seinem Idealgewicht, konsultieren Sie bitte Ihren Tierarzt. Eine Spezialdiät bei Adipositas enthält weniger Kohlenhydrate und Energie, dafür sättigende Ballaststoffe und viel tierisches Protein - wie z.B. in unserem Happy Dog VET Adipositas Diätfutter. Am besten starten Sie dann die Hundediät mit einer schrittweisen Umstellung auf das neue Diätfutter.

Mindestens 2 x täglich Bewegung ermöglichen – und insgesamt nicht weniger als 60 - 80 Minuten/Tag.
Sofern gesundheitlich möglich: Zeitspanne bzw. Intensität der Bewegung langsam steigern → Ballspiele, mit dem Hund joggen gehen, gemeinsame Spaziergänge mit anderen Vierbeinern etc.

Mit Happy Dog Light Calorie Control kann Ihr Hund sein Idealgewicht halten und es entsteht kein Jo-Jo-Effekt. Das kalorienreduzierte Hundefutter enthält wenig Fett, ist aber trotzdem lecker und sättigend. Die Umstellung auf Happy Dog Light Calorie Control sollte schrittweise in ca. 2 bis 4 Wochen erfolgen, damit Ihr Hund sich auf den höheren Ballaststoff-Gehalt einstellen kann. Für kleine Hunderassen gibt es das Happy Dog Mini Light Low Fat mit besonders kleinen Kroketten.

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Gerne komme ich zu Ihnen und Ihrem Tiergefährten (Landkreise Rosenheim, Traunstein, Miesbach, Kufstein). Mit Ausnahme von Tierkommunikation – diese findet in der Regel telefonisch statt. Lesen Sie mehr über mein Behandlungskonzept

Hier muss deutlich zwischen dem Typ 1- und dem Typ 2 Diabetiker unterschieden werden. Beim Diabetes Typ 1 ist in der Naturheilkunde keine Alternative zum Insulin zu sehen. Doch bei manchen Typ 1-Diabetikern kommt es aber trotz einer ausgewogenen Einstellung von Insulin, Ernährung und Bewegung zu teilweise erheblichen Blutzuckerschwankungen. Dann können Patienten mit Methoden aus der Naturheilkunde sehr gut geholfen werden.

Beim Diabetes Typ 2 kann mit einer naturheilkundlichen Behandlung der Blutzuckerspiegel gesenkt werden. Dadurch können auch allopathische (=schulmedizinische) Medikamente reduziert oder weggelassen werden.

Bei beiden Typen kann es auch bei guter Blutzuckereinstellung zu Folgeschäden kommen. Diese betreffen hauptsächlich die Blutgefäße, die Nieren, die Augen und die peripheren Nerven (bsp. Polyneuropathie). So sind Diabetiker überdurchschnittlich häufig von Herzinfarkt und Schlaganfall betroffen. Ein sehr großer Teil der Dialysepatienten sind Diabetiker. Das gleiche trifft auch bei den Menschen mit Erblindung oder massiven Sehstörungen zu. Der behandelnde Heilpraktiker wird hier nicht nur den Blutzuckerspiegel behandeln, sondern auch die gefährdeten Organe unterstützen.
Grundsätzlich ist eine naturheilkundliche Therapie notwendig, die ganzheitlich ausgerichtet ist. Diese baut auf drei Säulen auf: Ernährung, organotrope (organbezogene) Therapie und personotrope (personenbezogene) Therapie.

Beim insulinpflichtigen Diabetiker ist es wichtig, dass ein Gleichgewicht zwischen Ernährung, Bewegung und Insulin besteht. Beim nicht-insulinpflichtigen Typ 2-Diabetiker muss auf eine Reduktion des Kohlenhydratverzehrs hingewirkt werden. Auch die Art der aufgenommenen Kohlenhydrate spielt eine entscheidende Rolle. Kohlenhydrate, die einen langsamen Blutzuckeranstieg herbeiführen, sind solchen vorzuziehen, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen.

Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen. Es handelt sich hierbei nicht nur um die Bauchspeicheldrüse. Auch der Hypothalamus, die Hypophyse, die Nebenniere und die Leber sind an der Regulation des Zuckerstoffwechsels beteiligt. Organe, an denen Folgeschäden eintreten können, wie Nieren, Augen und Arterien müssen regelmäßig überwacht werden. Um geschwächte Organe rechtzeitig erkennen zu können, bieten sich alternativmedizinische Testverfahren wie die Kinesiologie an. Mit der Methode lässt sich auch die beste Art der Organbehandlung austesten.

Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt. Bei der Leber können dies Mariendistel, Artischocke oder Löwenzahn sein. Eine Mischung dieser drei Pflanzen aber wäre unvorteilhaft, da sie humoralpathologisch (= 4 Säfte Lehre) unterschiedliche Qualitäten haben.

Homöopathisch aufbereitete Organbestandteile: Bestimmte Organe vom Schwein oder Kalb können, wenn sie homöopathisch aufbereitet wurden, angewendet werden, um eine Regeneration des betroffenen Organs zu erzielen.
Orthomolekulare Therapie: Mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.

Anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es wird bei der personotropen Therapie die Konstitution, und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.

Tierkommunikation ist einer der wichtigsten Bausteine in der ganzheitlichen Tierbehandlung. Tiere verständigen sich nicht nur über Laute, Körpersprache und Blickkontakt, sondern übermitteln ihre Empfindungen auch telepathisch. Das Bewusstsein der Tiere, ihre Gefühle und Gedanken, ihre Sicht der Welt – dies den Menschen näher zu bringen, ist mir ein Anliegen. Durch eine Kommunikation mit Ihrem Tier können Sie verstehen, warum z. B. die Katze plötzlich nicht mehr stubenrein ist, warum sich Ihr Hund schwierig gegenüber Menschen oder Artgenossen verhält oder warum sich Ihr Pferd im neuen Stall nicht wohlfühlt. Und gemeinsam finden wir eine Lösung. Vielleicht möchten Sie gerne an einem Kurs in Tierkommunikation teilnehmen? Mehr dazu bei Seminare & Infos. oder auf facebook.

Informieren Sie sich auch über mein naturheilkundliches Angebot für Ihre vierbeinigen Freunde. Vor allem Katzen, Hunde und Pferde unterstütze ich bei akuten und chronischen Beschwerden. Den Energiefluss aktivieren durch Meridiantherapie (Akupunktmassage nach Penzel), mit Mineralsalzen nach Dr. Schüßler die Funktionen des Körpers stärken, mit einer Bach-Blüten-Therapie die Tiere seelisch begleiten, mit einer Lymphdrainage den Körper bei der Ausscheidung schädlicher Stoffe unterstützen – all diese Maßnahmen aktivieren die Selbstheilungskräfte.

Und damit das Grundprinzip der Naturheilkunde, sei es bei Displasien bei Hunden (ED, HD), Allergien oder Atemwegserkrankungen bei Pferden, Verletzungen und entzündlichen Prozessen aller Art. Werden die Selbstheilungskräfte angeregt, ist Heilung möglich.

Gerne komme ich zu Ihnen und Ihrem Tiergefährten (Landkreise Rosenheim, Traunstein, Miesbach, Kufstein). Mit Ausnahme von Tierkommunikation – diese findet in der Regel telefonisch statt. Lesen Sie mehr über mein Behandlungskonzept

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wie kommen wir wieder? Warum ist dein Leben so wie es ist und wie wird es so, wie du es dir wünschst? Seit knapp 30 Jahren sammelt Clemens Kuby Beweise die das Konzept der Reinkarnation belegen. Im Seminar machst du mit ihm zusammen deinen "Masterplan zur nächsten Reinkarnation".

Der direkteste und kraftvollste Weg deiner Seele, um mit dir zu kommunizieren, geht über deine Träume. In sogenannten "Klarträumen" kannst du unterbewußte Kreativität freisetzen oder auch mentale oder körperliche Fähigkeiten trainieren. Der toltekische Lehrer aus Mexiko zeigt dir, wie du auch Belastendes oder Begrenzendes mit Hilfe des magischen Spiegels aus Obsidian auflösen kannst.

Phänomene zwischen Himmel und Erde sind die Quelle für Clemens Kubys Interesse am Weiterleben nach dem Tod. Sein neues Buch und sein neuer Dokumentarfilm handeln von der wahren Geschichte des tibetischen Lamas Jamgon Kongtrul Rinpoche, dessen Tod und Wiedergeburt. Wir sprechen auch über Kubys neues Seminar und den „Masterplan zur Reinkarnation“.

Aktuelle Artikel: Grüße aus dem Jenseits – Andy Schwab | Mit den Augen des Herzens sehen – Christina Grahn & Walter Hommelsheim | Was Filme über uns verraten - Dr. Ruediger Dahlke | Der Super-Booster für deine Selbstheilungskräfte - Dr. Bradley Nelson | Sieh die Welt mit neuen Augen - Jaffe Kabir & Ritama Davidson | Verborgene Botschaften - Karina Kaiser | Die Heilende Kraft der Plejader – Pavlina Klemm | Love is all you need - Alex Loyd | Der Emotionscode – Dr. med. Susanne Hufnagel | Die geheime Kraft der Farben - Dougall Fraser

Hier muss deutlich zwischen dem Typ 1- und dem Typ 2 Diabetiker unterschieden werden. Beim Diabetes Typ 1 ist in der Naturheilkunde keine Alternative zum Insulin zu sehen. Doch bei manchen Typ 1-Diabetikern kommt es aber trotz einer ausgewogenen Einstellung von Insulin, Ernährung und Bewegung zu teilweise erheblichen Blutzuckerschwankungen. Dann können Patienten mit Methoden aus der Naturheilkunde sehr gut geholfen werden.

Beim Diabetes Typ 2 kann mit einer naturheilkundlichen Behandlung der Blutzuckerspiegel gesenkt werden. Dadurch können auch allopathische (=schulmedizinische) Medikamente reduziert oder weggelassen werden.

Bei beiden Typen kann es auch bei guter Blutzuckereinstellung zu Folgeschäden kommen. Diese betreffen hauptsächlich die Blutgefäße, die Nieren, die Augen und die peripheren Nerven (bsp. Polyneuropathie). So sind Diabetiker überdurchschnittlich häufig von Herzinfarkt und Schlaganfall betroffen. Ein sehr großer Teil der Dialysepatienten sind Diabetiker. Das gleiche trifft auch bei den Menschen mit Erblindung oder massiven Sehstörungen zu. Der behandelnde Heilpraktiker wird hier nicht nur den Blutzuckerspiegel behandeln, sondern auch die gefährdeten Organe unterstützen.
Grundsätzlich ist eine naturheilkundliche Therapie notwendig, die ganzheitlich ausgerichtet ist. Diese baut auf drei Säulen auf: Ernährung, organotrope (organbezogene) Therapie und personotrope (personenbezogene) Therapie.

Beim insulinpflichtigen Diabetiker ist es wichtig, dass ein Gleichgewicht zwischen Ernährung, Bewegung und Insulin besteht. Beim nicht-insulinpflichtigen Typ 2-Diabetiker muss auf eine Reduktion des Kohlenhydratverzehrs hingewirkt werden. Auch die Art der aufgenommenen Kohlenhydrate spielt eine entscheidende Rolle. Kohlenhydrate, die einen langsamen Blutzuckeranstieg herbeiführen, sind solchen vorzuziehen, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen.

Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen. Es handelt sich hierbei nicht nur um die Bauchspeicheldrüse. Auch der Hypothalamus, die Hypophyse, die Nebenniere und die Leber sind an der Regulation des Zuckerstoffwechsels beteiligt. Organe, an denen Folgeschäden eintreten können, wie Nieren, Augen und Arterien müssen regelmäßig überwacht werden. Um geschwächte Organe rechtzeitig erkennen zu können, bieten sich alternativmedizinische Testverfahren wie die Kinesiologie an. Mit der Methode lässt sich auch die beste Art der Organbehandlung austesten.

Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt. Bei der Leber können dies Mariendistel, Artischocke oder Löwenzahn sein. Eine Mischung dieser drei Pflanzen aber wäre unvorteilhaft, da sie humoralpathologisch (= 4 Säfte Lehre) unterschiedliche Qualitäten haben.

Homöopathisch aufbereitete Organbestandteile: Bestimmte Organe vom Schwein oder Kalb können, wenn sie homöopathisch aufbereitet wurden, angewendet werden, um eine Regeneration des betroffenen Organs zu erzielen.
Orthomolekulare Therapie: Mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.

Anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es wird bei der personotropen Therapie die Konstitution, und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wie kommen wir wieder? Warum ist dein Leben so wie es ist und wie wird es so, wie du es dir wünschst? Seit knapp 30 Jahren sammelt Clemens Kuby Beweise die das Konzept der Reinkarnation belegen. Im Seminar machst du mit ihm zusammen deinen "Masterplan zur nächsten Reinkarnation".

Der direkteste und kraftvollste Weg deiner Seele, um mit dir zu kommunizieren, geht über deine Träume. In sogenannten "Klarträumen" kannst du unterbewußte Kreativität freisetzen oder auch mentale oder körperliche Fähigkeiten trainieren. Der toltekische Lehrer aus Mexiko zeigt dir, wie du auch Belastendes oder Begrenzendes mit Hilfe des magischen Spiegels aus Obsidian auflösen kannst.

Phänomene zwischen Himmel und Erde sind die Quelle für Clemens Kubys Interesse am Weiterleben nach dem Tod. Sein neues Buch und sein neuer Dokumentarfilm handeln von der wahren Geschichte des tibetischen Lamas Jamgon Kongtrul Rinpoche, dessen Tod und Wiedergeburt. Wir sprechen auch über Kubys neues Seminar und den „Masterplan zur Reinkarnation“.

Aktuelle Artikel: Grüße aus dem Jenseits – Andy Schwab | Mit den Augen des Herzens sehen – Christina Grahn & Walter Hommelsheim | Was Filme über uns verraten - Dr. Ruediger Dahlke | Der Super-Booster für deine Selbstheilungskräfte - Dr. Bradley Nelson | Sieh die Welt mit neuen Augen - Jaffe Kabir & Ritama Davidson | Verborgene Botschaften - Karina Kaiser | Die Heilende Kraft der Plejader – Pavlina Klemm | Love is all you need - Alex Loyd | Der Emotionscode – Dr. med. Susanne Hufnagel | Die geheime Kraft der Farben - Dougall Fraser

Fasten heißt nicht einfach nur hungern. Sie aktivieren durch den völligen Verzicht auf feste Nahrung vielmehr auf ganz natürliche Weise die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers. Ohne Chemie unterstützen Sie somit Ihre Gesundheit und Ihr inneres Gleichgewicht.